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 Aufarbeitung eines Lorenrahmens zur Flachlore

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timobahn
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung eines Lorenrahmens zur Flachlore   Di 25 März 2014, 22:01

Hallo,

danke, ich hätte die Lore für wesentlich jünger gehalten, weil die Räder überhaupt nicht eingelaufen sind und auch sonst vom Gesamtzustand her. Kaum Rost, nur viel Dreck und darunter teilweise recht mürbe Farbe mit intakter Grundierung darunter. Wahrscheinlich war sie eher ein Steh-, als ein Fahrzeug.

Weiß jemand vielleicht, wer der Hersteller gewesen sein könnte?

Viele Grüße
Timo
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Jürgen Wening
Museumsbahndirektor


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BeitragThema: Re: Aufarbeitung eines Lorenrahmens zur Flachlore   Do 27 März 2014, 11:32

Hallo Timo,

eben zufällig gefunden: Im Pfrungener Ried, ganz nah an Aulendorf, steht eine ungewöhnliche 600mm-Lore, die ab dem oberen U-Träger identisch mit Deiner 900mm-Lore ist! Kann das sein, dass der Hersteller auch im Schwäbischen zu finden ist?

http://www.panoramio.com/photo/92637088

j.
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timobahn
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung eines Lorenrahmens zur Flachlore   Do 27 März 2014, 19:54

Hallo Jürgen,

ganz nah ist relativ. Von mir aus ist es jedenfalls wesentlich näher. Jedenfalls wollte ich sowieso dort mal wandern gehen und bei der Gelegenheit Bilder machen. Als ich letztes Mal dort war, war es mir für Bilder schon zu dunkel.

Jedenfalls Danke für den Hinweis. Vielleicht kann mir Herr Kneer näheres sagen.

Viele Grüße
Timo
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timobahn
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung eines Lorenrahmens zur Flachlore   So 06 Apr 2014, 14:40

Es geht weiter:
 
als ich die Reste der Muldenböcke abgeschliffen hatte, kamen zwischen der geraden Hinterkante der Winkel und der gekrümmten Kante des Rahmenprofils Spalten zum Vorschein. Diese waren ja vorher durch die Böcke abgedeckt. Nachdem mir nun ein Arbeitskollege netterweise ein paar Grundbegriffe des Schweißens beigebracht hatte, habe ich diese Spalten und die Macken zugeschweißt. Das Ergebnis sieht nach dem Schleifen zwar nicht berauschend aus, weil es mir halt noch an Übung und Erfahrung mangelt, aber die Spalten sind zu und die restlichen kleinen Vertiefungen habe ich dann noch verspachtelt.

 
Anschließend habe ich noch den restlichen Dreck weggekratzt und weggebürstet. Danach kamen in die Winkel noch jeweils ein 18er-Loch hinein, wo dann der Holzrahmen des Aufbaus mit dem Lorenrahmen verschraubt wird.


 
Bei dieser Gelegenheit habe ich auch das Walzzeichen, das auf dem mittleren Langträger zu finden ist, gesäubert:

N.P. 8 HRM kann ich darauf entziffern. Ist HRM eventuell das Walzwerk und N.P.8 eventuell eine Nummer des U-Profils (80x46x7)?
 
Sobald die Metallsäge im Geschäft wieder ein neues Band hat (sollte eigentlich die nächsten Tage kommen) kann ich endlich auch die Stahlteile des Aufbaus sägen.

Das ist allerdings nicht alles für die Lore, das brauche ich auch noch für ein paar andere Dinge.
 
Die Kleinteile, wie Achslager, Pilze usw. habe ich ja zuhause gereinigt. Inzwischen trocknet auch die zweite Grundierungsschicht.

 
Viele Grüße
Timo
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timobahn
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung eines Lorenrahmens zur Flachlore   Mo 21 Apr 2014, 11:58

Hallo,
 
so, nachdem mir gestern das WLan gesponnen hat und ich keine Lust mehr hatte, zu schauen, woran es liegt, folgt halt heute ein kurzes Update zu meiner Lore:
 
Vorgestern und gestern habe ich den Rahmen restgereinigt und grundiert. Oben herum ist heute schon die zweite Schicht Grundierung draufgekommen. Das lasse ich jetzt ein paar Tage stehen, dann wird der Rahmen umgedreht und dann wird auch unten die zweite Schicht Grundierung aufgetragen.
 

 
Die Kleinteile, die ich zuvor schon grundiert hatte, haben nun auch Farbe bekommen. Ein Bild mache ich die nächsten Tage, wenn der Lack trocken ist und ich die Teile mal an die Sonne tragen kann. Momentan liegen die im Keller und die Bilder, die ich gemacht habe, sind schlicht für die Katz.
 
Viele Grüße
Timo
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FK
Feldbahnspezialist


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BeitragThema: Re: Aufarbeitung eines Lorenrahmens zur Flachlore   Mo 21 Apr 2014, 15:24

http://www.kipplore.com/t9892-handbuch-ilsederhutte-peine#80426

Norm Peiner Träger Seite 27 NP8 80x45x6

Interessant auch die Waggonbau Eisen.

