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Bergung und Aufarbeitung von unserer Gmeinder 20/24   - Seite 12 Empty Re: Bergung und Aufarbeitung von unserer Gmeinder 20/24

am Di 15 Mai 2012, 08:28
Mahlzeit!

Wenn man sich schon Gedanken über die Fertigung der Welle beim Hersteller macht, sollte man den Entstehungzeitraum beachten. Damals waren die Lohnkosten noch auf einem anderen Niveau und man konnte sich schon etwas mehr Arbeitsschritte leisten. Blankgezogener oder geschälter Präzisionsstahl waren damals bei weitem noch nicht so verbreitet wie heute, von rostfreien Stählen ganz zu schweigen. Auch eine galvanische Schutzschicht war im Lokomotivbau unüblich.

Für Getriebewellen und Bolzen sind C15/C45 üblich gewesen, die an den Lagerbuchsen gehärtet waren. Beim Neubau sollte man die Buchse erstmal ausmessen (Durchmesser und Rundheit) und den Durchmesser ggf. daran anpassen. Ein ordentlicher Schiebesitz ohne merkliches Spiel ist bei Gmeinder wichtig, da das Getriebe hier sonst gerne saut.

Gruß Sven
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Bergung und Aufarbeitung von unserer Gmeinder 20/24   - Seite 12 Empty Re: Bergung und Aufarbeitung von unserer Gmeinder 20/24

am Mi 11 Jul 2012, 07:17
Nach fast einem Jahr im Dieselbad habe ich heute die beiden Wellen im Getriebekopf ohne größere Gewalt los bekommen.
Zu sehen an der Verdrehung der Mitnehmer. Jetzt wird alles gereinigt und gegebenenfalls ein Mitnehmer vom Ganghebel erneuert.

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am Fr 27 Jul 2012, 07:18
Eine Gmeindergetriebekopffrage
Irgendwie bin ich überfragt. Hat jemand Ahnung zu was diese Feder im Getriebekopf dient? Frage

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sie war unter der Abdeckmutter (oben auf dem Getriebe) Auf der anderen Seite noch einmal.

noch die nächste Frage

wie bekomme ich ohne Gewalt die 2 Wellen vom Schaltgestänge raus? Mit der Feder scheint das aber nichts zu tun zu haben,
denn die kommt nicht ganz an die Welle ran. Oder ist hinter der Feder noch eine Kugel die in die Welle reingeht.
Eine Aussparung an der Welle wäre ja da. Das würde auch irgendwie Sinn machen.
Wenn das so sein sollte, wie bekomme ich dann die Kugel raus? Siehe hier:

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am Fr 27 Jul 2012, 08:33
Hallo Andi,

die Schaltstangen haben eingefräste Nuten, die auf dem unteren Foto zu sehen sind. Durch die Federn werden Kugeln in diese Nuten gedrückt und damit die Schaltstangen arretiert. Es müßten also auf jeder Gertiebeseite eine Feder und eine Kugel vorhanden sein.

Viele Grüße,
Reinhard
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am Fr 27 Jul 2012, 08:35
Hallo Reinhard,
also wie vermutet doch Kugeln. Wie bekomme ich die aber lose?
Danach müssten ja die Wellen rausgehen. Sind ja schon locker.

Danke für die Antwort
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am Fr 27 Jul 2012, 08:42
Hallo Andi,

ich muß mich korrigieren. Es sind keine Kugeln, sondern kleine Zylinder die unten konisch geformt sind. Siehe Foto, links.

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Auch zwischen den Stangen befindet sich ein Zylinder.


Zuletzt von uhlenhooker am Mo 06 Jan 2014, 06:16 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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am Fr 27 Jul 2012, 08:48
Danke für das Bild,
also, die Feder sitzt im Zylinder und die beiden sind bei mir fest gegammelt im Getriebekopf.
Das ist das Problem, weil man an den Zylinder nicht rankommt.
Werde mal nächste Woche was probieren. Bericht folgt.
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am Mi 01 Aug 2012, 08:00
Zwischen Wahnsinn und Verzweiflung war ich heute wieder beim Getriebekopf. Es lässt sich zwar alles bewegen,
aber die 3 kleinen Zylinder sind im Kopf fest gegammelt und lassen sich auch mit rohster Gewalt und viel WD40
nicht lösen. Sie halten die 2 Wellen somit fest.
Also ab wieder ins Dieselbad. Twisted Evil

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am Mi 01 Aug 2012, 22:17
Hallo Andi,

ich hätte eine Idee (die ich allerdings nicht getestet habe):
Bei uns waren die äußeren Zylinder ein Stück hohlgebohrt, damit die Feder eine Führung hat.
Vielleicht könnte man in diese Löcher ein Gewinde reinschneiden, um dann mit einer Schraube die Zylinder rauszuziehen oder wenigstens zu lösen?
So wären zumindest die Äußeren mal raus, um die Schaltstangen besser raustreiben zu können.

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Hab leider grad kein besseres Bild zur Hand, aber man kanns ein bißchen erkennen.

Gruß Jens
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am Mi 01 Aug 2012, 23:45
die Idee mit der Schraube hat was. Danke Jens, werde das mal nächste Woche probieren. .
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