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 Akku-Loks von BBA

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Ns1
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BeitragThema: Re: Akku-Loks von BBA   Mo 18 Jan 2010, 21:02

Moin

Ich würde auf Eingleisungshilfen tippen.
Ist mir garnicht aufgefallen.
Bin gespannt ob ich da richtig liege.

MFG Andy
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deutzl
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BeitragThema: Re: Akku-Loks von BBA   Mi 20 Jan 2010, 19:30

Hallo!

Es sind typische "Wismut" Eingleisungshilfen! Twisted Evil

Zum Buch ""Schmalspurige Industrielokomotiven der DDR":

hier habe ich mitgeschrieben... Laughing

Zu EL 79/1: Hier handelte es sich um Versuche! Der "kleinere" Akkutender (geringere Akkuleistung!) soll aus Teilen einer FA 860 stammen. Die forderen Tender waren auch nicht gebremst! Rolling Eyes

Ferner gab es auch verschiedene Umbauten mit B660. B660 IFS mit Funkfernsteuerung. Dazu zählt eine Type B1260 (zwei B660) in Doppeltraktion mit Vielfachsteuerung. Bezeichnung der Doppeltraktionmaschinen war B 660 W.
Hier gab es auch Maschinen (2x B660) in Doppeltraktion, wobei eine mit Funkfernsteuerung von der anderen aus bedient wurde.

Alle Loks der Typen EL 71, EL 79 ... (EL 30 T) ...
sind in den Werkstätten der Bergbaubetriebe entstanden! Von BBA stammen nur Komponenten ( wie Akkutender...).
Keine dieser Loks wurde bei BBA gebaut!
Besonders die Werke in Thüringen (Ronneburger Revier) waren hier am Lokbau sehr experimentierfreudig!

Hier noch eine Auswahl von Bildern mit BBA Akkuloks von RENOVATER !
Renovater vielen Dank! Arrow


(Bilder siehe weiter unten!!!)

Grüße Sven K.


Zuletzt von deutzl am Do 21 Jan 2010, 17:51 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Diema2201
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BeitragThema: Re: Akku-Loks von BBA   Do 21 Jan 2010, 10:44

Hallo Sven,

Die Amie's haben deine bilder gelöst.Evil or Very Mad Evil or Very Mad
Gruße John
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deutzl
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BeitragThema: Re: Akku-Loks von BBA   Do 21 Jan 2010, 13:12

Hallo!

Seltsam? Renovater wird sie mir nochmal zukommen lassen und dann hoste ich bei einem anderen...

Grüße Sven K.
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BeitragThema: Re: Akku-Loks von BBA   Do 21 Jan 2010, 13:46

I have re-sent the photos again directly to Sven. This time they will be bigger. Thanks Renovater
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deutzl
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BeitragThema: Re: Akku-Loks von BBA   Do 21 Jan 2010, 17:47

Hallo!
Hier nun die Bilder von RENOVATER!




































































Danke RENOVATER! Arrow

Grüße Sven K.
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BeitragThema: Re: Akku-Loks von BBA   Do 21 Jan 2010, 18:52

Super Bilder Daumen hoch

Danke da fur.Zuge

Grüße John Arrow
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BeitragThema: Re: Akku-Loks von BBA   Fr 22 Jan 2010, 16:05

@Deutzl

Zitat :
Zu EL 79/1: Hier handelte es sich um Versuche! Der "kleinere" Akkutender (geringere Akkuleistung!) soll aus Teilen einer FA 860 stammen. Die forderen Tender waren auch nicht gebremst!
Woher stammen denn deine Informationen zu dieser Lok? Gibts da irgendwelche Zeichnungen oder Fotos?

Technisch erscheint es völlig unmöglich, kleinere Drehgestelle zu bauen, da die Baulänge ohnedies knapp bemessen ist und durch den Tatzlagerantrieb und die Motorgröße vorgegeben ist. Auch würden andere Batteriekästen andere Spannungen ergeben, die nicht gleichzeitig mit dem einen Fahrschalter gesteuert werden könnten.
Darüberhinaus ist die Möglichkeit, Kabel durch das Gelenk am Führerhaus zu quetschen, beschränkt und bei der normalen EL79 bereits das Maximum mit viel Bauchweh erreicht. Nochmals 4 dicke Kabel für das Zusatzdrehgestell geht so nicht.

