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Aufarbeitung Jung EL105 6474/1935

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Aufarbeitung Jung EL105  6474/1935 - Seite 10 Empty Re: Aufarbeitung Jung EL105 6474/1935

So 23 Sep 2012, 09:13
Hallo Felix,

freut mich immer wieder, wenn es Fortschritte an eurer EL 105 gibt.
Ihr habt eine ganze Menge Arbeitsstunden in das Projekt investiert. Umso mehr drängt sich mir beim Betrachten der Fotos immer wieder die Frage auf, warum ihr euch bei der Lackierung so wenig Mühe gebt? An fast jedem Einzelteil sieht man an etlichen Stellen die rotbraune Grundierung durchscheinen, egal, ob es innenliegende Teile (also nicht sichtbar) oder Motor und Anbauteile sind? Wollt ihr alles nochmal zerlegen und dann am Stück ordentlich lackieren, glaube ich ja eher nicht? Oder legt ihr keinen Wert auf das visuelle Erscheinungsbild nach der Restauration? Das wäre allerdings sehr schade.

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Aufarbeitung Jung EL105  6474/1935 - Seite 10 Empty Re: Aufarbeitung Jung EL105 6474/1935

So 23 Sep 2012, 11:24
PeterP schrieb:freut mich immer wieder, wenn es Fortschritte an eurer EL 105 gibt.
Ihr habt eine ganze Menge Arbeitsstunden in das Projekt investiert.
Vielen Dank für die Blumen!

PeterP schrieb:Umso mehr drängt sich mir beim Betrachten der Fotos immer wieder die Frage auf, warum ihr euch bei der Lackierung so wenig Mühe gebt? An fast jedem Einzelteil sieht man an etlichen Stellen die rotbraune Grundierung durchscheinen, egal, ob es innenliegende Teile (also nicht sichtbar) oder Motor und Anbauteile sind? Wollt ihr alles nochmal zerlegen und dann am Stück ordentlich lackieren, glaube ich ja eher nicht? Oder legt ihr keinen Wert auf das visuelle Erscheinungsbild nach der Restauration? Das wäre allerdings sehr schade.
Wie dir sicherlich aus der Erfahrung beim Bau deines Briefbeschwerers [man verzeihe den Ausdruck] bekannt sein dürfte, lackiert sich so ein Teil nicht von allein.
Wenn man z.B. eine vollkommen verquarzte Leitung wieder frei gemacht hat, will man sie natürlich zuerst einmal testen, ehe man sich mit streichen aufhält.
Du hast ja beim Bau deiner Lok auch gänzlich auf Farbe verzichtet und beklagst dich nun über Rostspuren. Deshalb haben wir uns entschieden, alle Teile vor dem Einbau wenigstens zu Grundieren (dauern nur 30 min, im Gegensatz zu 8 Stunden Farbtrocknung), um die Oberflächen zu schützen, und später das Lackieren zu erleichtern.
Aber falls es dich beruhigt, gestern Abend wurde noch das Schmirgelpapier ausgepackt und der Motor angeschliffen, er erhält nun seine (hoffentlich) endgültige Farbschicht.

Für die Lackierung des Fahrwerks können wir nichts, das war vor unserer Zeit.
wismarwagen schrieb:Die Mühe haben sich Generationen von Feldbahnfreunden vor uns gemacht Twisted Evil, nicht immer zu unserer Freude, wir müssen die Teile jetzt zusammenpuzzeln. Weinen
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Aufarbeitung Jung EL105  6474/1935 - Seite 10 Empty Re: Aufarbeitung Jung EL105 6474/1935

So 23 Sep 2012, 16:32
Und vorallem bitte ich zu bedenken, dass die Farbe im Gegensatz zur Vorstreichfarbe nicht nach 1x streichen sofort deckt und man deshalb mindestens 2x streichen muss....
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Aufarbeitung Jung EL105  6474/1935 - Seite 10 Empty Re: Aufarbeitung Jung EL105 6474/1935

So 23 Sep 2012, 18:38
wismarwagen schrieb:
Wie dir sicherlich aus der Erfahrung beim Bau deines Briefbeschwerers [man verzeihe den Ausdruck] bekannt sein dürfte, lackiert sich so ein Teil nicht von allein.

Ganz schön Großspurige Aussage von dir. Wenn Du mal einen " Briefbeschwerer " so selbst gebaut hast wie Peter es macht und auch zu einem so sauberen Ergebnis gekommen bist, dann kannst Du mitreden, bis dahin hälst Du dich mit solchen Sprüchen besser zurück.

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Aufarbeitung Jung EL105  6474/1935 - Seite 10 Empty Re: Aufarbeitung Jung EL105 6474/1935

So 23 Sep 2012, 18:42
Henschel DG 10 schrieb:Und vorallem bitte ich zu bedenken, dass die Farbe im Gegensatz zur Vorstreichfarbe nicht nach 1x streichen sofort deckt und man deshalb mindestens 2x streichen muss....

