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 Aufarbeitung Moës CL No. 746, 1933

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BeitragThema: Re: Aufarbeitung Moës CL No. 746, 1933   Mi 11 Jun 2008, 19:42

Untere bilder sind schon wieder vor ein par Wochen her gemacht...

Brennstoffbehalter:



Und Jetzt:



Puffer. Die Spaeter Dekorativ angebrachte Schreckstreiffen haben wir entfernt...





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BeitragThema: Re: Aufarbeitung Moës CL No. 746, 1933   Mo 04 Aug 2008, 16:39

Und wieder langsam weiter!

Die Oelleitungen sind nachgesehen. Eine Leitung werde repariert. Die Pumpe wirkt offensichtlich Prima.


Die Oelpumpe "wie aufgefunden"


Die Pumpe sieht jetzt schon besser aus...

Die Original dichtringen sind sehr alt oder verloren gegangen und mussen neu angefertigd werden.




Dichtung der Wasserpumpe.


Dichtungen der Wasserleitung


Der Wasserpumpe wieder montiert.

Der pruefstart werd noch eine weile auf sich warten lassen aber es geht langsam voran...

Am Museumswochende hat ein Herr aus Belgien die Lok angesehen. Er hat so eine Gleiche CL Lok in Besitz und ganz Restauriert. Diese lok ist jetzt im Stoomcentrum Maldegem:
http://www.stoomcentrum.be/NL/Smalspoor/Smaldiesel.html
Er war begeistert ueber die gute Zustand der Lok und Motor und hat uns gute tipps geben koennen u.a. ueber Brennstoffpumpe und Startverfahren.
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung Moës CL No. 746, 1933   Di 23 Sep 2008, 23:28

Mal ein par Bilder von CL Loks zwischendurch:


Bild aus "Heersefeldbahnen" von Gottwald. "Dampfspeicherlok"!


Bild: NSS blad, Sammlung Steenmeijer

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BeitragThema: Re: Aufarbeitung Moës CL No. 746, 1933   Fr 26 Sep 2008, 19:39

Und wieder ein kleine update...

Eine abgebrochene Bolze am Gluehkopf ist ausgebohrt worden und im Bild ist das Ausdrehen von neues gewinde zu sehen. Die Motor jetzt ist fast fertig aufgearbeitet, alle grosse Arbeiten sind behoben.




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BeitragThema: Re: Aufarbeitung Moës CL No. 746, 1933   Mo 03 Nov 2008, 22:10

Heute wieder weiter. Der Motor steht jetzt kurz vor den ersten Startversuch! Es wird noch gesucht nach guten Oel, sauberen Mineraloel, heut zu Tage scheinbar schwer zu bekommen...


Die Gleuhkopf ist wieder Montiert. ein drahtloch musste neu gemacht und alle total fest gerosteten Bolzen mussten erneuert worden. Eine nicht so einfache Arbeit die von eine unsere Fachleuten sauber gemacht worden ist.


Wasserleitungen spuelen...


Oelleitungen sind Kontrolliert


Getriebedeckel gesaubert, lager gesaubert und neue dichtringe gemacht. Die Deckel sind fertig zum Montage.
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Frank
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung Moës CL No. 746, 1933   Di 04 Nov 2008, 08:01

Die Bilder machen Freude! Ich bin ja auf den ersten Startversuch gespannt!

Viele Grüße, Frank.
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung Moës CL No. 746, 1933   Di 04 Nov 2008, 20:53

Hallo Arnoud,

habe deinen Bericht gerade erst entdeckt.
Bei den Bildern kommt Freude auf Very Happy
Ich wünsche euch, dass der Motor läuft,
nein ich bin mir fast sicher dass er läuft.
Diese alten Motoren waren für die Ewigkeit gebaut,
im Gegensatz zu heutigen Motoren Wink

Viele Grüße
Christoph
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung Moës CL No. 746, 1933   Mi 05 Nov 2008, 14:32

Bin auch der Meinung, dass alte Motoren oft sehr robust ausgeführt waren. Bezüglich dem Vergleich mit der Haltbarkeit neuer Motoren bitte ich aber um Objektivität und Fakten. Heutige Qualitätsmotoren - also nicht irgendwelches Billigzeug aus der grässlichen und konsumentengesteuerten "Geiz ist geil"-Mentalität - haben vielfach gewaltige Laufleistungen, und das bei sehr stark reduziertem Unterhalt. Klar werden etwa TGV-Züge heute "nur" gut 20 Jahre alt. Man vergisst aber, dass in dieser Zeit locker 5-7 Mio km Laufleistung abgespult wurden ...

Dieselben Bemerkungen gelten auch für Bauteile, wie zum Beispiel Achslager. Oder kennt jemand dauergeschmierte Vorkriegs-Radlager für Pneufahrzeuge, die 200'000km Laufleistung ohne Schmierung ermöglichen?
Zu beachten ist auch, dass alte Technik oft recht grosszügig dimensioniert war, was zwar die Lebensdauer erhöhte, dafür tendenziell zu höheren Totgewichten und Verbräuchen führte.
Wir können übrigens auch heute noch Motoren mit derselben Robustheit wie anno dazumal bauen, nur haben die entsprechend ihren Preis.

Und wer mal seinen (Ur-)grossvater fragt, wieviel Unterhalts- und Reparaturzeit er an seinen Fahrzeugen im Vergleich zur Nettolaufleistung investierte, wird bei ehrlicher Antwort auch staunen ... da war's etwa so: Mo-Fr wird Geld verdient, und am Sa wird den ganzen Tag Unterhalt betrieben...
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung Moës CL No. 746, 1933   Mi 05 Nov 2008, 20:50

Hallo,

meine Bemerkung hinsichtlich der Haltbarkeit war eigentlich
mehr auf heutige hochgezüchtete Elektronik - Wunder - PKW Motoren
bezogen. Dabei müssen möglichst aus 1800 ccm 200 PS herausgekitzelt werden
und das hat halt seinen Preis.
Sicher werden heute auch noch langlebige robuste Motoren hergestellt
das steht außer Frage, aber sicher nicht im PKW Bereich Wink

Gehört eigentlich auch nicht hier her Finger

Tschau Christoph
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Matthias S.
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung Moës CL No. 746, 1933   Mi 05 Nov 2008, 21:24

Hallo,
zum Thema Haltbarkeit möchte ich aber auch noch was bemerken:
Die heutigen Fahrzeugmotoren sind wesentlich robuster als noch vor 30-40 Jahren.
Damals gehörte ein Motorwechsel zum alltäglichen Geschäft, war aber auch in ein paar Stunden erledigt. So gab es in den 50er Jahren für VW-Fahrer sogenannte Hunderttausender-Treffen, da es eine Besonderheit war, Hundertausend Km auf einen Motor zu fahren. Die heutigen Autos sind nur anfälliger, weil sie wesentlich komplexer gebaut und mit elektrischem Schnickschnack vollgestopft sind, der kaum mehr zu bewältigen ist. Ich werde mich wohl nie mit diesen Plastikschüsseln anfreunden können.
Die alten Motoren sind jedenfalls bei den Arbeitsmaschinen um mehrfaches überdimensioniert deshalb ünverwüstlich.
MfG Matthias
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