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 Aufarbeitung eines Lorenrahmens zur Flachlore

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timobahn
Lorenbremser


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BeitragThema: Re: Aufarbeitung eines Lorenrahmens zur Flachlore   Sa 22 März 2014, 04:31

Hallo,

ich war die letzte Zeit nicht untätig.

letzten Samstag habe ich die traurigen Reste der Muldenböcke entfernt. Dabei traten zwischen dem Rahmen und den Winkeln Spalten auf, weil ja der Rahmen dort die Biege macht, die Winkel aber gerade sind. Dies und die alten Macken, die derjenige verursachte, der die Muldenböcke abgeschnitten hat und zugegebenermaßen ein paar neue, möchte ich demnächst noch zuschweißen.



Ein Arbeitskollege half mir dankenswerterweise dabei, die Räder abzuziehen.



Heute habe ich die Räder zuhause vom alten Dreck befreit. Betreits zuvor war gut zu erkennen gewesen, daß auf den Rädern etwas draufsteht. Nun kann man auch tatsächlich lesen, was da drauf steht.





Ich denke mal, FWH weißt auf den Hersteller hin. Kann mir jemand sagen, ob es sich dabei um die Friedrich Wilhelms-Hütte handelt? Und was bedeuten die 50 bzw. auf der anderen Seite die 2971. Letztere ist teilweise aber auch mit einer größeren Lücke eingegossen, so daß die 29 und die 71 jeweils durch die Rippe im Rad getrennt sind. Mir kam schon der Gedanke, daß die 71 vielleicht auf das Jahr hinweisen könnte, als die Räder gegossen wurden.

Auf der Rückseite ist noch ein Buchstabe zu sehen. Dabei steht auf jeweils einem Rad ein A, ein M und ein S. Das vierte Rad trägt keinen Buchstaben. Könnte das eventuell auf alphabetisch durchnummerierte Gußformen hinweisen?



Mit jedem neuen Detail, das ich entdecke, wird die Sache spannender.

Viele Grüße
Timo
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lorenpapst
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung eines Lorenrahmens zur Flachlore   Sa 22 März 2014, 10:44

Hallo Timo,
Das FWH steht tatsächlich für Friedrich-Wilhelm Hütte Hattingen. Die Nummern beziehen sich auf die
Gussmodelle und den Werkstoff des zu gießenden Rades.
Gruß
Dirk
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gaga1962
Lorenbremser


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BeitragThema: Re: Aufarbeitung eines Lorenrahmens zur Flachlore   So 23 März 2014, 00:16

Hallo Timo,

solltest Du später mal wieder Interesse daran finden den Rahmen zu einer Kipplore umzubauen
so kann ich Dir zwei Arten von Kippböcken anbieten zum aufschweißen.Sind allerdings von 600 mm
Lorenrahmen abgebaut.
Einmal für eine 0,5 cbm Mulde, einmal von einer Zehdenik-Lore mit großer Mulde.

Michael
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kay
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung eines Lorenrahmens zur Flachlore   So 23 März 2014, 00:41

Hallo Timo,

Junge-Junge, Du machst Dir ja wirklich ganz schöne Mühen, Hut ab.

Wenn ich denn einmal fragen darf, warum hast Du die Radscheiben abpressen lassen ?

VG Kay
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timobahn
Lorenbremser


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BeitragThema: Re: Aufarbeitung eines Lorenrahmens zur Flachlore   So 23 März 2014, 01:03

Hallo Dirk,

vielen Dank. Kannst Du mir eventuell auch sagen, welche Zahl wofür steht?


Hallo Michael,

vielen Dank für das Angebot. Vorerst mache ich erst mal keinen Rückbau zur Kipplore, aber eventuell später einmal.


Hallo Kay,

vielen Dank. Die Mühe mache ich mir eigentlich aus zwei Gründen: erstens will ich es dauerhaft haltbar haben und gut aussehen soll es dann auch. Zweitens ist für mich der Weg auch eines der Ziele. Das Andere Ziel ist, die Lore künftig einzusetzen. Daher will ich die Achsen, wie ich anfangs schon schrieb, umspuren. Es gibt ja mehrere 600mm-Bahnen in meiner Nähe und auch sonst ist die Spurweite recht verbreitet, so daß ich mit dieser Spurweite halt viel mehr Einsatzmöglichkeiten sehe.