Auch muss man bedenken, dass ein kleineres Drehgestell weniger wiegt, aber durch den einen Fahrschalter und die eine Motortype dasselbe Drehmoment auch auf das kleine Drehgestell aufgebracht wird, dieses also zum Schleudern neigen würde.

Zitat :
Alle Loks der Typen EL 71, EL 79 ... (EL 30 T) ...
sind in den Werkstätten der Bergbaubetriebe entstanden! Von BBA stammen nur Komponenten ( wie Akkutender...).
Keine dieser Loks wurde bei BBA gebaut!
Besonders die Werke in Thüringen (Ronneburger Revier) waren hier am Lokbau sehr experimentierfreudig!
Das wiederum kann ich so nicht glauben.

Die EL30T bzw auch als EL30 Doppeltandem bezeichnet ist eindeutig ein Umbau der örtlichen Werkstätte (z.B. #371 Hartenstein), und wurde nie fabriksmäßig gefertigt. Dementsprechend sah das Aussehen der EL30 (D)T auch ziemlich improvisiert und unharmonisch aus.

Die EL71 wurde mit ziemlicher Sicherheit doch von BBA gefertigt. Der Vergleich der vorhandenen EL71 z.B. aus Pöhla, Ronneburger Schächte inkl Drosen zeigt ganz eindeutig völlig einheitliche Konstruktionsmerkmale, die so in unterschiedlichen Werkstätten nicht entstehen hätten können.

Da gibt es so Details wie die Kontaktierungen zwischen den Fahrwerken, für die es entsprechende Löcher in den Fahrwerken gibt. Während Pöhla mit diesen (m.M. originalen BBA-) Kontaktbrücken gefahren ist, hatte z.B. Drosen diese nicht mehr in Verwendung (stattdessen das Kabel über die Zwischengelenke durchgezogen), aber die Löcher von den Kontaktbrücken waren noch zu sehen!

Das alles und viele weitere Details spricht für eine Serienfertigung und damit für die BBA, nicht zuletzt die Stückzahl, die diejenige der FA860 mit Sicherheit überschritten hat.

Auch muss man wissen, dass es u.A. für die EL71 unterschiedliche Zahradübersetzungen gegeben hat, eine konstruktive Angelegeheit, die lokale Werkstätten wohl nicht selbst zustande gebracht hätten.

Dann war natürlich noch das Problem der Zulassung, die mit entsprechende Dokumentation einhergeht. Ob die lokalen Werkstätten technische Zeichner hatten, die die entsprechenden Unterlagen verfassen konnten?

Weiters mussten die langen Loks (EL71, EL79) auch konstruktiv in den Dimensionen verändert werden: Die Gelenke am Führerhaus sind verstärkt, der Führerhauskasten selbst ist verstärkt, und die Mittelfahrwerke der EL79 haben ohnedies einen Sonderstatus und sind eine eigene Konstruktion. Wer hat die ganzen Berechnungen durchgeführt? Die Werkstätten kaum.

Dass die langen Loks zerlegt transportiert werden mussten und in der lokalen Werkstätte zusammengebaut wurden, ist klar.

Ev. klärt sich damit ein mögliches Missverständnis bezüglich des 'Zusammenbaus' der lokalen Werkstätten?
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deutzl
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BeitragThema: Re: Akku-Loks von BBA   Sa 23 Jan 2010, 00:28

Hallo HF 130 C!

Die Angaben zur EL 79/1 stammen aus den Werkstätten Drosen und Paitzdorf! Unterlagen oder Zeichnungen waren nicht zu finden. Man sprach auch von Versuchen mit Straßenbahnfahrschaltern (ähnlich ET 57)! Die Tender waren nicht kleiner, sondern deren Akkus sollen kleiner gewesen sein.

Bei mehreren Besuchen bei BBA wurde immer nur von Teilelieferungen gesprochen und an Unterlagen zu den Typen EL 71/79 usw. war auch nichts zu finden! Diese Typen wurden auch nicht angeboten...

Es gibt auch (mir) keine bekannte Lok mit einem "eigenem" Fabrikschild! Alle haben normale B660 Schilder!!!
Wenn BBA die Loks selbst gebaut hätte, wäre auch ein anderes Fabrikschild dran (mit den passenden Werten)....und sicher auch mit einer typischen BBA Bezeichnung...

