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Belastbarkeit von Drehscheiben Empty Belastbarkeit von Drehscheiben

am So 10 Jan 2016, 19:56
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Ich konnte in einem Sägewerk zwei 1,50 m Drehscheiben erwerben.
Sie haben keinen Drehzapfen,sondern laufen nur auf einem Ring mit Kugeln.
Fragen:
1. mit wieviel Tonnen ist sie etwa belastbar
2. wie eng sollte der Kugelabstand sein (kein Käfig)
3. lassen sich diese Drehscheiben ohne Mittelzapfen schwerer drehen ? Es ist keine Halterung für einen         Hebel vorhanden.  

Danke
Jan
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lorenpapst
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am So 10 Jan 2016, 20:28
Hallo Jan,
der Kugeldrehkranz muß komplett mit Kugeln aufgefüllt werden, sonst sind die nachher alle auf einer Seite wenn das Teil mehrmals gedreht wurde. Tragfähigkeit dürfte bei 3-4 Tonnen liegen, weil in der Mitte keine Lagerung ist. Die Rille für die Kugeln muß natürlich immer sauber sein ,damit der Drehteller leichtgängig bleibt. Dann kann man das Fahrzeug darauf auch leicht drehen.
Waren denn keine Kugeln dabei? Das kann sonst ein teures Vergnügen werden. Wir haben vor etlichen Jahren 120 neue Kugeln für eine 1,4m-Kugeldrehscheibe gekauft. Kostenpunkt waren damals über 1600,-DM.

Gruß
Dirk
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am So 10 Jan 2016, 20:29
1. Die Belastbarkeit wird man an der anschließbaren Schienenhöhe abschätzen können. Einfach mal messen. Da die Scheiben nur einen äußeren Kugelring haben und aus Guss bestehen, würde ich denen keine 6 Tonnen zumuten wollen. Bei spätestens 3 Tonnen sollte da Schluss sein.
2. Der Ring muss voll mit Kugeln sein, die aber nicht klemmen dürfen.
3. Ein Kugellager braucht keinen Mittelzapfen um leicht drehen zu können. Das sit nur eine Frage der Sauberkeit. Wink

@Dirk: Ihr hattet wohl zu viel Geld übrig? Da müssen doch keine hochvergüteten Kugeln rein. Hier zwei Preisbeispiele:

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Die reichen völlig aus.

Gruß Torsten
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am So 10 Jan 2016, 21:40
Ich hab für meine Drehscheibe mit 115cm Durchmesser auch Kugeln besorgt. Beim Schlosser aus dem Nachbarort. Es sind welche aus dem Geländerbau.
Nicht gehärtet und nicht 100% rund. Aber Preis war gut und die Scheibe dreht sehr gut.
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Die Scheibe wird von mir auch mit der Lok befahren. 2,5Tonnen sind kein Problem.
Gruß Jens
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am Mo 11 Jan 2016, 09:54
Mahlzeit!

Spoori hatte hier im Forum mal von einer großen Drehscheibe berichtet, bei der zwischen den einzelnen Kugeln Abstandshalter als Kunststoff? verbaut waren.

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Sollte auch hier denkbar sein.

Gruß Sven
ZG
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am Mo 11 Jan 2016, 10:31
Das würde ich nicht machen, da die "Abstandshalter" den Drehwiderstand erhöhen und preislich kaum billiger als die Kugeln sind. Wenn in den Lagerring von ca. 130 mm Durchmesser, 40 mm Kugeln passen, sollten dafür ca. 100 Stück nötig sein. Mit Versand sind das maximal 150,- €.

Gruß Torsten
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am Mo 11 Jan 2016, 15:18
Im Sanatorium Bad Sülze hatten sie eine kugelgelagerte Drehscheibe mit Schienenprofil drauf. Drehteller und Kugeln konnte ich retten, der Grundkörper oder wie das Ding heißt war mit T-Trägern verschweißt und in blauem Beton versenkt - schade drum. Da die Ns1 auch drauf gedreht wurden, dürften 2,5 bis 3 Tonnen Last machbar sein.

Grüße Gerd
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am Mo 11 Jan 2016, 17:18
Hallo zusammen,

aus der Zeit vor 1977, als die Moorbahn der Rheumaheilstätte Bad Bramstedt noch im Regelbetrieb fuhr, weiss ich aus eigener Anschauung, dass dort vor den Werkstätten und Lokschuppen zwei derartige Drehscheiben verbaut waren. Diese wurden regelmäßig von Loks des Typs Jung EL110 (Gewicht meines Wissens 4 t) befahren, und die Loks wurden auch auf ihnen gedreht. Von Problemen habe ich nie etwas gehört.

Viele Grüße
Jürgen
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am Mo 11 Jan 2016, 17:28
AFKB schrieb:Im Sanatorium Bad Sülze hatten sie eine kugelgelagerte Drehscheibe mit Schienenprofil drauf. Drehteller und Kugeln konnte ich retten, der Grundkörper oder wie das Ding heißt war mit T-Trägern verschweißt und in blauem Beton versenkt - schade drum.  Da die Ns1 auch drauf gedreht wurden, dürften 2,5 bis 3 Tonnen Last machbar sein.

Grüße Gerd


Soso!  Basketball  Aug

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am Mo 11 Jan 2016, 17:54
Hi Torsten,
falsche Drehscheibe. Die ich meine, lag im Gebäude, hinter dem grauen Tor. Leider hab ich von der Bergungsaktion keine Fotos, meine Hände "klebtem" am Bohrhammer. Außerdem hat sie keinen Ausschnitt zwischen den Schienenprofilen.

Grüße Gerd
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