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 räder aufschweißen

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Matthias S.
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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   Mi 18 Mai 2011, 22:40

Hallo,
nun kann ich hier auch von meinen Erfahrungen berichten. Mehr als Versuch gedacht und ermutigt von Reinhard`s Bericht , wurde an einem Rad MIG geschweisst. Da die Meiselprobe postiv verlief, wurden die 15mm tiefe und 40mm breite eingelaufene Nut zugeschweißt. Nach jeder Raupe habe ich auch das Rad weitergereht, damit es sich gleichmäßig erwärmt.
Das anschließende Überschleifen hat so gut geklappt, daß das Überdrehen entfiel. So sind nun 4 Räder überarbeitet und haben erste Probefahrten allen Unkrufen zum Trotz gut überstanden.
Natürlich sind die Räder jetzt im Zehntelbereich nicht mehr ganz rund, aber da sehe ich bei meiner kurvenreichen Strecke, wo also immer Reibung herrscht, kein Problem. Ich hatte aber auch das Glück, daß der Spurkranz und die äußere Hälfte der Laufläche top erhalten waren und nicht überarbeitet werden mussten. Immerhin wurden nun mindestens 2000€ eingesspart und mit knapp 3h pro Rad ging das schneller als die Räder zum Auschweißen nach Bremen zu fahren.
Und wie hieß es letztes im Torfwerk Quickborn:" Wozu Räder nach dem Auschweißen überdehen? Die schleifen sich von alleine ab..." So ist Feldbahn.
Vorher habe ich verschiedene Firmen kontaktiert- die Firma Harms machte das Preisgünstigte Angebot und man war sehr freundlich und macht einen kompetenten Eindruck.













Mehr zur Aufarbeitung der Diemas:
http://www.feldbahn-dossenheim.de.tl/Diema-Transport-und-Aufarbeitung.htm

Ach ja- bin ich jetzt auch ein Bratmaxe?
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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   Do 19 Mai 2011, 07:41

Mahlzeit!

Das Ergebnis sieht doch für eine feldmäßige Reparatur gar nicht schlecht aus. Ich hätte allerdings
auch nach dem Schleifen noch einen Span auf der Drehmaschine heruntergenommen, getreu dem Motto:
wenn schon dann richtig.
Aus deinen Worten könnte man glatt schließen, dass es auf gerader Strecke keine Reibung gibt!?
Was genau meinst du?



Gruß Sven
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Matthias S.
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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   Do 19 Mai 2011, 10:09


Hallo,
eine Drehmaschine in der Größe steht nicht zur Verfügung und es hätte erst ein Aufnahme angefertigt werden müssen.
Natürlich sind die Räder jetzt nicht genau gleich und dadurch entsteht Reibung, da die Räder ja alle über den Antrieb fest miteinander verbunden sind, muss also irgendwo durch Schlupf ausgegeglichen werden. Das ist aber auch bei jeder Kurvenfahrt so, da das innere Rad weniger Weg zurücklegen muss wie das äußere. Dafür haben Autos ein Differntial. Da die Größennunterschiede minimal sind, meine ich, dass man das bei meinem Betrieb vernachlässigen kann.
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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   Do 19 Mai 2011, 11:35

Mahlzeit Matthias,

Reibung ist immer vorhanden, sonst würde das System Rad-Schiene nicht funktionieren.
Was du meinst ist der Schlupf, der durch die unterschiedlichen Durchmesser hervorgerufen wird, also vorübergehendes Gleiten eines Rades. Der Unterschied besteht dann in den Gleitreibung im Gegensatz zur Haftreibung.

Gruß Sven
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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   Do 19 Mai 2011, 12:43

Moin,
ich glaube, dass, zumindest theoretisch, die Möglichkeit besteht, dass das Rad mit dem größeren Durchmesser eine bessere Haftreibung hat und nicht durchdreht. D.h. durch den Schlupf würde das Rad mit dem kleineren Durchmesser deutlich stärker abgenutzt werden und die Schienen sind davon auch betroffen. Dieser Schlupf kommt ja zu dem durch Kurven bedingten hinzu. Demzufolge addieren sich die (Ab-)Reibungen. Außerdem dürfte zu beachten sein, dass das Torfwerk Quickborn nicht allzu viele Kurven hat.
Es wäre also davon auszugehen wo das optimale Verhältnis von Aufwand (Kosten) und Nutzen liegt. Und jede dahin führende Idee ist eine gute Idee.
Grüße
Dieter
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Matthias S.
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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   Do 19 Mai 2011, 13:29

Hallo Dieter
eben, die Kosten lagen in meinem Fall bei nahe null.
Wir reden hier von Ungenauikeiten im Millimeterbereich der Räder untereinander und pro Rad im Zehntelberreich.
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