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 Eigenbau: Akkukuli

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Matthias S.
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BeitragThema: Eigenbau: Akkukuli   Di 15 Sep 2009, 21:21

Hallo,
heute wird die Entstehung unseres Akkukulis vorgestellt.
Am Anfang war da ein stark verrosteter Lorenrahmen, der verschüttet in einem Stollen lag und im Juni 2009 geborgen wurde.


Zur gleichen Zeit wurden an meinem Arbeitsplatz 3 Scheuersaugmaschinen wegen Neuinvestitionen verschrottet, wovon ich mir eine mit fast neuem Akkusatz sicherte.
So sieht so ein Teil aus:

http://www.hako.com/de_de/Produkte/Betriebsreinigung/Scrubber_Driers/Scrubber-driers.php

Zunächst wurde der Lorenrahmen auf ein sinnvolles Maß gekürzt





Inzwischen ist auch die Kehrmaschine geschlachtet, verwendet wurden: Akkusatz, Steuergerät, Bedienfeld, Fahrmotor, Ritzel und Kette.



Verwendet wurden ehemalige Normalspurachsen von Beizwagen aus einem Sägewerk, die wegen der Umspurung sowieso durchschnitten werden mussten. Das Ritzel wurde passend ausgespindelt und direkt verschweißt.



Die Akkus wurden mit ihrem Blechkasten mit einigen verschweißten Stahlrohren im Rahmen untergebracht, der Fahrmotor sitzt mit seiner originalen Halterung an einem Querträger.



Bei der Gestaltung des Äußeren wurde auf rustikale Optik gesetzt, das Bedienpult und das Steuergerät ist in der grünen Kiste untergebracht.
Der Bedienhebel für die Fahrgeschwindigkeit und Richtung wurde nach außen geführt.



Einweihung war dann am Kindergeburtstag. Wenn man den Fahrhebel loslässt, bremst der Motor automatisch bis null ab, auch bei Steigungen. Dadurch ist das Gerät auch für Kinder gut zu bedienen. Trotzdem wurde noch eine Fetsstellbremse aus einem umfunktionierten VW Käfer Wagenheber angebracht.
Bauzeit für das ganze Projekt waren 12 Stunden.



Erster Ausflug ging dann am 6.9. nach Wiesloch, und dann haben wir am 12/13.9 bei der Feldbahnrally in der Diebholzer Moorniederung teilgenommen. Dort hat einmal Nachladen für 33 Km gereicht.

http://www.kipplore.com/geschichte-und-exkursionen-aus-europa-f5/1feldbahnrallye-in-der-diepholzer-moorniederung-t2482.htm

Irgenwie ist das schon lustig, der Lorenrahmen lag bestimmt 50 Jahre im Stollen., und wenige Wochen nach seiner Bergung wird er quer durch Deutschland gekarrt und fährt aus eigener Kraft auf den Moorbahnen.
Nun ist er wieder in seiner neuen Heimat im Steinbruch Dossenheim, wo er als Werkstattwagen und Spaßmobil für dei Kinder dient.
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Michi
Ehrenlokführer


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BeitragThema: Re: Eigenbau: Akkukuli   Di 15 Sep 2009, 23:51

Hallo,

schön einfach - einfach schön.

Gruß Michael
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http://www.kipplore.de/
zombie70
Dampflokheizer


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BeitragThema: Re: Eigenbau: Akkukuli   Mi 16 Sep 2009, 00:07

Superklasse kann ich da nur sagen!!! Gratuliere, ich hätt das nicht hinbekommen..
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draisinenl
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BeitragThema: Re: Eigenbau: Akkukuli   Mi 16 Sep 2009, 00:09

Ich kann nur sagen:

Geb 2

einfach und gut gebaut.

Viel spass mit das fahrzeug..

Michael
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Gotha T2-62
Feldbahnlokbeifahrer


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BeitragThema: Re: Eigenbau: Akkukuli   Do 17 Sep 2009, 19:06

Klatschen Geb 2


Klasse!

aber ich hab da noch ein paar Fragen:

a) Wieviel hat der Bau des Fahrzeugs inkl. Lore etc. (aber nicht schweissgerät) gekostet?
b) Wieviel wiegt das Fahrzeug leer, also ohne fahrer aber Betriebsbereit?
c) Wie starke Steigungen kann das Fahrzeug bewältigen (in wiesloch hatte es ja etwas probleme)
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Matthias S.
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BeitragThema: Re: Eigenbau: Akkukuli   Do 17 Sep 2009, 21:16

Hallo,
freut mich, daß euch das Teil gefällt. Es ist nur so zum Spaß entstanden aus dem schlechtesten Material, das gerade greifbar war, da ich so wenig wie möglich historische Substanz verbasteln wollte.
Zu den Fragen:
Mich hat das Teil gar nichts gekostet, da die Lore aus einem aufgebuddeltem Bergwerk stammt und die Kehrmaschine in meinem Betrieb verschrottet wurde. Das restliche Material ( Kisten, Holz, Schraubstock, Lampe) hab ich aus meinem Fundus. Ein Lorengestell dürfte man für 100€ kriegen, ne alte Kehrmaschine in der Bucht für 60€ Wie da dann die Akkus sind, ist eine andere Frage. Dann muß du noch jemand finden, der dir das Ritzel an der Achse anbringt. Da die Kette nicht teilbar war, mußte die Achse durchschnitten werden, ansonsten hätte ich das Ritzel geteilt. Ein Schlosser kostet gleich mal 50-70€ die Stunde.
Es dürfte knapp 300Kg wiegen, das liegt an den großen Akkus und den schweren Achsen, man könnte es noch leichter bauen.
Da der Motor nur 0,4Kw hat, hält der 24V Akkupack lange. Du hast ja selbst gesehen, die leichte Steigung in Wiesloch war kein Problem, aber mit Lore mußte man dann mitschieben, ebenso an der starken Steigung ohne Lore.
MfG Matthias
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Blix
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BeitragThema: Re: Eigenbau: Akkukuli   Do 17 Sep 2009, 22:46

Matthias zu zeigst mal wieder das du ein genialer Feldbahnbastler bist! Very Happy Die Konstruktion ist ja wirklich genial. Keiner würde Ahnen das diese normale Flachlore auf einmal Losfährt. Laughing
Aber warum hast du das Fahrgestell eingekürzt? Konnte man das nicht so belassen?
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Matthias S.
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BeitragThema: Re: Eigenbau: Akkukuli   Fr 18 Sep 2009, 20:57

Hallo,
das Fahrgestell wurde gekürzt, weil es 2,20m lang war und damit einfach zu lang. Außerdem passt es jetzt genau in den Anhänger, und an den herausgeschnittenen Stellen war es durchgerostet.
MfG Matthias
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