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 Akku-Loks von BBA

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deutzl
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BeitragThema: Re: Akku-Loks von BBA   Sa 09 Jan 2010, 00:09

Hallo Felix!

Das ist mir aber ganz neu??? Gibt etliche Baujahr 1991! Wenn Du das Werk kennst, wo wollte man die bitte alle lagern?

Grüße Sven K.
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highmichl
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BeitragThema: Re: Akku-Loks von BBA   Sa 09 Jan 2010, 00:45

Ich bin begeistert von soviel Infos zu den BBA-Typen.

das die ersten Typen aus der damaligen Sowjetunion kamen erklärt vielleicht das Phänomen das offiziell ab 1949 die ersten Metallist ausgeliefert wurden aber 1947 die SDAG Wismut Erz förderte.

ich meinte mit primitivem Aufbau nicht die elektrotechnische Ausrüstung sondern der Aufbau des Lokkastens inkl Innen und Außenlagerung der Achsen je nach Spurweite.

Ich habe in dieser Metallist gesessen- ohne Totmannpedal aber 2. Schalthebel neben dem Fahrschalter

Reinsetzen ist etwas gewöhnungsbedürftig- mit dem Hintern als erstes tongue Und wenn man dann noch versucht über den Batteriekasten die Strecke zu überblicken begibt man sich in eine etwas gewöhnungsbedürftige Haltung. Aber untertage zu arbeiten war nun mal kein Zuckerschlecken.



Bei der hier hab ich mich schon etwas wohler gefühlt obwohl nur 8cm mehr Breite:



War es bei den frühen Typen eigentlich üblich den Batteriekasten aus Holz zu fertigen? Ich nehme mal an das bei der grünen aus Oelsnitz der Kastendeckel 2teilig war oder wozu sonst sind an dem Bügel die 2 Haken angebracht?

Glück Auf


Michl
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deutzl
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BeitragThema: Re: Akku-Loks von BBA   Sa 09 Jan 2010, 01:09

Hallo Michl!

Ich denke Du meinst den "Knochen" neben der Fahrschalterkurbel. Das ist der Richtungswender (abziehbar).
Diese Lok ist wohl eine der letzten mit Schmalrahmen.



So wie bei dieser waren die Akkuabdeckungen original...
Akkukästen aus Holz kenn ich keine. Alle aus Stahlblech...
Die Hacken sind zum schnellen wechseln eines Akkus auf einen Akkurolltisch ( dieser steht neben der Lok und der Akku wird nur zur Seite heruntergeschoben / b.z.w. umgekehrt)
Der Deckel ist aus einem Stück.

Dein zweites Bild zeigt eine EL-M der ersten Serien noch mit völlig genietetem Rahmen...

Grüße Sven K.
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Blix
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BeitragThema: Re: Akku-Loks von BBA   Sa 09 Jan 2010, 01:19

@Sven

Naja 100%ig kann ich natürlich nicht sagen bis wann die Loks gebaut wurden. Da muss ich mich auf die gängige Literatur verlassen, und das ist in dem Fall "Schmalspurige Industrielokomotiven der DDR". Welches dir ja bekannt sein dürfte. Wink Und da steht bei der B360, B660 und Fa860 das die nur bis 1990 gebaut wurden.

Das Werk in Aue kenne ich selber nicht (steht da heute überhaupt noch was?). Die Aussage mit dem Zwischenlagern stammt vom Herrn Hoyer.

Und woran erkennt man jetzt eine EL-M der ersten Serie? Ich dachte der geschweißte Rahmen wäre der Unterschied ziwchen Metalist und EL-M?

@highmichl

Also das Batteriekästen aus Holz gefertigt wurden ist mir nicht bekannt. Vielleicht handelt es sich bei der Lok nur um einen Nachbau des fehlenden Batteriekastens, wie es zum Beispiel hier beim Besucherbergwerk St. Christoph in Breitenbrunn gemacht wurde:




Hier noch ein Bild der Knickverbindung einer B660. Schön zu sehen ist das Stahlseil. Hat noch jemand ein solches Detailbild von einer EL61 zum Vergleich?



Und weil wir grade beim Sichtfeld, das man in so einer Akkulok hat, waren. Hier noch ein Bild aus der selben B660:




Very Happy
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deutzl
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BeitragThema: Re: Akku-Loks von BBA   Sa 09 Jan 2010, 01:24

Hallo Felix!

Man lernt immer noch dazu Laughing ! Wie ich feststellen musste stimmen auch nicht die offizellen Angaben der Wismut! Da ist noch viel Forschungsbedarf nötig! Twisted Evil

Grüße Sven K.
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Blix
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BeitragThema: Re: Akku-Loks von BBA   Sa 09 Jan 2010, 01:30

Sven das glaube ich dir gerne. So ein Buch ist doch sowieso blos immer die Wiedergabe des zum damaligen Zeitpunkts aktuellen Wissenstandes.

