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 Bauwagenwettbaudokumentation

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tobias
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BeitragThema: Re: Bauwagenwettbaudokumentation   Sa 13 Dez 2008, 15:43

Hallo Schlanstedter,

es beruhigt mich, dass Ihr Euch vor dem "Schlachten" des Ludwigsdorfer Wagens wenigstens Gedanken gemacht habt. Die Wagen sind jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit nicht aus großen Kipploren umgebaut , sondern direkt als Flachwagen geliefert worden. Die bei den Wagen weit verbreiteten Achslager und die Schweißkonstruktion deuten auf MBA als Hersteller und damit auf die 40er Jahre hin. Es ist also anzunehmen, dass ein Originalfahrzeug dran glauben musste. Trotzdem ist er schick, euer Wagen.

Viele Grüße Tobias
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BeitragThema: Das Dach ist geschlossen   Mi 17 Dez 2008, 22:31

zum Jahresende ist das Dach endlich zu
hier von innen (da kommt endlich ein echtes Raumgefühl auf)







hier von oben

an der Außenseite mußten seitlich noch Leisten angesetzt werden




das ist das Dach über dem Bremserstand - langsam wirds luxeriös fürs Personal der Strube Bahn!




jetzt werden noch die Kanten gerade geschnitten und dann kommen die Dachrinnen dran und dann ist erst mal Weihnachten Dracula
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BeitragThema: Dachkante gerade gemacht   Sa 20 Dez 2008, 20:58

hier ein Blick von oben auf das Dach noch ohne Bleche







Nach der Weihnachtspause werden die Sperrholzplatten von oben noch mal mit Rostschutzfarbe gestrichen um sie gegen Schwitzwasser zu schützen. Dann können die Dachrinnen angebaut werden
Anschließend kommen die Zinkbleche drauf.
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BeitragThema: Re: Bauwagenwettbaudokumentation   So 21 Dez 2008, 19:29

Hallo ihr Bauwagenbauer,
ich sehe, es geht voran. Hoffentlich wirds bald warm in eurem Wagen. In unserem war heute wieder gut geheizt und der Glühwein war lecker.

Gruß Torsten

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BeitragThema: Re: Bauwagenwettbaudokumentation   So 21 Dez 2008, 19:45

iiiiiiiiiihhhhhhhh Glühwein confused

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BeitragThema: auch 2009 wird weiter am Bauwagen gebaut   Mo 12 Jan 2009, 22:01

Hallo Feldbahngemeinde und alle die mal ab und zu vorbeischauen

auch im noch neuen Jahr 2009 wird weiter an unserem "Bauwagen" gebaut cheers
Angesichts der -jahreszeitgerechten- Temparaturen beschäftigen wir uns nun ganz zügig mit der Beheizung unseres Mannschaftswagens.
Es gibt ja Feldbahner, die einen Manschaftswagen um einen bestehenden Ofen drum rum bauen Laughing Shocked

Unser nun schon seit Jahren hinterstellter Ofen für dieses Projekt hat nun endlich den Weg in das Innere des Wagens gefunden.




Noch steht er rechts etwas unschlüssig (sozusagen unangeschlossen) rum, aber auf der linken Seite erkennt man schon seinen zukünftigen Platz.
Das Podest ist nötig geworden,da die Federtöpfe der Wagenkastenabfederung genau an der "Ofenfußstelle" in Innere des Wagenkastens hineinragen Question
Die Wände haben schon eine Fermacellverkleidung erhalten und die Öffnung für das Ofenrohr haben wir auch schon geschaffen.
Wie das Ofenteil ordentlich befestigt werden soll (das ist bei der auf der Strube Bahn geübten -feldbahnigen- Fahrweise auf -feldbahnigem- Oberbau besonderst wichtig Idea ) ist mir noch nicht sooo klar, aber unser Chefwagenbauer wird sich da bestimmt was Tolles einfallen lassen Twisted Evil
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Markus Brunner
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BeitragThema: Re: Bauwagenwettbaudokumentation   Mi 14 Jan 2009, 08:56

Hallo Tobias, hallo Schlanstedter

Wenn von dem besagten Flachwagentyp noch bei 2 anderen bekannten und erstklassigen Museen Originalwagen existieren und so erhalten werden, halte ich den Umbau bei Euch für "moralisch" völlig ok:-)

Das Umbauen von Serienfahrzeugen war und ist bei Feldbahnen oft eher die Regel als die Ausnahme - Feldbahnen waren und sind Arbeitsgeräte. Vom dem her ist es naheliegend, wenn auch heute ab und zu ein Wagen umgebaut wird, wenn man eben ein spezielles Fahrzeug aus betrieblichen Gründen benötigt. Das hinterste und letzte Fahrzeug "originalst" erhalten zu wollen, ist völlig illusorisch und nicht finanzierbar. Und eines soll man nicht vergessen: bei weitem nicht alle Aktivmitarbeiter in Feldbahnclubs sind Originalfanatiker, gar nicht zu sprechen von Sponsoren und zahlenden Fahrgästen. Also heisst das Zauberwort "Kompromis", den ich so verstehe, dass man einen Anteil seiner Fahrzeuge "opfern" darf, wenn's der Zukunft der meisten anderen Exponate dient.

