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 Deutz MLH 322 Wald am Schoberpaß - die Aufarbeitung (viele Bilder)

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BeitragThema: Re: Deutz MLH 322 Wald am Schoberpaß - die Aufarbeitung (viele Bilder)   Mo 17 Okt 2011, 19:15

jens3150 schrieb:
Warum qualmt denn die kleine Deutz Grubenlok so extrem ?

Die hat einen Seuthe Rauchgenerator verbaut. lol!

Nein, die Ursache wird die Tage gesucht und auch schnell gefunden. Wahrscheinlich ein Einspritzdüsenproblemchen. Wink

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Michi
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BeitragThema: ... eins noch   Mo 17 Okt 2011, 20:42

http://www.youtube.com/watch?v=iRKztWqLmzo

Very Happy
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BeitragThema: Re: Deutz MLH 322 Wald am Schoberpaß - die Aufarbeitung (viele Bilder)   Do 27 Okt 2011, 20:36

HF130C schrieb:
...Die linksseitige Schwungscheibe scheint einmal kaputt gegangen zu sein, man hat eine Jenbacher Schwungscheibe stattdessen montiert. Lt. eines ehemaligen Bediensteten habe das aber nicht funktioniert - möglicherweise weil die Originalscheibe einen Masseausgleich hatte, die Jenbacherscheibe nicht, auch ist sie wesentlich leichter...

Ich würde diese Aussage mal ins Reich der Sagen, Fabeln und Wunschträume einordnen. Die kleine Schwungscheibe ist original Deutz und gehört an diesen Motor. Ich glaube kaum, das die Buderusschen Erzgruben an der Lahn, ihre Ersatzteile in Österreich gekauft haben. Die Lok 42 der Grube Fortuna hat exakt die gleiche kleine Schwungscheibe verbaut. Beide Schwungscheiben der Schoberpaßlok haben auch die gleichen Zahlen, auf der Rückseite mit eingegossen. Wink


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BVD35
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BeitragThema: Re: Deutz MLH 322 Wald am Schoberpaß - die Aufarbeitung (viele Bilder)   Do 27 Okt 2011, 22:37

Zitat :
Die kleine Schwungscheibe ist original Deutz und gehört an diesen Motor.
Warum hat man dann nicht die Kleine zum Ankurbeln verwendet um die Kompression ziehend zu überwinden?
Wie man auf dem Video sieht wurde in die "falsche" Richtung angestartet, sprich man hat bei der Kompression gedrückt. Ich weiß nicht, ob der Ankurbler das immer so macht, aber wenn die Kompression einmal nicht überwindet wird und die Kurbel schlägt zurück...
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BeitragThema: Re: Deutz MLH 322 Wald am Schoberpaß - die Aufarbeitung (viele Bilder)   Do 27 Okt 2011, 23:18

BVD35 schrieb:

Warum hat man dann nicht die Kleine zum Ankurbeln verwendet um die Kompression ziehend zu überwinden?

Ob man die Kompression ziehend oder drückend überwindet hängt wohl eher davon ab, wie rum man die Kurbel in die Klaue steckt ( in der Regel kann man die um 180 Grad verdrehen ) und weniger vom Schwungrad. Und ob man ziehend oder drückend besser starten kann hängt wohl vom jeweiligen Bediener ab.
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BVD35
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BeitragThema: Re: Deutz MLH 322 Wald am Schoberpaß - die Aufarbeitung (viele Bilder)   Do 27 Okt 2011, 23:31

Zitat :
( in der Regel kann man die um 180 Grad verdrehen )
Simmt, habe in dem Fall um ein paar Ecken gedacht.
Trotzdem wird gegen den Uhrzeigersinn gestartet und es sieht auch so aus, als ob der Schalter für Kompression/Dekompression auf der anderen Seite wäre (beide Hände auf der Kurbel und schreit "und jetzt!")?

lg
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BeitragThema: Re: Deutz MLH 322 Wald am Schoberpaß - die Aufarbeitung (viele Bilder)   Do 27 Okt 2011, 23:52