Was sagen denn deine neuen Erkenntnisse, bis wann wurden denn nun bei BBA Loks gebaut?

Und weiss zufällig jemand wo der dritte Akkukasten der Fa860 in Schönborn-Dreiwerden abgeblieben ist? Ich kenne die eigentlich immer nur mit 2 Kästen.
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highmichl
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BeitragThema: Re: Akku-Loks von BBA   Sa 09 Jan 2010, 01:40

Mit Haken für den Akkudeckel meinte ich die hier , eine andere Funktion leuchtet mir nicht ein:



Ich glaube nur der Deckel ist aus Holz Idea

Hier mal etwas verschneit noch ein Stück Drahtseil von der EL61, müsste zur Bremse gehören da folgend im Antriebskasten das Drahtgestänge mit Spanner folgt:


Hier mal ein Blick aus ner Metallist. Dagegen is ja ne B660 ne S-Klasse Basketball


Glück Auf

Michl
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HF130C
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BeitragThema: Re: Akku-Loks von BBA   Sa 09 Jan 2010, 02:08

Zitat :
sondern der Aufbau des Lokkastens inkl Innen und Außenlagerung der Achsen je nach Spurweite.
... der mechanische Aufbau einer Außenrahmen-Metallist unterscheidet sich durch nichts von dem einer EL9, egal ob Ost oder West. Lediglich das Bremsseil vom Hebel zur Bremsanlage unterscheidet sich von Westkonstruktionen, dort gabs z.T. kurze Kettenzüge, Spindeln etc.

Die Standard-Metallist (oder B360) ist wegen dem quasi doppelten Rahmen extra aufwendig und hatte kaum diesbezügliche Gegenstücke im Westen.
Geradeeinmal die eigenwilligen Esslinger Getriebeakkuloks mit schnelllaufenden Motoren oder Jung Typen mit Doppelmotoren und längs liegender Einbaulage könnte man als komplizierter im Aufbau betrachten.

Zitat :
aber 2. Schalthebel neben dem Fahrschalter
.... das ist der originale Wismut Schaltkasten mit dem Abreisstrenner (der Hebel), einer Panzersicherung und 2 Automaten für Licht und Hupe.

Frühe Metallist hatten die Widerstandsbox unter dem Fahrersitz. Das war natürlich bei der Fahrt im kalten, zugigen Stollen angenehm. Und damit es schön warm blieb, fuhr der Lokführer auf der vorletzten Fahrstufe unter Last. Das führte natürlich zu höherem Energieverbrauch und oftmals durchgebrannten Widerständen, und so wurde ab 60 eine neue Widerstandsbox entworfen, die an der Führerhausaussenseite montiert war (EL61, B660) oder im Rahmeninneren (Metallist, B360). Das senkte den Verschleiss an Widerständen erheblich und erweiterte den Aktionsradius der Batterie Twisted Evil

Zitat :
War es bei den frühen Typen eigentlich üblich den Batteriekasten aus Holz zu fertigen? Ich nehme mal an das bei der grünen aus Oelsnitz der Kastendeckel 2teilig war oder wozu sonst sind an dem Bügel die 2 Haken angebracht?
... Die Batteriekästen kamen nicht von der Wismut, sondern jedesmal neu vom Batteriehersteller bzw. Zulieferer. Das war auch eine Besonderheit der Wismut-Loks, denn normalerweise ist der Batteriekasten Bestandteil der Lok und wird vom Batteriehersteller wiederholt beschickt. Da er deshalb langlebig sein musste, war er entsprechend massiv.

Bei den Wismut-Loks hingegen gab es einen zwar gummierten, jedoch dünnblechigen "Wegwerf"batteriekasten, der trotz der Kastenform und eines Mittelsteges so dünn war, dass man ihn nur mit einem speziellen Gehänge heben konnte. Normalerweise wurde er ohndies auf den Wismut-Abrollgestellen getauscht.
Hob man den Kasten nur einseitig an, dann knirrschte und krachte es fürchterlich, da sich die Batteriezellen untereinander verschoben und mit Pech waren auch einige Zellen kaputt, da die Zellenverschraubungen überlastet wurden.

