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 Steinreich durch Grauwacke-Ausstellung im Bergischen Freilichtmuseum Lindlar

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Joerg Seidel
Lorenbremser


Anzahl der Beiträge : 211
Anmeldedatum : 08.02.08

BeitragThema: Steinreich durch Grauwacke-Ausstellung im Bergischen Freilichtmuseum Lindlar   Mi 24 Jun 2009, 20:35

Das Gestein Grauwacke ist härter als Granit, vielseitig einsetzbar und schon mehr als 350 Millionen Jahre alt. Im Bergischen Land wird Grauwacke seit Jahrhunderten abgebaut. Noch heute bauen in der Region dreizehn Betriebe das Gestein ab. Es wird sogar als Schotter bei der Deutschen Bahn genutzt, nur erreicht es heute die Gleisbaustellen per LKW. Beispiele für frühere Bahnverladungen gibt es an der Wiehltalbahn.

Das Bergische Freilichtmuseum in Lindlar, eine Einrichtung des Landschaftsverbandes Rheinland, präsentiert erstmals die Geschichte des Abbaus und der Nutzung dieses typisch bergischen Steinmaterials bis zum 6. Juni 2010.

Diese Ausstellung ist auch für Eisenbahn- und Feldbahnfreunde von Interesse. Schon vor dem Ausstellungsgebäude steht ein kleiner Feldbahnzug mit einer Gmeinder-Feldbahnlok (4360/1948) und zwei Kipploren als Leihgabe des Rheinischen Industriebahn Museums aus Köln. Die Kipploren stammen von der 1981 stillgelegten Feldbahn des Kalkwerk Cox aus Bergisch Gladbach. Sie war vermutlich die letzte aktive Feldbahn der Region. Das RIM konnte vor Jahren nach einigen Wirren den kompletten Coxzug übernehmen. Die Verbleib zugehörigen Lok Deutz 56658 ist unbekannt.

In der Ausstellung selbst erinnern ein selbstgebauter Schienenkuli mit Lore, sowie zahlreiche Fotos und Filme an den Einsatz von Feldbahnen in den Steinbrüchen. Dabei konnten die Ausstellungsmacher auch auf das sonst unzugängliche Archiv der Linzer Basalt AG zurückgreifen. Besonders interessant ist auch der Nachbau einer elektrischen Feldbahnanlage durch Modellbahnfreunde aus Gummersbach.

Lindlar liegt etwa 30 Kilometer von Köln entfernt. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Museums besichtigt werden. Weitere Infos unter www.freilichtmuseum-lindlar.lvr.de.

Und hier noch Fotos:

Blick auf Gmeinder 4360/1948 mit den beiden Cox-Loren



So sah der Nachfolger der Feldbahnen in den Steinbrüchen aus, ein sogenannter Robuster:



Hier nun der im Rätselforum besprochene Schienenkuli. Optisch sehr gelungen !



Sehenswert ist dieses Feldbahndiorama:

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