BVD35 schrieb:
Zitat :
( in der Regel kann man die um 180 Grad verdrehen )
Simmt, habe in dem Fall um ein paar Ecken gedacht.
Trotzdem wird gegen den Uhrzeigersinn gestartet und es sieht auch so aus, als ob der Schalter für Kompression/Dekompression auf der anderen Seite wäre (beide Hände auf der Kurbel und schreit "und jetzt!")?

lg

Wenn Du in diesen Thread auf Seite 3 schaust, da ist ein Bild der linken Motorseite. Da ist definitiv eine Klauenmutter auf der linken Kurbelwellenseite, zumindest das, was nach einer modifikation noch davon übrig ist ( da wurde ein Stück Rundeisen drübergeschweißt ). Zum ankurbeln taugt die wohl eher nicht mehr, und vieleicht mangelte es bei der restauration ja an einer Ersatzmutter ?!
Und nochmal zum Thema ziehen oder drücken, ich persönlich drücke Motoren beim ankurbeln lieber über Verdichtungs-OT, aber das ist eine Sache, da muß jeder selber wissen wie er´s am besten kann. Und wenn der Motor zurückfedert ( z.B. weil man zu langsam gekurbelt oder die Dekompressionseinrichtung zu früh abgeschaltet hat ) ist es egal ob man zieht oder drückt, es ist in jedem Fall äußerst unangenehm und nicht ganz ungefährlich.
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BeitragThema: Re: Deutz MLH 322 Wald am Schoberpaß - die Aufarbeitung (viele Bilder)   Fr 28 Okt 2011, 06:07

Hallo

Ausserdem haben Jenbacher Schwungscheiben nur einen Lochförmigen Durchbruch eben zwecks Massenausgleich und sehrwohl auf der Rückseite der Scheibe ein Gegengewicht

Die Schwungscheibe bei der deutz Lock hingegen 2 Stück Durchbrüche

Somit gehört das mit der falschen Schwungscheibe ins Land der Märchen

LG

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BeitragThema: Re: Deutz MLH 322 Wald am Schoberpaß - die Aufarbeitung (viele Bilder)   Fr 28 Okt 2011, 14:10

Hallo zusammen,

die Lok verfügt über einen Preßluftanlasser und wird mit diesem wieder aufgearbeitet.
In der Rückwand des Führerhauses befindet sind auch die Aussparung für die Flasche.

Die komplette Fertigstellung der Lok ist noch für diese Jahr geplant.







Gruß Sven H.
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HF130C
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BeitragThema: Re: Deutz MLH 322 Wald am Schoberpaß - die Aufarbeitung (viele Bilder)   Fr 28 Okt 2011, 19:32

Zitat :
Die kleine Schwungscheibe ist original Deutz und gehört an diesen Motor.
Interessant.

Als Abstellgrund wurde mir seinerzeit von einem Mitarbeiter eben diese zu kleine Scheibe genannt, die die Förderung zu einem Problem machte, vorher hatte man offensichtlich eine größere, die kaputt ging. Das erscheint plausibel, denn sonst hatte die Lok ja offensichtlich keinen Kapitalschaden.

Wenn es die kleine Scheibe mehrfach gibt, war sie offensichtlich ein Deutz (Ersatz)Teil - das mit Jenbacher wurde mir demnach falsch mitgeteilt.
Ich habe nicht den gesamten Überblick über alle Jenbacher Schwungscheibenvarianten über die Baujahre, es gab abweichende Scheiben für Kompressor, Motore mit Ausgleichsmassen etc.

Das Prospekt der MLH322 zeigt jedenfalls eine große Scheibe mit 3 Löchern, möglich, dass die dünnen Stege zwischen den Löchern Probleme machten, ist bei den Benzolloks ja auch so.

Zitat :
Beide Schwungscheiben der Schoberpaßlok haben auch die gleichen Zahlen, auf der Rückseite mit eingegossen.
Das ist allerdings spannend. Ich nehme nunmal nicht an, dass es sich um die Loknummer handelt. Wäre wohl zuviel des Aufwandes.

Wenns eine Teilenummer ist, dann ist das ebenfalls unverständlich.

Möglicherweise hatten die großen Scheiben Probleme und man hat als Problemlösung kleinere angeboten? Warum dann die gleiche Nummer? Oder ists nur eine Lieferantennummer? - dann sagt diese wenig aus. Fragen über Fragen ....
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