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 eine Frage zu Rheinbraun

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pedro
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BeitragThema: Grubenloks   Do 13 Feb 2014, 17:32

Waldbahner schrieb:
Hhhm, vielleicht ist das eine Verwechslung mit der Ruhrkohle AG, die auch RAG hieß? Das RIM hat diverse Fahrzeuge von der RAG.
In der Merte-Liste von Rheinbraun (http://www.merte.de/BE/archiv/50935-01.htm) sind ganze zwei 600-mm-Fahrzeuge enthalten.
Ansonsten war das eine 900-mm-Domäne.

Hallo Lars,

es gab bei RBW auch einige 500 mm Grubenloks

http://www.merte.de/BE/archiv/50126-01.htm

Zwei davon sind noch existent. Die in Bedburg ist aber m.W. an ein Museum abgegeben worden.

MFG
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DiemaDS28
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BeitragThema: Re: eine Frage zu Rheinbraun   Do 20 Feb 2014, 12:14

Es gab ganz früher bei Elsdorf einen untertägigen Versuchsstollen um Braunkohle zu fördern. Für deren Anlage war unter, sowie über der Erde eine Feldbahn kurzfristig in Betrieb. Näheres ist der Seite www.wisoveg.de zu entnehmen.

Die Reste der Anlage müssten 2001/2002 dem fortschreitenden Tagebau Hambach zum Opfer gefallen sein.
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DiemaDS28
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BeitragThema: Re: eine Frage zu Rheinbraun   Do 20 Feb 2014, 12:17

Genauer: www.wisoveg.de/elsdorf/elsdorf.html
Siehe Rubrik 'Untertagebau Morschenich'
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BeitragThema: Re: eine Frage zu Rheinbraun   Do 20 Feb 2014, 14:13

Wir wissen ja, nicht bei allen Meldungen ist was dran.  Wink  Meine Information entpuppte sich jedenfalls als Luftnummer. Der gute Mann konnte es nicht wissen und hatte einiges durcheinander gebracht.
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BeitragThema: Ein Bergwerk wird ausgegraben   Di 25 Feb 2014, 23:10

DiemaDS28 schrieb: "Die Reste der Anlage müssten 2001/2002 dem fortschreitenden Tagebau Hambach zum Opfer gefallen sein."

Nö, das ehemalige Bergwerk existiert noch immer . . .

Ein Bergwerk wird ausgegraben

Unter diesem Titel veröffentlichte der Kölner Stadt-Anzeiger am 14.01.2014 diesen Artikel http://www.ksta.de/kerpen/tagebau-hambach-ein-bergwerk-wird-ausgegraben,15189188,25890528.html

Im Untertagebetrieb wurden auch Lokomotiven eingesetzt, im Artikel erkennt man eine Akkulok.

Zu früherer Zeit wurden neue Tagebaue durch Fremdfirmen (Baufirmen) erschlossen, hier kamen auch Feldbahnen zum Einsatz, daher ist der Betrieb von 600 mm-Bahnen im Rheinischen Braunkohlerevier durchaus denkbar.

Aber auch im Bereich der Normalspur gab es feldbahnmäßigen Betrieb, quasi "Feldbahn XXL": So konnte ich Lok 476 mit 2 Abraumwagen (Inhalt: Abfall aus der Brikettfabrikation) auf fliegenden Gleisen im Bereich einer Kippe aufnehmen, mittlerweile ist Gras über die Sache gewachsen . . . seinerzeit wurden die Gleise dem Kippfortschritt entsprechend "gerückt". Gleiche Rücktechnik wurde im Tagebau im Bereich der Bagger angewandt, hier waren die fliegenden Gleise zusätzlich noch mit einer seitlichen Fahrleitung ausgerüstet.

Das Bild der Feldbahn XXL: http://rangierdiesel.de/index.php?nav=1406157&lang=1&file=deutz_57621_53&action=image&position=1  

Gruß von Michael
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StrüverFan
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BeitragThema: Re: eine Frage zu Rheinbraun   Mo 14 Apr 2014, 09:52



Es kann sein, dass hier was verwechselt wird: Im Rheinischen Braunkohlenbergbau wurden Kettenbahnen eingesetzt mit Wagen, die normalen Grubenhunten entsprachen. Die Spurweite kann 600 mm gewesen sein. Solche Bahnen gab es im Gruhlwerk, in der Gewerkschaft Fortuna und wohl noch bei anderen Vorgängern der RBW.

Das RIM in Köln besitzt 2 Kettenbahnwagen, die jedoch vom Bergwerk Recklinghausen - Süd der RAG stammen.

Viele Grüße

StrüverFan
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