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 Bergung und Aufarbeitung von unserer Gmeinder 20/24

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BeitragThema: Re: Bergung und Aufarbeitung von unserer Gmeinder 20/24    Do 02 Aug 2012, 18:16

Wenn du, wie du schreibst, schon die brutale Schlagvariante gewählt hast, könnte es durchaus sein, das die gestauchten Stifte jetzt noch fester im Loch klemmen. Da helfen auch keine 10 Jahre Lagerung in Diesel mehr. Ich würde auch sagen: Gewinde in die Stifte schneiden, Gewindestange eindrehen und dann mittels kräftiger Scheibe und Mutter versuchen zu ziehen. Wenn das nix hilft, bleibt nur das Ausbohren.

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BeitragThema: Re: Bergung und Aufarbeitung von unserer Gmeinder 20/24    Do 02 Aug 2012, 19:45

Ich glaube nicht das die Stifte gestaucht sind, denn man kommt da erst gar nicht ran. Ich habe nur durch xxxmal bewegen der Stangen versucht die Stifte zu lösen. Das mit dem Gewinde in die Stifte schneiden werde ich nächste Woche mal probieren. Wenn nicht hilft nur wie Torsten geschrieben hat das Ausbohren. Twisted Evil

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BeitragThema: Re: Bergung und Aufarbeitung von unserer Gmeinder 20/24    Fr 03 Aug 2012, 10:45

Hallo,

da sich die Wellen wie geschrieben ein Stück weit bewegen lassen, liegen die Stifte anscheinend nicht an den Wellen an. Einen Versuch könnte man noch machen, um die Stifte zumindest dieses kleine Stück nach innen (also zur Getriebeinnenseite) zu bewegen, bis zur Anlage an die Welle. Evtl. langt das, um das Losbrechmoment zu erreichen und sie danach (über die Wellen) wieder eine Stück nach außen zu bekommen. Ist nur ein Versuch:

Mit einer Fettpresse mit möglichst langem Maulstück (evtl. ein langes Rohr anbringen) vom tiefsten Punkt der Bohrung (= vom Stift aus) möglichst viel Fett ohne Lufteinschluss in die Bohrung drücken. Die Bohrung muss bis fast zum Rand vollständig mit Fett gefüllt sein. Dann die Schraube einsetzen und soweit eindrehen, dass sie mit ein paar Gewindegängen ausreichend greift, ohne das Gewinde auszureißen. Bis zu diesem Punkt muss die Bohrung randvoll mit Fett sein. Ist sicherlich ein wenig Fummelei, aber voll muss sie sein - sonst geht es nicht. Jetzt die Schraube mit Kraft vollständig eindrehen und hoffen, dass die Kraftübertragung auf den Stift hoch genug ist, ihn loszubrechen. Evtl. muss man einige Male Fett nachdrücken, bis keine Luftpolster mehr drin sind. Dann könnte der Stift "hydraulisch" bewegt werden.

Um den Hub zu erhöhen, kann man prüfen, wie tief das Gewinde geschnitten ist, wird sicher ein paar Gänge mehr haben als die Verschlussschraube lang ist. Dann kann eine passende (Feingewinde?) Schraube mit größerer Länge verwendet werden. Evtl. kann das Gewinde tiefer geschnitten werden. Diese Methode nutzt man normalerweise für Stellen, die man mit mechanischen Mitteln (Durchschlag, Gewindestange etc.) nicht erreicht. Ob sie hier geeignet ist, muss man testen.

Sonst ist ausbohren ja kein Problem, den Kopf würde ich dazu allerdings auf eine Bohr- oder besser Fräsmaschine spannen und sauber zentrieren, ist ja über die zylindrische Bohrung im Stift einfach zu machen. Auf einer Fräsmaschine ist die Bestimmung der Bohrtiefe einfacher, um die Schaltwellen nicht zu beschädigen, da man nach vollständigem Durchbohren des Stifts nicht mit der Kraft des Handhebels der Bohrmaschine auf die Welle durchschlägt.

Viel Glück

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BeitragThema: Re: Bergung und Aufarbeitung von unserer Gmeinder 20/24    Fr 03 Aug 2012, 12:24

Danke Peter für die Tipps. Werde mal alle der Reihenfolge durchgehen Alle gut

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BeitragThema: Re: Bergung und Aufarbeitung von unserer Gmeinder 20/24    Fr 28 Sep 2012, 22:20

Heute kam mit der Post ein Geburtstagsgeschenk an.
Jens und Albrecht, ganz großes Kino und den Kasten werde ich schon mal kalt stellen. Bier

Arrow Arrow Arrow



natürlich die Welle oben Wink

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BeitragThema: Re: Bergung und Aufarbeitung von unserer Gmeinder 20/24    Sa 29 Sep 2012, 00:25

Auf das die Spielplatzloks wieder das laufen lernen Bier Bier
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