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 Grundüberholung Schöma CDL14

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db1
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BeitragThema: Re: Grundüberholung Schöma CDL14   Fr 02 Aug 2013, 06:44

Das Tellerrad kommt sicher neu, das Kegelrad hat eigenartiger Weise gar nichts. Wenn die Herstellung des Kegelrades meine Möglichkeiten sprengt, kann ich mir vorstellen beide Achsantriebe (Kegel/ Tellerrad) aus proportionell passenden Teilen Industrieteilen zu erstzen: Ein paar Reduzierungs/ Erweiterungsflansche sind schnell gedreht, einTellerad ist aufwendiger herzustellen..
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jens3150
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BeitragThema: Re: Grundüberholung Schöma CDL14   Fr 02 Aug 2013, 14:20



db1 schrieb:
kann ich mir vorstellen beide Achsantriebe (Kegel/ Tellerrad) aus proportionell passenden Teilen Industrieteilen zu erstzen

Das wäre wahrscheinlich die einfachste und kostengünstigste Lösung. Vieleicht wirst Du ja z.B. bei Mädler Antriebstechnik fündig, da haben wir auch schon mal Zahnräder für ein altes O&K Schleppergetriebe bezogen.

Gruß Jens
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db1
Drehscheibendreher


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BeitragThema: Re: Grundüberholung Schöma CDL14   Do 08 Aug 2013, 10:48

Gestern wurden die Räder sandgestrahlt und in eine befreundete Firma zum Flammaufspritzen gebracht, ich weiß, dass die Philosophien zwischen Auftragschweissen und Aufspritzen weit auseinanderliegen, der finanzielle Aspekt hat mich dann überzeugt...


Dafür lasse ich das kaputte Tellerrad neu anfertigen und vergüten, diese Investition erscheint mir sinnvoller, die Ursache für den gewaltigen Verschleiß war das kaputte Wälzlager an der rechten Seite des Kardanantriebes -dadurch hatte die Welle 3mm Spiel.

Daniel
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Dieter
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BeitragThema: Allerhand kaputt..............   Mi 14 Aug 2013, 17:54



db1 schrieb:
Was lange währt und vieles lehrt...
wie das Leben so spielt ging die Zerlegung der Lok nur schleppend voran, auch die Erkenntniss dass feinmechanische Fertigungstechniken eher brachialer Gewalt weichen müssen und das Leben auch nach Ringschlüsselgröße 24 weitergeht hat sich mittlerweile manifestiert:
Und damit die Arbeit nicht zu wenig wird befreite ich die vordere Achse gleich aus ihrem Gehäuse welches wunderbarerweise gebrochen war ich jedoch vorher nicht bemerkte da 1cm Dreck drauf war -macht aber nix, nach dem Sandstraheln wird´s schön angewärmt und geschweisst - eine Winterarbeit:

...und als besonderes Highlight hat sich von Anbeginn die Achse mit ihrem unter starken Karies stehenden Zahnrad präsentiert:


Also die Arbeit reisst nicht ab, aber das gefällt mir und irgendwann werde ich wehmütig an die Restauration meiner "Tussnelda" denken Very Happy
Daniel
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Hallo Daniel,

bislang hast Du nicht gefragt, ob ev. jemand Teile hat für eine Schöma.

Ich habe eben meine alten Sandkästen, ex Torfwerk D.Meiners durchforstet und wie es ausschaut könnte ich Dir vmtl. ein solches "neues" Zahnrad/Tellerrad anbieten, sofern die Maße passen.
Ob es für Schöma oder Diema ist, habe ich bislang nicht kontrolliert.

http://www7.pic-upload.de/14.08.13/z69z77x51rs9.jpg
Auch solch ein defektes Schöma-Gehäuse liegt wohl noch irgendwo bei uns im Regal mit Achswellen drin. Jedoch hat dort auch eine Hälfte ein Loch im Gehäuse. Aber die andere Hälfte könnte bei Dir passen.
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BeitragThema: Re: Grundüberholung Schöma CDL14   Mi 14 Aug 2013, 21:53

Hallo Dieter,
danke für das Angebot!!!
Ich habe noch gar nicht in Erwägung gezogen, dass jemand Ersatzteile für dei Lok haben könnte....Idea 

Daniel
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Dieter
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BeitragThema: Re: Grundüberholung Schöma CDL14   Mo 19 Aug 2013, 21:24

db1 schrieb:
Was lange währt und vieles lehrt...

Und damit die Arbeit nicht zu wenig wird befreite ich die vordere Achse gleich aus ihrem Gehäuse welches wunderbarerweise gebrochen war ich jedoch vorher nicht bemerkte da 1cm Dreck drauf war -macht aber nix, nach dem Sandstrahlen wird´s schön angewärmt und geschweisst - eine Winterarbeit:

Fortsetzung folgt:D Daniel
.........................................................................................................................................................................................

ein Bild von meinem Ersatzteil. Ists von der Gegenseite ?




