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 Aufarbeitung Moës-Lok

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Febalok
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung Moës-Lok   So 28 Aug 2011, 21:09

Bei einer Moës mit Originalmotor ist der Motor direkt und axial an das Getriebe angebaut. Bei Umbau auf Deutz-Motor ist der Motor etwa 30cm seitlich und 10cm in der Höhe versetzt, um Platz für das Keilriemengetriebe zu schaffen. Das Keilriemengetriebe ist ca 3:1 untersetzt; wohl um die höhere Drehzahl des Deutz Motors auszugleichen. Durch diesen Versatz passt dann die ursprüngliche Haube nicht mehr, so daß die Deutz-Moësen eine größere Haube bekommen mußten.

Gruß

Marcus


Zuletzt von Febalok am So 28 Aug 2011, 21:14 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung Moës-Lok   So 28 Aug 2011, 21:12

Genau so ist der unsere und auch die anderen verbaut worden. Ich bleibe also bei meine Vermutung die Lok in Oekoven koennte auch aus Rumst stammen...
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung Moës-Lok   Di 30 Aug 2011, 20:35

An die Moësbesitzer: welches Öl muss ins Getriebe? Das jetzige ist zu zähflüssig, so das die ausgekuppelten Getriebekonusse vom Ölfilm mitgezogen werden und eine neutrale Getriebestellung verhindert wird. Für Antworten jeder Art bin ich sehr dankbar. Gruß Björn
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Mo
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung Moës-Lok   Mi 31 Aug 2011, 12:58

Hallo Marcus,

ursprünglich hattest du die Frage nach dem Restaurierungsziel für die Lok gestellt. Du hattest drei Zustände genannt, welche die Lok im Laufe ihrer Entwicklung mindestens eingenommen hat und welche sich heute noch nachvollziehen lassen.

Aus musealer Sicht sind alle drei Zustände ein legitimes Restaurierungsziel. Welches davon das "beste" ist, kann man als Außenstehender nur schwer einschätzen. Viel hängt davon ab, wie eure Sammlung bisher thematisch aufgestellt ist und wie sich die Moës-Lok in den drei möglichen Zuständen jeweils in die Sammlung einfügt. Kann sie jeweils eine thematische Lücke füllen, einen technikgeschichtlichen Entwicklungsstrang abrunden, als einzelnes Puzzleteil zu einem Gesamteindruck beitragen oder ergeben sich jeweils spezielle Bezüge zu eurer Sammlung bzw. eurem Museumsthema (z.B. Regionalgeschichte, ...)?

Diese Fragen könnt aber eigentlich nur ihr selbst beantworten. Naheliegend für ein Feldbahnmuseum wäre natürlich der Einsatzzustand als Feldbahnlok vor ihrem Parkbahndasein. Es wäre für ein Feldbahnmuseum aber auch legitim, mal ein Beispiel für die Nachnutzung von Feldbahnmaterial bei Park-/ Spiel-/ Spaßbahnen zu zeigen.

Der Auslieferungszustand ab Herstellerwerk geht natürlich immer. Hier wird aber bisher in unserer Branche meines Erachtens zu wenig darauf geachtet, daß insgesamt im Museum ein realistischer Eindruck des Feldbahnwesens entsteht. Wenn man alle Fahrzeuge einer Sammlung in den Auslieferungszustand zurückversetzt, dann ist jeder Einzelfall für sich allein betrachtet museal korrekt. Der vermittelte Gesamteindruck eines solchen Museums hat aber mit der Lebenswirklichkeit der realen Feldbahnen nicht viel zu tun...


Viele Grüße

Mo


Febalok schrieb:

Folgende Aufarbeitsmöglichkeiten bestehen:

  • Man könnte die Lok wieder in den Bobbejahnzustand versetzen. Dazu müßte einige Blechteile neu angefertigt werden.

  • Man könnte auch den "vor Bobbejaan-Zustand" anstreben, dazu müßte die Motorhaube neu gebaut werden. Für den Deutz-Motor wäre dann die "große" Haube von Moës erforderlich.

  • Ein Rückbau auf den Werks-Auslieferungszustand ist wegen des fehlenen Originalmotors sicher nicht mehr möglich. Eine Lok mit Moës-Motor hätte dann eine "kleine" Haube Daß unsere Lok einmal so aussah ist durch zahlreiche Details belegt: Bremse, Motorbefestigung...

Wie würdet ihr das nun angehen?
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung Moës-Lok   Mi 31 Aug 2011, 19:54

DiemaDS28 schrieb:
An die Moësbesitzer: welches Öl muss ins Getriebe? Das jetzige ist zu zähflüssig, so das die ausgekuppelten Getriebekonusse vom Ölfilm mitgezogen werden und eine neutrale Getriebestellung verhindert wird. Für Antworten jeder Art bin ich sehr dankbar. Gruß Björn

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und SAE 30 fur motor !
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung Moës-Lok   Mi 31 Aug 2011, 20:22

Danke, Dir!!!! Very Happy
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung Moës-Lok   Mi 14 Dez 2011, 19:54

Mal ein paar Bilder von Heute:









Getan hab ich noch nix Very Happy keine Zeit. Aber sie springt sofort an, dass ist die Haupsache Very Happy
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung Moës-Lok   Fr 16 Dez 2011, 10:58

Hallo an alle!
Wenn Björn sagt, er hätte noch nichts getan, stapelt er tief. Auch kleine Schritte führen zum Ziel:
- Die alte Verkabelung (in Kunststoff-Kabelkanälen) ist entfernt.
- Die Auto-Scheinwerfer sind auch demontiert.
- Neue ("Antik"-) Scheinwerfer liegen einbaufertig bereit, allerdings müssen noch die Halter gefertigt werden.
- Ein Zündschloss liegt ebenfalls bereit, der Träger ist in Fertigung, er soll quer hinter dem Motor plaziert werden.
- Die Bremse ist nachgespannt worden.
- Zwei am Gehäuse befestigte Schilder sind freigelegt worden, es sind wohl die Fabrikschilder des Belgischen Karosseriebauers. Leider haben Recherchen diesbezüglich noch nichts Aufschlussreiches zu Tage gefördert.
- Eine Designstudie zur Aufarbeitung und Lackierung des Gehäuses wurde erstellt - lasst euch überraschen!
Grüße
Gebus
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung Moës-Lok   Sa 04 Feb 2012, 20:36

...bei -10 grad tat sich gestern abend nix......... Sad war nichts mit fahren...

Ja,original Aufbau, oder nicht? Ich tendiere zu original.......dazu müßte ich aber meinen Copilot noch davon überzeugen.......

Anfangs dachte ich auch, einfach so belassen und aufarbeiten. Aber langsam geht mir der Kirmesbuden-Aufbau auf die Nerven.......
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung Moës-Lok   Sa 04 Feb 2012, 21:27

Zitat :
...bei -10 grad tat sich gestern abend nix
das ist ja noch was für kurze Hosen.
Wir haben es gerade -17°C

_________________

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
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Aufarbeitung Moës-Lok
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