Bei der Zerlegung "originaler" Komponenten muss auch immer die allfällige Wiederherstellbarkeit in Betracht gezogen werden. Diese Ludwigsburger Wagen könnten durchaus Umbauten aus alten Untergestellen sein. Aber selbst wenn die Aufbauten original sein sollten (was auch immer das heisst): die Aufbauten bestehen im Wesentlichen aus ein paar Stahlprofilen und Stahlbändern üblicher Norm, sind also im Prinzip jederzeit wieder herstellbar. Bei vielen "originalen" Museumsfahrzeugen ist übrigens oft nicht mehr allzu viel originales Fleisch am Knochen, man denke beispielsweise an Rekoloks, die dann bei der Restaurierung neue Kessel und Verblechungen erhielten. Das ist der Lauf der Zeit: Schienenfahrzeuge wurden früher so konstruiert, dass man auch wesentliche Baugruppen in Folge Abnutzung oder Zerfall ersetzen kann/muss.
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BeitragThema: Ofen steht   Mi 14 Jan 2009, 22:37

nun steht der Ofen auf einem Podest




so sieht die Wanddurchführung von außen aus
sie ist aus feuerfestem Material
die Jungs haben die Bretterfugen nachgeritzt und das Teil von außen in Wagenfarbe gestrichen






Die selbstabgekanteten Dachrinnen sind jetzt auch dran




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BeitragThema: Dachbeblechung   Fr 16 Jan 2009, 23:40

endlich kommt das Blechdach drauf
im Hintergrund sieht man die fertigen Dachsegmente
Vorn eine Zinkblechtafel, die noch nicht geklemptnert ist und die Dachform noch nicht eingenommen hat
ganz im Vordergrund das Ofenrohr noch ohne Aufsatz



damit die Dachhaut beim Klemptnern nicht eingedrückt wird, ist im inneren eine Stützkonstruktion nötig
rechts sieht man die ersten Sitzbankstützen
links den Ofen




hier die Sitzbankstützen
damit man den Wagen gut ausfegen kann, sind vorne keine Füße sondern die Last wird diagonal zur Außenwand abgeleitet





und hier der Ofen mit dem Abgasrohr



das Ofenrohr ist recht nahe an der Wagenwand und hier werden wir noch einmal über eine zusätzliche Blechbeplankung als Wärmeschutz nachdenken




auch von außen ist das Rohr zu nahe an der Wand


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BeitragThema: Drehgestell schon wieder raus !   Di 27 Jan 2009, 23:48

Hallo Feldbahners

Das unser Manschaftswagen ein Drehgestellwagen ist, merken wir bisher hauptsächlich beim Demontieren derselben Question
Diesmal hat es das Handbremsdrehgestell erwischt






Um die Bremserbühne anzubauen, hat es sich erforderlich gemacht, das gesamte Drehgestell nochmals (hoffentlich letztmalig!!!) unter dem Brückenrahmen vorzuholen
hier der erste Versuch des Bodenbelages





hier nun die endgültige Fassung



zwischen der unteren reichlich neudimensionierten Trittstufe und der Plattform haben wir eine Holzleiste gesetzt, um den Bereich zu "entschärfen"




um die Einklemmgefahr zwischen Brückenrahmen und Drehgestellplattform abzuwenden, ist ein kleines Hilfsblech an den Brückenrahmen angeschweißt. Ob sich diese Konstruktion im rauhen Schlanstedter Feldbahnbetrieb bewähren wird, werden wir noch sehen Alle gut



Weil wir alle älter werden, bekommt der Aufstieg zur Bremserbühne noch zusätzliche Handgriffe
hier beim Anpassen



und hier fertig




dann kann das Drehgestell wieder eingebaut werden und der Drehzapfen und der neue Bolzen für den "Bergwärtsfahrknick" werden mit Distanzscheibe und Sicherungssplint versehen.




Die obere Lagerung der Handbremskurbel gefällt mir noch nicht. Das werden wir noch ändern müssen. dabei kann dann die Kurbel gleich noch um 20 cm verlängert werden, damit der Bremser nicht gebückt bremsen muss (irgendwie müssen die Feldbahner früher kleiner gewesen sein).
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