Inzwischen habe ich den Plan etwas geändert. Daß der Aufbau etwas vereinfacht werden sollte, war dabei klar, nur das wie bedurfte einiger Überlegung. Herausgekommen ist ein umlaufender Holzrahmen mit einem Mittenlängsträger zur zusätzlichen Unterstützung des Bodens. Die Bodenbretter werden allerdings trotzdem von unten her auf zwei Schraubleisten geschraubt, weil ich in der Bodenfläche keine Schraubköpfe haben möchte, weil sonst nur unnötig Wasser eindringen kann.



Die beiden verbliebenen Lagergehäuse habe ich gestern ja auch noch von außen gereinigt:



Heute habe ich auch eine Kleinigkeit gemacht. Ich möchte an die Seitenrungen Bindeösen anbringen und dieselben mit Bügelschrauben an die Rungen anschrauben. Die Bügelschrauben sollen auf der Bügelseite Stopmuttern bekommen, die als Anschlag beim Einbau dienen und sich deshalb nicht verdrehen sollen. Da es blöd ausschaut, wenn die Seite mit dem Kunststoffring zur Runge hinzeigt, habe ich die verkehrt herum aufgeschraubt. Da das aber so nicht vorgesehen ist, drehte ich sie erst mal richtig herum auf die Schraube, daß sich im Kunststoff Gewindegänge bilden können, hab dann noch mit einem Handgewindebohrer (der 1er hat gereicht) nachgeschnitten und den Grat noch mit einem Senker entfernt. Dann ließen sich auch die Stopmuttern andersherum gut ansetzen und hereindrehen. Sie sitzen aber trotzdem noch sehr stramm. Die eine Mutter kam direkt an die Endposition, die andere habe ich erst mal ein Stück hereingedreht, um den Ring noch gut einfädeln zu können. Zuerst möchte ich die Teile lackieren, dann kommt der Ring hinein und dann wird diese Mutter auch noch hereingedreht. Außen kommt dann allerdings eine Normale Mutter drauf.



Viele Grüße
Timo
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kay
Diesellokführer


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BeitragThema: Re: Aufarbeitung eines Lorenrahmens zur Flachlore   So 23 März 2014, 01:12

Hallo Timo,

aaahaa......jetzt bin ich schlauer. Hatte zuerst angenommen, Du wolltest die Spurweite belassen.

VG Kay
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timobahn
Lorenbremser


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BeitragThema: Re: Aufarbeitung eines Lorenrahmens zur Flachlore   So 23 März 2014, 03:10

Hallo Kay,

kay schrieb:
...Spurweite belassen...
dann wäre der Aufwand in der Tat unverständlich gewesen.

Viele Grüße
Timo
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung eines Lorenrahmens zur Flachlore   Di 25 März 2014, 01:50

Schade...
900mm Lorenuntergestelle sind selten, wir suchen seit jahren eines...
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Jürgen Wening
Museumsbahndirektor


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BeitragThema: Re: Aufarbeitung eines Lorenrahmens zur Flachlore   Di 25 März 2014, 02:28

Timo,

die "50" neben dem Kürzel der Hütte halte ich tatsächlich für das Gussjahr der Radscheiben. Ich habe vor einiger Zeit mal viele unserer Loren durchgeschaut und da ist mir aufgefallen, dass bei einem sehr großen Teil der Radscheiben neben dem Kürzel der Gießerei und den Gussformnummern/Zeichnungsnummern auch eine zweistellige Zahl steht, die dem angenommenen Baujahr der Lore erstaunlich nahe kommt.

Wenn man bedenkt, dass die AHI zu Beginn der 50er Jahre modernisiert hat und dann '53 die Lok bestellt hat, ist es naheliegend, dass das Baujahr der Lore auch in diesen Zeitraum fällt. Der geschweißte Muldenbock spricht sehr dafür. Ich würde sagen, Baujahr 1950 - 55.

Grüße

j.


Zuletzt von Jürgen Wening am Di 25 März 2014, 04:34 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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ZG
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung eines Lorenrahmens zur Flachlore   Di 25 März 2014, 04:32

Die 50 ist tatsächlich das Jahr des Gusses. Ich hab neulich welche mit einer 98 erwerben können.

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