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Louis S.
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? zu Gleitlagern - Seite 2 Empty Re: ? zu Gleitlagern

am Mo 09 Jan 2017, 15:02
Hallo.

Meine Schmierpolster vom Teichgutwagen waren ganz schön vermoddert. Hab sie mit Benzin ausgewaschen und dann mit Wasser ausgekocht. Das Ergebnis war einigermaßen akzeptabel. Jetzt fehlen mir nur noch paar Druckfedern, dann kann es weitergehen...

Gleich noch ne Frage, gibt es irgendwo Filzstreifen bzw. -ringe für die Achsabdichtung?

Gruß Steffen
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bahner2
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am Mo 09 Jan 2017, 15:46
.

Hallo Louis,

Lieferanten für Filzringe der Filzringe nach Maß herstellt?
Die Firma Mrose in Forst/NL hat mir mal welche für den MAH916 gemacht.
Musst aber die Maße wissen. Der Preis war sehr günstig.
Das war 2009 und der Preis war 1,- Euro das Stück bei Abnahme von 10 Stück.

Quelle:
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(abgerufen am 3. Dezember 2016)


Einen schönen Tag
wünscht
Bahner2

.
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Louis S.
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am Mo 09 Jan 2017, 16:19
Ok, vielen Dank.

Gruß Steffen
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am Mo 09 Jan 2017, 16:45
Hallo Steffen,

Danke für die Hinweise zu den Schmierpolstern.
Gesucht ist aber inzwischen die Lagerschale.
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(Hier eines der drei intakten Exemplare)
Für die Abdichtung an den Achsschenkeln war bei meinen Lagern eine Korkdichtung drin, das wollte ich wieder so machen.

Viele Grüße
Markus
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am Mo 09 Jan 2017, 19:47
Steffen, Filzstreifen für die Gmeinderlager hatte ich hier bestellt:

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am Mo 09 Jan 2017, 21:05
M. Scholz schrieb:Hallo,

nachdem die Schmierpolsterfrage gelöst ist hat sich bei der Zerlegung des allerletzten Lagers eine abgefahrene Lagerschale gezeigt.
Die Teile sind aus Kunststoff ("Preßstoff").
Die Idee wäre, wiederum Kunststoff zu verwenden, diesfalls POM, das sollte für die absehbare Laufleistung ausreichen.
Alternative: Irgendjemand hat eine überzählige Lagerschale, die in das Standard-O&K- Lager paßt.


Viele Grüße
Markus

Hallo Markus,

POM als Lagerschale kann ich nicht empfehlen. Dieser Werkstoff ist doch sehr beliebt bei den Zerspaner und Konstrukteuren.
Wegen seiner Maßstabilität und Verarbeitung. Sehr Verschleißfest ist POM eher nicht. Die besten Erfahrungen haben wir mit Polyamid PA6 G gemacht.
Die Wasser Aufnahme von 1 bis 2 % würde ich vernachlässigen. Es sind ja Gleitlager, eine gewisse Lagerluft muss ja eh vorhanden sein.

Gruß vom Westerwald
Carsten
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am Mo 09 Jan 2017, 22:58
Hallo,

es gibt Werkstoffe mit ähnlichen mechanischen Eigenschaften wie PA6 (=Nylon) in hochverdichteter Ausführung. Die sind als Gleitlager gut geeignet (zumindes bei niedrigen Umfangsgeschwindigkeiten) und außerdem unempfindlich für Wasseraufnahme (Schwund bzw. Quellung) sowie beständig gegen viele Chemikalien.

Handelsnamen habe ich nicht im Kopf ...

VG
Peter
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am Di 10 Jan 2017, 07:22
Wäre so etwas nicht etwas für einen 3D-Druck ?
Oder gibt es dafür noch nicht die passenden Kunststoffe ?

MfG

Robert
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Louis S.
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am Di 10 Jan 2017, 15:57
Matthias, danke für den Tip.

Nächstes Problem sind die Federn. Die sind teilweise gebrochen bzw. nicht mehr existent.

Lagerschalen sind bei den, ich bezeichne die Lager mal als Lüders-Lager, nicht vorhanden. Ich meine, das Lagermetall ist direkt in das Oberteil eingegossen.

Gruß von Steffen
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am So 15 Jan 2017, 20:40
Hallo Feldbahner!

Ich habe auch mehrere dieser Gleitlager im Einsatz. Alle haben aber Lagereingüsse aus Weißmetall.
Die Schmierpolster sind aus Filz, ebenso die "Abdichtungen" zum Achsschenkel.
Habe übrigens mal so Anfang der 2000 Jahre ein neues (!!!) Gleitlager größerer Ausführung bei
Fa. Eilers in Hamburg gekauft, dass war auch so aufgebaut.

Grüße Denis
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