Selbst in den Werkstätten sagte man, das die Loks dort entstanden sind und man war auch mächtig Stolz darauf.

Du solltest nicht die Werkstätten der Wismut unterschätzen. Die waren Übertage und nicht mit einer Werkstatt auf einer Sohle vergleichbar.

Vielleicht findet sich ja mal was im Wismutarchiv in Chemnitz, dort konnte ich noch nicht suchen...

Grüße Sven K.
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BeitragThema: Re: Akku-Loks von BBA   Sa 23 Jan 2010, 14:06

Zitat :
Die Angaben zur EL 79/1 stammen aus den Werkstätten Drosen und Paitzdorf!
Drosen kenn ich in- und auswendig, das war ja der Musterschacht, wo immer die neuesten Geräte eingesetzt und auch dem vornehmlich russischem Publikum präsentiert wurden. Dementsprechend großzügig waren auch die Werkstätte.

Zitat :
Die Tender waren nicht kleiner, sondern deren Akkus sollen kleiner gewesen sein.
Das geht schon gar nicht, da kleinere Akkus zu wenig Spannung bringen.

Die Schaltung der EL79 beruht darauf, dass von den 6 Batterien jeweils 2 in Serie geschaltet waren, also 156 V abgaben. Die 3 Serienblöcke zu 156V waren wiederum - über eigene Sicherungen und Hauptschalter paralell geschaltet, d.h. Spannung am Fahrschalter 156 V, jedoch mit 3-facher Kapazität.

Wo möchtest du nun die 2 kleinen Batterien mit jeweils 39V in den elektrischen Kreislauf einfügen? Geht so nicht!

Allenfalls bräuchte man ein komplett neues Konzept: Alle 6 Batterien in Serie, damit 468 V, zuätzlich die 2 kleinen in Serie ergibt 546 V, dann den Straßenbahnfahrschalter, der kann die 550V ....
ABER: was machst du mit den Motoren? Man hat 14 Motore a 78V, könnte also jeweils 7 in Serie schalten, diese dann paralell und mit 550V betrieben. Das wird aber nicht funktionieren, da die Ankerisolierung 550V nicht aushält. Es gab bereits bei der FA860 mit den 220V Probleme ohne Ende.

Die Motore besser isoliert neu wickeln geht nicht, da sie für Lackdrahtisolierung ausgelegt sind und keinen Raum für weiter Isolierung bieten. Also müssten andere Motore her, ev. die der EL30. Aber die EL30 Motore sind größer und haben wieder in den Akkulok-Normfahrwerken keine Platz ...

Wie man es dreht: Sollte es so einen Prototyp gegeben haben, war er vom Konzept her bereits unbrauchbar.

Zitat :
Selbst in den Werkstätten sagte man, das die Loks dort entstanden sind und man war auch mächtig Stolz darauf.
Ich denke auch, dass die EL71 und EL79 Prototypen dort entstanden sind, da die betriebliche Notwendigkeit bei den Schächten entstanden ist und man gerne improvisiert und experimentiert hat, wobei die Wismut-Schächte meist gut dotiert waren und nicht so wie diverse Schwerspat und Kalkbergbaue um jede Schraube geizen mussten.

Zumindest bei der EL71 denke ich aufgrund der großen Stückzahl und Verbreitung der Lok dass es ohne BBA nicht gegangen ist, Fabriksschild hin oder her. Alleine der Zulassungskram war ohne BBA m.M. nicht realisierbar.

Dass die Komponenten von BBA kamen und die Loks dann in den lokalen Werkstätten assembliert und angepasst wurden, erscheint mir am Wahrscheinlichsten.

Zitat :
Vielleicht findet sich ja mal was im Wismutarchiv in Chemnitz, dort konnte ich noch nicht suchen...
Das wäre eine Kulturtat Very Happy

Eventuell findet du auch etwas über den Wismut-Versuchsstollen mit der neu konstruierten 750mm Produktlinie. Ich habe von mehreren Werkstatttechnikern von dieser neuen Generation an Untertagefahrzeugen gehört, eben auch, dass sie in einem Versuchbergwerk (wo?) bereits getestet werden und zukünftig der gesamte Gleisbetrieb Wismutweit auf 750mm umgestellt werden sollte.
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