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 Gleis- und Weichenbau aus Restmaterial

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Fauli
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BeitragThema: Re: Gleis- und Weichenbau aus Restmaterial   So 13 März 2011, 21:53

Sind ja gar keine Granatsplitter, sondern nur Meißelsplitter . . . Sense

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"Das Gesetz ist das Eigenthum einer unbedeutenden Klasse von Vornehmen und Gelehrten, die sich durch ihr eignes Machwerk die Herrschaft zuspricht."
Georg Büchner
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BeitragThema: Re: Gleis- und Weichenbau aus Restmaterial   So 13 März 2011, 21:54

Seit diesem Jahr werden die Neubautrassen freigesprengt. Hier sieht man noch das Zündkabel:



Question

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Remo
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BeitragThema: Re: Gleis- und Weichenbau aus Restmaterial   Di 15 März 2011, 12:41

Hallo Zusammen
Kann jemand mal was zum Stopfen erzählen, bissher hörte ich nur immer das es eine Drecks Arbeit ist, was ist der Sinn und was für Metoden giebt es den ?
@ ZG Danke für den Bilder Bericht Klatschen
Gruss Remo
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Jürgen Wening
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BeitragThema: Stopfen   Di 15 März 2011, 13:00

@remo: Der Sinn des Stopfens erschließt sich dem denkenden Menschen von selbst. Es dient dazu, die Hohlräume unter den Schwellen sowie die Schwellenfächer mit Schotter aufzufüllen. Damit wird erreicht, daß das verlegte Gleis sich nicht seitlich bewegt, das Gleis auf einem gleichmäßigen Höhenniveau liegt und das Gleis nicht in unter dem Gleiskörper vorhandene Hohlräume sacken kann.

Stopfen kannst Du von Hand mit dem Stopfpickel oder maschinell mit einem Elektrostopfer, einem Motorstopfer oder einem Pressluftstopfer. Und ja, es ist eine Sauarbeit. Wer's einfacher haben will und das notwendige Kleingeld übrig hat, kauft sich bei Windhoff oder Rensmann eine selbstfahrende 600mm-Stopfmaschine. Wink

Zuguterletzt sei bemerkt, daß in Franken der Kartoffelbrei "Stopfer" heißt. Very Happy

Viele Grüße

Jürgen
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BeitragThema: Re: Gleis- und Weichenbau aus Restmaterial   Di 15 März 2011, 13:14

Zitat :
Zuguterletzt sei bemerkt, daß in Franken der Kartoffelbrei "Stopfer" heißt.
Jürgen, das kommt von "reinstopfen" Lachen

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BeitragThema: Re: Gleis- und Weichenbau aus Restmaterial   Di 15 März 2011, 17:28

@Remo: Das ist eine sche.... Arbeit. Laughing

Wenn noch eine weitere Gleislänge drangebaut ist, wird gestopft und gerichtet. Du bist gerne eingeladen.
Wir sind übrigens vom Vibrostopfer wieder zurückgekehrt zur gemeinen Stopfhacke. Man ist so einfach flexibler und hat mehr Gefühl fürs Stopfen bei dem leichten Gleis. Die kleinen Dachschwellen sind ja stopftechnisch gesehen Spielkram. Wink

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Remo
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BeitragThema: Re: Gleis- und Weichenbau aus Restmaterial   Di 15 März 2011, 21:24

Hallo Zusammen
Aha danke für die Erläuterungen, na ich muss mich dan auch da ausbilden lassen, Markus hat ja gesagt das bei der Ziegelei Schumacher noch Gleisbau Arbeiten anstehen.
Ich muss genau wissen auf was ich achten muss auch beim Stopfen, was ist bei der Stopf Hacke den anderst als bei der normalen ?
Bilder helfen mir sehr.
Gruss Remo
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BeitragThema: Re: Gleis- und Weichenbau aus Restmaterial   Di 15 März 2011, 22:20

Kurz mal Tante Gugel befragt: http://www.hs-merseburg.de/~nosske/EpocheII/dv/e2d_3539.html

Hier die Hacke: http://images.zeno.org/Roell-1912/I/500-320/Ro070539.jpg

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BeitragThema: Re: Gleis- und Weichenbau aus Restmaterial   Mi 16 März 2011, 08:25

Remo schrieb:
Aha danke für die Erläuterungen, na ich muss mich dan auch da ausbilden lassen,

Jetzt im Frühjahr solltest Du die Tastatur gegen Werkzeug tauschen, viele Fragen beantworten sich dann von alleine... Es ist alles gar nicht so schwer und muss auch nicht bis zum letzten Schachzug vorher geplant werden.

Stell uns doch einfach mal Dein Projekt vor - es interessiert bestimmt viele Foraner, was Du genau vorhast.
Was planst Du und was hast Du schon für Feldbahnmaterial auf dem Hof?
Hast Du schon Gleise, Weichen, Loren oder ne Lok oder ist noch gar nichts vorhanden?
Hast Du einen Gleisplan im Hinterkopf oder schon auf dem Papier?
Natürlich sind auch Fotos willkommen von Deiner Baustelle...

Arrow
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BeitragThema: Re: Gleis- und Weichenbau aus Restmaterial   Mi 16 März 2011, 11:46

Da wir das in den letzten Wochen ausführlich hatten:

1. Arbeitsgang: Grobes Ausrichten der Gleise mit der Stockwinde.


2. Arbeitsgang: Einfüllen einer kleinen Menge Schotter (Hier: Kalkstein 22-32 Körnung. Die Techniker von der Nachbargrube haben mit einer Körnung von der Normalspurbahn geschottert und dann versucht manuell zu stopfen. Vergiß es. Manche Bahnen nehmen auch einfach nur Sand.)


3. Arbeitsgang: Den Schotter mit der Hacke möglichst dicht in die Hohlräume unter den Schwellen, besonders unter die Schienen schlagen.


Noch ausstehend:
4. Arbeitsgang: Radlader mieten, Schotterwagen fertigmachen, Ruhrthaler anwerfen, Schwellen bis Oberkante mit Schotter auffüllen, Böschungen an den Flanken ausbilden, verdünntes Weißleim-Wasser-Gemisch mit der Pipette aufträufeln (nee, das war jetzt woanders, oder?)

5. Gleise sauber ausnivellieren, Kurvenüberhöhung bedenken, nachstopfen.

Gleislage regelmäßig kontrollieren. 4 bis 5 nach Bedarf wiederholen. Entgleiste Wagen sind kein Spaß und können schlimme Unfälle mit Personenschaden verursachen. Siehe Unfall Ottiliaeschachtbahn vor einem Jahr. http://www.kipplore.com/t2585-tagesforderbahn-clausthal-zellerfeld

Laß mal hören, was Du so planst.

Glückauf
Stefan
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Gleis- und Weichenbau aus Restmaterial
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