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 Montania 1735/1923

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Ns1
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BeitragThema: Re: Montania 1735/1923   Mi 23 Feb 2011, 21:24

Einfach nur Geil.

MFG Andy
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M22
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BeitragThema: Re: Montania 1735/1923   Do 24 Feb 2011, 23:55

Mit Blindwelle und Stangenantrieb sah sie wohl etwa so aus:

http://industriespoor.nl/Tegelen600mmKurstjens_bestanden/image016.jpg

Diese hier hat aber einen niedrigeren Motorvorbau und einen schmaleren Rahmen.


Gruß Jochen
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Markus Brunner
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BeitragThema: Re: Montania 1735/1923   Fr 25 Feb 2011, 00:03

Besteht nicht auch die Möglichkeit, dass die Lok nicht umgebaut wurde, sondern aus angepassten Serienteilen ab Werk so erbaut wurde? Der Rahmen sieht eigentlich nicht "umgebastelt" aus.
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deutzl
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BeitragThema: Re: Montania 1735/1923   Fr 25 Feb 2011, 01:19

Hallo Markus!

Das wäre möglich...? Am Rahmen wurde auch nichts weiter verändert. Nur die Blindwelle fehlt und die Achslagerhalter wurden von innen nach aussen montiert. Doch die offenen Achslager erscheinen mir nicht sehr "fachmännig" von O&K. Auch der Öler hat noch die Schmierstellen für Treibstangen und Blindwelle...
Interessant wäre für mich der Antrieb vom Getriebe auf die Achsen.
Man müßte sich die Lok nochmal genau ansehen.

@Jochen Ja, nur ist das eine kleinere Maschine.

Grüße Sven K.
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jimknopf600
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BeitragThema: Re: Montania 1735/1923   Mo 28 Feb 2011, 22:59

Hallo,
nun war ich mal 14 Tage nicht online, und dann gleich so was kurz vor dem Schlafengehen. Einfach irre. Da die Maschine so bulliger aussieht, gefällt sie mir noch besser als mit Stangenantrieb.
Danke für die schönen Fotos.

Gruß, Lutze
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BeitragThema: Re: Montania 1735/1923   Di 01 März 2011, 10:38

Hallo Markus

Die Lokomotive ist offensichtlich fachmännisch hergestellt worden. Alles deutet darauf hin, dass eine professionelle Werkstatt daran beteiligt war. Dies verdeutlicht auch ein Blick ins Innere der Lok. Am Wahrscheinlichsten ist schon, dass O+K die Lok in dieser Ausführung gebaut hat. Vielleicht baute man die Lok bei O+K in Zürich mit Originalteilen aus Deutschland. Die Öler sind auf den eingebauten Antrieb adaptiert. Wie die Gleitlager sind auch die verschiedenen Zahnräder schlecht geschützt. Man baute offenbar die Lok mit Wissen über den vorgesehenen Einsatz. Damals musste man lediglich eine unbefestigte Landstrasse überqueren, sonst lagen die Gleise mit Schotterbett in einem nur landwirtschaftlich genutzten Wiesengelände.









Die Lokomotive ist mit Sicherheit ein Unikat.
Freundliche Grüsse
Hans
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BeitragThema: Montania 1735/1923   Di 01 März 2011, 22:16

Hallo Freunde,

als erstes möchte ich mich bei allen bedanken, die Links oder Fotos der Lok ins Forum gestellt haben. Der Grund dafür ist, dass ich seit einiger Zeit dabei bin, eine ähnliche, wenn auch einige Nummern kleinere Lok zu restaurieren (siehe dazu auch meine Website www.feldbahn-richter.de). Da die 1735 sehr authentisch erhalten ist und die Loks ähnlich konstruiert sind, kann ich viele Details daraus für meinen „Schrotthaufen“ verwenden.
Zum offenen Getriebe (wunderbare Fotos!) ist zu sagen, dass dies der Standard bei Montania war, alle Motorloks der frühen Reihen hatten solche Getriebe, egal, für welches Einsatzgebiet sie vorgesehen waren. Die offenen Achslager sind wohl eine hingenommene Folge der Umspurung, die man aus Gründen des Aufwandes nicht korrigiert hat. Üblich ist so etwas natürlich nicht.
Die Lok ist in jedem Fall fachmännisch hergestellt worden, nämlich bei O&K in Nordhausen, und genau so fachmännisch umgebaut. Ich vermute auch bei O&K, an welchem Standort auch immer. Dieser Umbau muss übrigens recht früh geschehen sein, denn ab Ende der zwanziger Jahre standen weitaus einfacher zu handhabende Dieselloks zur Verfügung, die eine so aufwändige Veränderung an einer Maschine mit einem technisch veralteten, umständlichen und spritfressenden Motor nicht sinnvoll erscheinen ließen. Vielleicht hat das geringe Alter der Maschine den Ausschlag dazu gegeben.

Matthias
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BeitragThema: Re: Montania 1735/1923   Di 08 März 2011, 18:21

Echt toll was jetzt hier schon zusammen gekommen ist! Die Sache mit dem Umbau wurde auch im tschechischen Forum erwähnt, nur konnte ich mir durch die Google Übersetzung keinen wirklichen Reim drauf machen. Zum Vergleich wurde dort auch ein Bild der 1330/1920 gezeigt, welche dem Typ L180 zugeordnet wird, während die 1735/1923 als L226 benannt wird. Kommt das in etwa hin?

http://www.k-report.net/discus/nahledy/534174.jpg

Und hier nich ein paar Bilder der 1735/1923 am jetzigen Standort:

http://www.k-report.net/discus/nahledy/534873.jpg

http://www.k-report.net/discus/nahledy/534874.jpg

http://www.k-report.net/discus/nahledy/534876.jpg
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BeitragThema: Montania 1735/1923   Di 08 März 2011, 22:44

Die 1330 könnte eine L180 sein, wenn ich sie mit meiner 1361 vergleiche. Die 1735 ist offensichtlich größer als die 1330, aber es könnte auch eine L200 sein. Ohne Maßangaben ist das schwer zu bestimmen, muss wohl mal nach Chur fahren. Die 1735 wirkt durch ihren breiten Rahmen aber ohnehin größer, als wenn sie die Normalausführung hätte.

Matthias
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