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 Was lange währt... Aufarbeitung Gmeinder FNr. 3219

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BeitragThema: Was lange währt... Aufarbeitung Gmeinder FNr. 3219   So 20 Sep 2009, 10:58



Im  Jahr 1984 wurde mein Vater (bis dahin mehr Regelspur-begeistert) auf eine Feldbahnlok auf einem Schrottplatz in der Nachbarschaft seines Arbeitsplatzes aufmerksam. Die Idee war schnell geboren, diese Lok zu kaufen und aufzuarbeiten. Doch noch bevor der Kauf zum Abschluss kommen konnte, wurde die Lok an den damals im Bau befindlichen Abenteuerspielplatz in Achern abgegeben. Jedoch wurde die Idee nicht aufgegeben und so kam es ein Jahr später zum Kauf einer Deutz OME 117 vom Wasserwirtschaftsamt in Wagshurst. Die Lok aus Achern wurde jedoch nicht aus den Augen verloren…

So kam es dieses Jahr endlich zum Kauf der Gmeinder FNr.3219. Bedingung war allerdings, für den Spielplatz eine bespielbare Lokattrappe zu bauen.Damit wurde Ende letzten Jahres begonnen



Was dann letztendlich so aussah



Am 30.05.2009 war es dann endlich soweit






Der Kranfahrer sagte uns, er hätte 5,1 Tonnen! Last am Haken. Es sollte sich noch zeigen warum…

Ankunft in Renchen


Wegen begrenzter Hubkraft des Staplers wurden erstmal die Gewichte entfernt


Dann abgeladen


Der Grund für das hohe Gewicht: Sand, Sand und noch mal Sand


Dann wurde das Dach abgebaut



Nach abheben des Vorbaus kam er in seiner ganzen Pracht zum Vorschein: Der Güldner 2F Motor



Der Zylinderkopfdeckel war nicht drauf, wurde aber glücklicherweise im Motorraum gefunden



Nach der ersten Grobreinigung


Das Entfernen des Bodenblechs gestaltete sich schwierig, da das Originale völlig durchgerostet war und irgendwann ein zweites darübergebraten wurde


Nach Entfernen der restlichen Aufbauten und des Auspuffs


Herausheben des Motors




Ausbau des Getriebes




Dann wurde erstmal alles ins Trockene gebracht (Die ersten Meter auf eigener Achse nach bestimmt 40 Jahren)


Der Kühler nach dem Ausbau


Da erstmal Rahmen, Motor und Getriebe dran sind, werden die Aufbauten und die Gewichte an unserem Feldbahngelände zwischengelagert


Auch das Bremsgestänge erweist sich als widerspenstig




Die nächsten Schritte werden sein, die Lok auszuachsen und den Rahmen zum Sandstrahlen zu geben.

Gruß Jens


Zuletzt von Spielplatzlok am So 26 Jan 2014, 11:26 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Was lange währt... Aufarbeitung Gmeinder FNr. 3219   So 20 Sep 2009, 13:12



Sehr schön. Nun ist die Lok doch noch in gute Hände gekommen und vor dem Verschrotten gerettet. Ich hoffe ihr habt die 2 Wagen auch mitgenommen. Das der Zylinderkopfdeckel ab ist und alles mit Sand gefüllt, diese Info hatte ich im Vorfeld auch. Deswegen hatten wir unser Bemühen um die Lok etwas zurückgeschraubt. Um so besser das er doch noch in der Lok gefunden wurde. Mal ne Frage: was habt ihr mit dem Hebel vom Wendegetriebe gemacht? Auf mein Bild scheint er ja noch dran zu sein. Die Bilder von uns sind genau 2 Jahre alt. Hier noch 2:




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BeitragThema: Re: Was lange währt... Aufarbeitung Gmeinder FNr. 3219   So 20 Sep 2009, 19:34

Toll das wieder eine Gmeinder in gute Hände gekommen ist. Ich glaube langsam dürften doch die Gmeinder die als Denkmalsloks ihre Räder eckig stehen so langsam knapp werden. Very Happy Besonders toll ist natürlich auch deine "Eigenbaulok", die ist dir wirklich gut gelungen. Für die spielenden Kinder dürfte das keinen großen Unterschied machen ob nun die Gmeinder oder dein Ersatz dort steht.

Was mich bei dieser Gmeinder schon immer gewundert hat ist natürlich das merkwürdige Führerhaus. Hast du eine Ahnung wie es dazu kam? Wurden dort 2 Führerhäuser übereinander gesetzt (aber warum sollte man das tun?) oder wurde die Lok so ausgeliefert?


Very Happy
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BeitragThema: Re: Was lange währt... Aufarbeitung Gmeinder FNr. 3219   So 20 Sep 2009, 20:07

Hallo zusammen!
Der Hebel vom Wendegetriebe fehlte schon einige Zeit, das aufgenietete Schildchen "Vorwärts-Rückwärts" wurde bereits von unzähligen Kinderschuhen komplett "weggeschliffen"
Ich vermute das er Vandalen zum Opfer fiel.




Über das Führerhaus habe ich keine näheren Infos, wir vermuten das die Lok so ausgeliefert wurde.
Die Loren haben wir nicht mitgenommen, sie wurden von der Stadt erneut hergerichtet und wieder aufgestellt.






Gruss Jens


Zuletzt von Spielplatzlok am Di 28 Jan 2014, 22:39 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Was lange währt... Aufarbeitung Gmeinder FNr. 3219   So 20 Sep 2009, 21:42

Ich wünsch Euch gutes Gelingen!
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BeitragThema: Re: Was lange währt... Aufarbeitung Gmeinder FNr. 3219   So 20 Sep 2009, 22:06

Hallo Jens,
zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zur neuen Lok. Der Nachbau des fehlende Schalthabel dürfte kein Problem sein, zumal der untere, geschmiedete Teil ja noch vorhanden ist. Bei Bedarf sende ich dir gerne eine Zeichnung des Hebels.

Viele Grüße,
Reinhard
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BeitragThema: Re: Was lange währt... Aufarbeitung Gmeinder FNr. 3219   So 20 Sep 2009, 22:26

Hallo Reinhard,
die Zeichnung wäre prima! Vielen Dank im Voraus

Jens
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BeitragThema: Re: Was lange währt... Aufarbeitung Gmeinder FNr. 3219   So 20 Sep 2009, 23:29

Vieleicht hatten die an ihrem früheren einsatzort , einen großen und einen kleinen lokführer! Basketball
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BeitragThema: Re: Was lange währt... Aufarbeitung Gmeinder FNr. 3219   Di 29 Sep 2009, 22:22

Hallo,

wissen tun man das nie.
Viel glück noch beim weiteren gelingen.
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jimknopf600
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BeitragThema: Re: Was lange währt... Aufarbeitung Gmeinder FNr. 3219   Mi 14 Okt 2009, 22:19

Hallo!
...bei so viel liebe die Du in die "Ersatzlok" gesteckt hast, zweifel ich auch nicht, dass die Gmeinder mindestens genau so schön wird.

Und ich habe mich schon rumgeärgert, weil mein Bremsgestänge und die Ketten etwas schwergängig waren...Hut ab, vor der archäologischen Ausgrabung!

Viel Erfolg wünscht
Lutze
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Was lange währt... Aufarbeitung Gmeinder FNr. 3219
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