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 Neue Kuppelkette an Eigenbaulok

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Matthias S.
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BeitragThema: Neue Kuppelkette an Eigenbaulok   Fr Jan 01, 2010 1:52 am

Hallo,
da sich die Eigenbaulok ( siehe http://www.kipplore.com/restauration-und-aufarbeitung-f17/eigenbaulok-t1314.htm )
in den letzten drei Jahren bestens bewährt hat, wurde nun in eine robuste Kuppelkette investiert, da die bisherige Kette wesentlich zu schwach war und sich durch ruckartige Kraftübertragung und des öfteren durch Runterspringen bemerkbar gemacht hat.



Hier die neue 1 1/2" Kette und Kettenräder bei der Anlieferung. Der ganze Spaß hat 180€ gekostet. Da die Kette auch die Bremskräfte überträgt und auf meiner Strecke eine Steigung ist, wurde diesmal großzügig bemessen. Wer Bedarf hat, dem kann ich gerne den Lieferant per Mail weiterempfehlen.



Auf der Drehbank wurde der Innendurchmesser der Kettenräder für die Lorenachsen angepasst, danach die Kettenräder mittig durchschnitten



gestern wurde ausgeachst



Hier das aufgeschweißte Kettenrad neben dem alten



und das fertige Werk von beiden Seiten



Wie auf den Bildern zu sehen ist, war das Bremsgestänge genau der neuen Kette im Weg und so wurde kurzerhand eine "Umfahrung" an die Welle angesweißt und die Welle entsprechend ausgeschnitten.
Natürlich ist bei den Lorenachsen kein 100%iger Rundlauf an den angeschweißten Kettenräder gegeben. Dies wurde dadurch kompensiert, daß ich an beiden Achsen mit der Meßuhr die Stelle mit dem höchsten Ausschlag gemessen habe und die Kette entsprechend so aufgelegt habe, dass beide Kettenräder nun synchron unrund laufen. Das Ergebnis der gestrigen Schrauberei sind nun wesentlich bessere Fahreigenschaften und Zugkraft.
Nun ist der Einbau von Bleiplatten geplant, um das Gewicht auf 1,4t zu erhöhen und damit die Zugkraft weiter zu verbessern.
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BeitragThema: Re: Neue Kuppelkette an Eigenbaulok   Fr Jan 01, 2010 9:54 am

Mahlzeit,

der Umbau scheint den Beanspruchungen schon allein optisch mehr zu entsprechen, als die erste Variante. Wurden die Zähne nach dem Bearbeiten noch gehärtet? Die Rohlinge scheinen vom gleichen Lieferanten zu stammen wie bei meiner Lok und dürften damit weich sein. Weiche Zähne dürften auf die Dauer verschleißen und die Kettenräder sind durch das Verschweißen nicht austauschbar.

Gruß Sven
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Matthias S.
Moderator


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BeitragThema: Re: Neue Kuppelkette an Eigenbaulok   Fr Jan 01, 2010 11:13 am

Hallo,
natürlich verschleißen weiche Zähne mit der Zeit, aber ich glaube kaum, dass ich das noch erleben werde. Und austauschbar sind die Räder schon-mit der Flex :-)
Du kannst ja gerne mal ren Verschleiß berechnen- ich bin in drei Jahren ca.200km damit gefahren.
An meiner Jung EL 110 sind die Zähne der Kettenräder übrigens auch weich- genauso wie die Pleuelzapfen der Kurbelwelle. Und die fährt auch noch- nach 70 Jahren.
Zurück zum Umbau-du hast natürlich recht, sauberer Maschinenbau sieht anders aus- aber das Teil fährt und der Arbeitsumfang war gering, dafür der Fahrspaß groß.
So genau wie nötig, so ungenau wie möglich.
Grüße, Matthias
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FK
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BeitragThema: Re: Neue Kuppelkette an Eigenbaulok   So Jan 10, 2010 2:03 am

Warum nicht? Ist sehr nett!

Grüße
FK
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BeitragThema: Re: Neue Kuppelkette an Eigenbaulok   So Jan 10, 2010 2:54 am

Salü Matthias
besonders das letzte Bild ist ja eindrücklich - Ketten wohin das Auge reicht Rolling Eyes
Gute Idee die Scherfestigkeit der Schweissnaht des Kettenrades durch Anbringung von Achsrippen zu erhöhen.
Viel Spass beim Betrieb und allzeit gute Fahrt
Heinz
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http://www.flickr.com/photos/23591987@N08/
 
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