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 Restauration Windhoff 261/1934 im FFM

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PHLCollorado
Gleisbauer
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BeitragThema: Re: Restauration Windhoff 261/1934 im FFM   Mi 14 Jun 2017, 13:06

Die Menge des Öls wäre sehr interessant.
Wenn ich mich recht entsinne müsste das Öl ja durch die Ventile gezogen werden um die Lager des oberen Koblen zu erreichen. Deswegen frage ich mich wirklich wie gut diese Zusatzöler funktionieren.

Wenn das Öl durch die Ventile gesaugt wird, wie kommt es an die Lager?
Ich würde jetzt zuerst vermuten, das das Öl einfach von den Ventilen Richtung Ölwanne, an den Lagern vorbei tropft. Irgendwie kann ich mir nicht so recht vorstellen, das diese Zusatzöler viel bringen bzw. wie sie richtig funktionieren. study

Gruß Michael
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BeitragThema: Re: Restauration Windhoff 261/1934 im FFM   Mi 14 Jun 2017, 16:40

Das mit der Ansaugluft vernebelte Öl zieht über die Flatterventile und den Spülkolben, an den Lagern vorbei durch die Einlassschlitze. Damit wird eine optimale Schmierung der drei Komponenten, auch bei niedriger Drehzahl gewährleistet. Bei Nenndrehzahl reicht der im Kurbelgehäuse entstehende Ölnebel zur Schmierung aus.

Gruß Torsten


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BeitragThema: Re: Restauration Windhoff 261/1934 im FFM   Mi 14 Jun 2017, 19:48

Hallo zusammen,

das Problem der "Unterlastung" ist, wie Felix bereits ansprach, nicht das Problem. Selbstredend werden auch das ein oder andere mal Güter transportiert werden, dabei kommen natürlich vorwiegend Kipploren zum Einsatz wie es sich nunmal bei einer Trümmerbahnlok gehört.

Die Frage nach der Ölmenge:
Mir wurde diesbezüglich gesagt, dass die Öler ca ein Tropfen pro Minute abgeben sollen. Der Motorenspezialist den ich darüber interviewt habe sprach bei höheren Einstellungen davon, dass Öl in den Brennraum mitgerissen werden könnte, was ja bekanntlich untertrieben gesagt nicht all zu gesund ist. Diese Einstellung ist halt etwas schwierig zu realisieren, weswegen ich mich schlicht bemüht habe die kleinste Einstellung der Tropföler zu finden.
Das Öl welches drin ist sollte das normale Motorenöl sein, was ich dann auch verwendet habe. Bislang funktioniert das sehr gut.

Grüße
Michael
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BeitragThema: Re: Restauration Windhoff 261/1934 im FFM   Do 20 Jul 2017, 16:25



Hallo zusammen,

Michael hat die letzten Tage ganze Arbeit geleistet!
Führerhaus runter:


Motor und Getriebe raus:


Das Ausachsen gestaltete sich ungewohnt schwierig. Mit ca. 5 ton Gewicht war der Rahmen mit Bordmitteln nicht zu heben:


Lösung brachten erst die handbetriebenen Windenböcke (Tragkraft je 4 ton.), sodass schließlich auch Achsen, Achslagerführungen und Zusatzgewichte demontiert und "sanft" auf einen Flachwagen verladen werden konnten:


Ergebnis: Alle Baugruppen befinden sich in einem sehr guten Erhaltungszustand. Lediglich die Laufflächen und die Kettenritzel am Getriebe weisen Verschleißspuren auf.
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Restauration Windhoff 261/1934 im FFM
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