Das kommt darauf an. Bei Baumarktfarbe ist das bestimmt so, bei einer qualitativ Hochwertigen Farbe kann durchaus schon eine Lackschicht zu einem sauber deckenden Ergebniss führen. Natürlich muß die Untergrundbearbeitung, die Grundierung und die Lackierung selbst dafür auch vernünftig ausgeführt sein.
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Aufarbeitung Jung EL105  6474/1935 - Seite 10 Empty Re: Aufarbeitung Jung EL105 6474/1935

So 23 Sep 2012, 18:51
Und zum Schluss nochmal meine persönliche Meinung: Ich hätte die Teilkomponenten vor der Montage lackiert und nicht erst alles " zum Testen " so zusammengebaut. So macht ihr euch die doppelte arbeit und das Endergebnis sieht hinterher trotzdem nicht sauber gearbeitet aus. Und was man an einer gereinigten Leitung erst testen will kann ich auch nicht nachvollziehen.
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So 23 Sep 2012, 20:51
jens3150 schrieb:
Das kommt darauf an. Bei Baumarktfarbe ist das bestimmt so, bei einer qualitativ Hochwertigen Farbe kann durchaus schon eine Lackschicht zu einem sauber deckenden Ergebniss führen. Natürlich muß die Untergrundbearbeitung, die Grundierung und die Lackierung selbst dafür auch vernünftig ausgeführt sein.

Wir verwenden sicher keine Baumarktfarbe, und sind auch keine ausgebildete Maler und Lackierer!



jens3150 schrieb:Und zum Schluss nochmal meine persönliche Meinung: Ich hätte die Teilkomponenten vor der Montage lackiert und nicht erst alles " zum Testen " so zusammengebaut. So macht ihr euch die doppelte arbeit und das Endergebnis sieht hinterher trotzdem nicht sauber gearbeitet aus. Und was man an einer gereinigten Leitung erst testen will kann ich auch nicht nachvollziehen.

Hast du mit 13 Jahren schon einen zerlegten und unvollständigen Motor wieder zusammen gebaut und in Betrieb genommen, mal abgesehen von Getriebe usw!
Viele Teile wurden vorm zusammenbau an Stellen die später nicht mehr zu erreichen waren gestrichen, da wir aber anfangs uns mit dem Motor noch nicht gut auskannten war testen nun mal notwendig! Wenn man z.B. eine Öl- Leitung aufarbeitet ist es auch notwendig zu schauen ob sie Dicht ist. Aber die Leitung war nur ein Beispiel von Felix!


Hattest du deine Ml 15 mal vollständig zerlegt ???
wismarwagen
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Aufarbeitung Jung EL105  6474/1935 - Seite 10 Empty Re: Aufarbeitung Jung EL105 6474/1935

So 23 Sep 2012, 21:57
jens3150 schrieb:
wismarwagen schrieb:
Wie dir sicherlich aus der Erfahrung beim Bau deines Briefbeschwerers [man verzeihe den Ausdruck] bekannt sein dürfte, lackiert sich so ein Teil nicht von allein.

Ganz schön Großspurige Aussage von dir. Wenn Du mal einen " Briefbeschwerer " so selbst gebaut hast wie Peter es macht und auch zu einem so sauberen Ergebnis gekommen bist, dann kannst Du mitreden, bis dahin hälst Du dich mit solchen Sprüchen besser zurück.

Aha, es gibt doch einen, der mir diesen Ausdruck nicht verzeiht (habe ich doch geahnt)!

Wer keinen Sinn für Humor hat, soll sich aus augenzwinkernden Kommentaren raushalten!!!
Im übrigen denke ich, PeterP hätte sich auch selbst beschweren (schon wieder dieses Wort) können und braucht kein "Sprachrohr".
Es ist nicht nur unhöflich, sondern auch demotivierend wenn die Arbeit von über einem Jahr innerhalb von wenigen Minuten mutwillig mit der Holzhammermethode in die Tonne getreten wird. Ich habe dieses Forum bisher immer als eine Plattform für Information und sachliche Gedankenaustausch empfunden.
Nach diesen Beiträgen fehlt mir allerdings wirklich die Lust, hier weiter zu berichten.

Wen interessiert, wie es mit der Lok weitergeht, der kann das ab jetzt im FFM-Info nachlesen, unser Kassierer freut sich sicher.
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Aufarbeitung Jung EL105  6474/1935 - Seite 10 Empty Re: Aufarbeitung Jung EL105 6474/1935

So 23 Sep 2012, 22:03
Es ist doch immer wieder erstaunlich. Da ist lange Zeit ruhig im Forum. Und dann kommt sein ein Tag an dem die Anzahl der Beiträge explodiert und unweigerlich sitzen da dann auch immer irgendwelche, sonst eher ruhige Zeitgenossen, vor dem Rechner die just an diesem Tag den Kamm in die andere Richtung benutzt haben. . .

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So 23 Sep 2012, 22:05
Hallo Felix!
Mach keinen Quatsch! Ich zumindest wuerde es sehr bedauern, denn ich verfolge Deine Berichte mit grossem Interesse.

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Viele Grüße
Volker
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