Das Tellerrad mit Welle von diesem Gehäuse wurde mal vor einiger Zeit an Wichmann & Tabeling (Junior) abgegeben. Liegt vmtl. noch dort im Regal. !?

Frage 
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BeitragThema: Re: Grundüberholung Schöma CDL14   Di 20 Aug 2013, 12:08

Hallo Dieter!
Danke für das Angebot, aber ich würde genau das Gegenstück mit der Nase benötigen, das von Dir gezeigte Stück hat die Nut an der Dichtfläche. Leider!
Abgesehen davon habe ich an meinen beiden Gehäusehälften idente Markierungen gefunden:
Ich gehe davon aus, dass beide Teile in einer Aufspannung gebohrt wurden, um eine gerade Lage der Welle zu erreichen... Somit werde ich das kaputte Teil wie vorgesehen reparieren...

Danke!

Daniel
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BeitragThema: Re: Grundüberholung Schöma CDL14   Di 20 Aug 2013, 22:54

Hallo Daniel,

Ich würde das Getriebegehäuse Schweißen lassen. In Münster gibt es einen Spetzialbetrieb, er kann fast Alles aus Guss Schweißen. Wenn Du die Anschrift brauchst, kurze Info oder im Netz nach Fa. Prinz in Münster suchen.

Gruss aus Lage Lippe

Bernhard
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BeitragThema: Re: Grundüberholung Schöma CDL14   Mi 21 Aug 2013, 11:27

Hallo Bernhard,
danke für den Tipp! Zum schweißen habe ich schon jemanden (Ich bin Lehrer an einer Berufsschule für Metalltechnik:D ).

Liebe Grüße
von Daniel
-der in den nächsten 2 Tagen das Dach vom Feldbahnhaus neu eindeckt...
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logi!
Lorenbremser


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BeitragThema: Re: Grundüberholung Schöma CDL14   Di 24 Sep 2013, 00:33



Hallo!

Nachdem es mit dem Flammaufspritzen doch nicht hat sein sollen, bin ich vor ein paar Wochen schnell mal nach Aschbach gefahren und habe die Räder samt der Kaputten Welle geholt.

Die Räder beim Abholen:


Nachdem auf der Welle auch einiges zu tun war, begann ich mal die Räder alle auf ein Maß abzudrehen um eine Basis fürs Aufschweißen zu schaffen, da alle 4 Radscheiben ein anderes Maß hatten.

Bevor es ans Aufschweißen geht habe ich mich entschlossen die Welle zu reparieren, in einigen Stunden arbeit wurde die Welle mal so weit gebracht, dass mittlerweile nur mehr ein Schlag von
0,1mm auf eine Umdrehung vorhanden ist, was bei unseren Geschwindigkeiten eigentlich akzeptabel ist.

Mit ganz viel Spielerei konnte die Welle von einen Schlag von fast 1,5mm auf nahezu perfekten Rundlauf gebracht werden, wobei auch einer der Kegelaufnahmen für eine Radscheibe verbogen war.
Hier Bilder vom einrichten:






Hier sieht man ganz gut wo die Lager sowie die Wellendichtringe eingelaufen sind:




Dannach wurde begonnen Laufflächen sowie Messflechen für die weitere Bearbeitung zu schaffen:




Bearbeitung der beschädigten Flächen, hier wird später eine Halbschale aufgeschweißt.




Eine der beiden Flächen wo die Halbschalen sitzen werden, hier sieht man schön, dass die Ecken der bearbeiteten Flächen mit einen Radiusmesser bearbeitet sind, dies ist Wichtig um keine Sollbruchstelle zu erzeugen:


Hier die andere Wellenseite, ebenfalls die Radien und auch der Sitz für das Tellerrad wurde schon überarbeitet:


Bei dem Anfertigen der Halbschalen ist es besonders Wichtig, diese mit einen Übermaß zu fertigen, damit anschließend durch das Schweißen keine ungewollten Spannungen entstehen, sehr wohl soll aber auf der darunter liegenden Fläche eine Pressung entstehen um ein Rutschen der Halbschalen zu vermeiden, dies braucht sehr viel Erfahrung und man hat das richtige Verhältniss erst nach Versuchen im Gefühl, da sich auch jedes Material anders verhält!
Auch muss man unbedingt darauf achten dass der kleinste Wellendurchmesser auf der noch unbearbeiteten Welle nach der Bearbeitung nicht unterschritten wird, hier kann es sonst zu folgeschäden kommen!

Demnächst geht es Weiter mit den Halbschalen und dem Aufschweißen dieser, anschließend wird die Welle noch Überdreht und dann ist sie so gut wie neu!

MFG Michael
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