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 Wiederinbetriebnahme einer Jenbacher JW20

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M. Böckl
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BeitragThema: Wiederinbetriebnahme einer Jenbacher JW20   So 19 Sep 2010, 22:59

Servus Feldbahnfreunde,

wir hatten uns kurzfristig entschieden, unsere Jenbacher JW20 für die Festivitäten nächstes Wochenende (60 Jahre VEF - Verband der Eisenbahnfreunde) wieder in Betrieb zu nehmen.

Zylinderkopfdichtung tauschen war Voraussetzung und wurde dankenswerter Weise von Lehrlingen einer KFZ-Ausbildungsstätte erledigt; leider ging bei dieser Arbeit das Einlassgewinde des Dieselfilters defekt; kurzerhand (ich hatte "zufällig" so eines unter meinem Schreibtisch liegen) wurde Ersatz sandgestrahlt und heute montiert; Einspritzdüse und andere Komponente ausgebaut, um das vom Hersteller vorgeschrieben zweithöchste Serviceintervall (3000 Std.) durchführen zu können.
Das höchste Intervall (8000 Std.) ist zu vernachlässigen (Motor zur Fachwerkstätte senden).

Der Test der Einspritzdüse erfolgt morgen in einer Fachwerkstatt (eigener Prüfstand in Arbeit!), danach sollte die Wiederinbetriebnahme der JW20 erfolgen.

LG
Manfred
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M. Böckl
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BeitragThema: Re: Wiederinbetriebnahme einer Jenbacher JW20   Di 19 Okt 2010, 22:59

Hallo Feldbahner,

die Einspritzdüse musste durch eine neue ersetzt werden, alle anderen Arbeiten bzgl. des 3000-Std.-Services sind bis auf das Abschmieren des Bremsgestänges absolviert (Servicegrube war belegt).

Die JW 20 war inzwischen wieder im Einsatz, nun wurde der temporär fixierte Wasserablasshahn repariert und die Lok bekommt die obligatorische Wasservorheizanlage eingebaut, um Motor, Starter und Batterien beim Anstarten zu schonen.

Foto: "schnelle 2-Stunden" Rundumwäsche, um den Servicevorschriften zu entsprechen



LG
Manfred
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M. Böckl
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BeitragThema: Re: Wiederinbetriebnahme einer Jenbacher JW20   Do 12 Mai 2011, 17:27

Servus Feldbahner,

der "reparierte" Wasserhahn hat aufgrund Verschleiss nicht gedichtet und wurde durch einen neuen ersetzt.

Vor zwei Wochen (vor Saisonstart im Eisenbahnmuseum Wien/Schwechat) haben wir das Drehmoment der Zylinderkopfmuttern nachgezogen und die Ventile eingestellt; der Sitz des Einlassventils ist anscheinend inzwischen soweit in den Zylinderkopf eingearbeitet, dass kein Ventilspiel mehr zustande kommt.

Die Überlegung war: entweder den Ventilsitz durch einen Hartmetalleinsatz zu ersetzen oder - und diese Methode ist unser Favorit - eine 0,5mm Distanzplatte unterhalb des Ventilhebelblocks zu montieren, um das nötige Spiel herzustellen.

Ansonst läuft die Lok zuverlässig und auch vom Motorgeräusch ruhiger, als letzen Herbst (Ventile wurden durch die Lehrlinge doch nicht "so perfekt" justiert).

LG
Manfred


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