Die Holzkästen waren ganz am Anfang üblich und selten konnte man noch welche im Einsatz sehen. Sie wurden vorgehalten, da die Zellen ihre prognostizierte 2(!)-jährige Lebensdauer weit überschritten, nicht aber die Kästen, die trotz Gummierung regelrecht zerfressen wurden. Da konnte man dann die Zellen aus den kaputten Kästen in die alten stabileren Holz-Metallkontruktionen verpflanzen und und weiterfahren. Immerhin erreichten die Batterien je nach Pflege und Belastung eine Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren .... da haben die DDR-Batteriebauer wohl die Vorgaben der Planwirtschaft nicht eingehalten und zu gut gebaut Wink

Die Kästen waren allezeit kompatibel zu allen Wismut-Typen. Es gab allerdings unterschiedliche Befestigungen: Ursprünglich gab es 4 Lochlaschen an den Schmalseiten, mittels Steckbolzen wurde die Batterie gegen seitliches Wegrutschen gesichert. Zusätzlich kamen mit B360/660 seitliche Steckeisen mit Gummipuffern dazu, die in den Lokrahmen eingesteckt wurden. Das erleichterte das Aufschieben der Batterie, schiebt man zu schwungvoll auf, dann passierte es früher schon einmal, dass die Batterie auf der anderen Seite zu Boden kippte und dann hieß es davonlaufen ....
Durch die neuen Steckbolzen konnte das verhindert werden. Allerdings verzichteten bequeme Mitarbeiter dann auf die 4 normalen Steckbolzen, und vertrauten den seitlichen Puffern .... nun ja, wenn dann einer davon vergessen wurde und die Lok in eine Kurve fuhr, dann fuhr die Batterie gerade weiter und dann gabs wiederum eine Sauerei, diesmal aber auf freier Strecke und nicht in der Batteriewechselstation, und das war ja schon einmal ein Fortschritt ... Laughing

Bezüglich Batteriedeckel gab es den originalen, gummierten Batteriedeckel, bei der Metallist zusätzlich noch fallweise diese klappbare Blechverkleidung. Bei der B360/660 gab es dann den Klappdeckel, den man auf dem 360er Bild schön sieht, da benötigte man dann den originalen Batteriedeckel nicht mehr. In Gehren wurden jedoch unter Verbiegen der Lokdeckelgelenke beide Batteriedeckel übereinander eingesetzt, dafür ließ man die Batteriestopfen weg, um leichter Wasser nachfüllen zu können ..... klar, dass die Batteriekästen in Gehren rascher zerfressen waren als sonst wo ...

Zitat :
Und woran erkennt man jetzt eine EL-M der ersten Serie? Ich dachte der geschweißte Rahmen wäre der Unterschied ziwchen Metalist und EL-M?
.. der Übergang war wohl fließend. Die neueren Exemplare hatten natürlich geschweißte Rahmen. Es wurde aber auch allerlei recycled, vor allem bei den Aussenrahmen-Metallist, und so ist eine zeitliche Trennung schwierig.

Zitat :
Diese Lok ist wohl eine der letzten mit Schmalrahmen.
... nein, es gibt ausreichend davon, etliche sind im ehemaligen Ostblock noch im Einsatz. Interessant sind die zweihäusigen Metallist-Loks, die sind selten ....

Zitat :
Und weiss zufällig jemand wo der dritte Akkukasten der Fa860 in Schönborn-Dreiwerden abgeblieben ist? Ich kenne die eigentlich immer nur mit 2 Kästen.
War der jemals drauf? Ich glaube nicht, dass es den überhaupt jemals gegeben hat. Der dritte Kasten ist ja eine Spezialanfertigung, nämlich ein "halber" Batteriekasten, um die Fahrdrahtspannung von 220V auch mit den 3 Batterien zu ereichen. Man kann sich vorstellen, dass der halbe Spezialbatteriekasten für die FA860 in originaler Gummierung eine Rarität ist ....

Zitat :
Mit Haken für den Akkudeckel meinte ich die hier , eine andere Funktion leuchtet mir nicht ein:
... auf die Aufbauten der Metallist würde ich nichts geben, da wurde viel gebastelt ....
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deutzl
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BeitragThema: Re: Akku-Loks von BBA   Sa 09 Jan 2010, 15:11

Hallo HF 130C !

..."... nein, es gibt ausreichend davon, etliche sind im ehemaligen Ostblock noch im Einsatz. Interessant sind die zweihäusigen Metallist-Loks, die sind selten ..."...

Bitte wo gibt es noch "schmalrahmen Loks" (mit Außenlagern Spur <500mm) im Einsatz? Das wäre ja mal was!

Von der B 345 kenne ich keine mit Schmalrahmen....

Grüße Sven K.
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BeitragThema: Re: Akku-Loks von BBA   Sa 09 Jan 2010, 17:15



For Metallist B 345 and E 450 go to Google ìmages and try '' Chrustenicka sachta `, also you can try 'Chrustenice. For the more motivated amongst you try 'dulni`or 'dul`' hornicky` also there is Stola, Stollen, Podzemi. Happy hunting !! Renovater


Zuletzt von renovater am Sa 09 Jan 2010, 18:12 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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