Gruß
FK
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timobahn
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung eines Lorenrahmens zur Flachlore   Mo 21 Apr 2014, 19:47

Hallo Franz,

vielen Dank für den Hinweis. Interessanter Katalog. Muß ich mal genauer studieren.

Viele Grüße
Timo
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timobahn
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung eines Lorenrahmens zur Flachlore   So 04 Mai 2014, 16:46

Hallo,

kürzlich habe den Rahmen fertig grundiert und danach erst mal die Stahlteile gesägt, die ich verbauen möchte:

Von links nach rechts sieht man die acht Rungen, die beiden seitlichen Kantenschutze der Ladefläche, die beiden Stirnkantenschutze der Ldefläche zusammen mit den oberen und unteren Rahmenteilen der Stirnwände, daneben die vier senkrechten Stirnwandrahmen, und ganz rechts hinten die acht Rungenhalter und davor die Gegenplatten der Rungenhalter, für innerhalb des Holzrahmens. Drei Teile fehlen noch auf dem Bild, diese dienen der Verschraubung des Bodens mit dem Holzrahmen.

Gestern habe ich dann erst mal den Rahmen gestrichen, bis mir in der letzten Ecke die Farbe ausgegangen ist.

Wenn die Achsen montiert sind, werde ich die Lore umdrehen und den Rest des Rahmens streichen.

Viele Grüße
Timo
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung eines Lorenrahmens zur Flachlore   So 18 Mai 2014, 13:44



Hallo,

arg viel Zeit hatte ich diesen Monat nicht, aber immerhin konnte ich das Holz für den Aufbau holen, zurechtsägen und bohren. Das Holz bekommt keinen Anstrich, weil es so schön genug ist. Also habe ich mich erkundigt und mich für einen klassischen Holzschutz entschieden, der den Vorteil hat, ungiftig zu sein und das Holz weiterhin atmen läßt. Dadurch kann es nichtvon innen heraus verfaulen. Das Mittel meiner Wahl heißt deshalb Leinöl.

Da das üblicherweise angebotene Leinöl gekocht wurde, ist es allerdings zu dick, um ins Holz einzudringen. Ich habe es daher als Halböl 1:1 mit Terpentinersatz gemischt (das Zeut ist leider nicht ungiftig, verdunstet aber). Dieses Halböl sollte nur im Freien verarbeitet werden, da es sich an der Luft selbst entzünden kann (Zusammengeknüllte Lappen sind da besonders gefährdet). Ich habe daher einen Eimer Wasser daneben stehen gehabt.

Gestern kam der erste Auftrag, heute der zweite. Das Öl durchdringt das Holz sehr gut. Ich habe ein vorab behandeltes Probestück gespalten und die leichte Verfärbung durchgehend festgestellt. Da sich der Terpentinersatz verflüchtigt und nur das Leinöl übrig bleibt, kann man derart behandelte Teile später auch bedenkenlos in der Wohnung aufbewahren/verbauen. Im Freien muß man das Holz alle paar Jahre erneut einstreichen. Derart behandeltes Holz hält sich aber ewig.



Man sieht hier die Teile des Holzrahmens mit Aussparungen für den Zusammenbau und den Bohrungen für die Rungenhalter. Was noch fehlt, sind die Aussparungen für das Aussteifungsprofil, das quer über den Lorenrahmen geschweißt ist. Da dieses Profil schief aufgeschweißt ist, muß ich das noch ausmessen, nicht daß meine Aussparungen an der falschen Stelle sitzen. Außerdem ist hier ein nur Teil der Bretter zu sehen. Der andere Teil wird demnächst geölt.

Viele Grüße
Timo
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timobahn
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung eines Lorenrahmens zur Flachlore   So 08 Jun 2014, 10:40

Hallo,

gestern bekam die zweite Hälfte des Holzes die zweite Ölung. Anschließend wurden die Winkelprofile und ein Flacheisen des Aufbaus gebohrt  die oberen Teile dienen der Verschraubung des Bodens mit dem Holzrahmen und die unteren werden um den Boden umlaufend als Kantenschutz eingebaut. Diese Teile mußten noch mit einer Gehrung versehen werden.


Anschließend habe ich die Kanten der Rungen zugeschnitten. Am unteren Ende leicht angeschrägt, um sie leichter einstecken zu können, am oberen Ende habe ich die Ecken gebrochen. Die Seitenrungen haben dann gleich noch die Bohrungen für die Bügelschrauben der Binderinge und für die Anschläge an die Rungenhalter bekommen. Diese Anschläge habe ich aus 10er Rundeisen gemacht, damit die Rungen nicht nach unten durchrutschen können.


Die Stirnwandrahmen wurden ebenfalls auf Gehrung geschnitten und die seitlichen Winkelprofile der Stirnwände für die Befestigung der Bretter gebohrt. Anschließend habe ich diese Teile noch zu den beiden Rahmen verschweißt.

Die Stirnwandrungen müssen noch gebohrt werden, um die Bretter dranschrauben zu können, außerdem müssen die Stirnwandrahmen noch an die Rungen angepaßt und mit diesen verschweißt werden.

Viele Grüße
Timo
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