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 räder aufschweißen

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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   Mo 08 Dez 2008, 20:35

noch mal zum räderaufschweißen

ich kann nur jedem mitteilen,daß ich absolut zufrieden war!
und noch eins,bei fehlender persönlicher erfahrung mit dieser firma bitte den mund halten.ihr kennt ja den spruch mit dem senf
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Seppelbahner
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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   Mo 08 Dez 2008, 20:45

Hallo,

man lebt natürlich von verschiedenen Meinungen aber der Ton macht die Musik!

Rainer wollte einfach einen gut gemeinten Tipp geben und ich hatte Ergebnisse gezeigt die für uns als Hobbyfeldbahner in Ordnung waren. Wir waren halt zufrieden und auch das sollte toleriert werden oder?

Ob den Tipp letztlich jemand nutzt ist ne andere Sache, man muß ja nicht in Bremen Achsen aufarbeiten lassen.

Man sollte sich mit so harten Worten wie Inkompetenz etc. etwas zurückhalten, vielleicht mag das nicht jeder! Und Zeiten in denen man öffentlich eine vermeintliche Hexe verbrennt sind doch auch vorbei.

In diesem Sinne einen schönen und entspannten Abend

PS: Die Fotos unserer Achsen findet der interessierte Achsenaufbereiter bei Bedarf nochmal auf unserer HP.
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Markus Brunner
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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   Di 09 Dez 2008, 10:01

Leute, warum müssen solche an sich (mindestens für mich) wertvollen Diskussionen am Schluss immer in einem derart gehässigen Rumgezicke enden? Das verstehe ich wirklich nicht, ist das heute so Kultur? Wir sind doch hier in einem Hobbyforum und nicht im Bundestag oder sonst einem Parlament... Und da unser Hobby nun wirklich nicht überlebensessenziell ist, sollte man da etwas cooler bleiben können.

Ich fand sämtliche Hinweise zu diesem Thema interessant! Es ist halt wohl am Schluss immer dasselbe: hat man eine knappe Kasse, muss man halt eine kostengünstige Variante wählen, die halt vielleicht nicht oberperfekt ist. Hat man genügend Geld in der Kriegskasse, wählt man einen Spitzenbetrieb. Wobei noch folgendes zu bedenken ist: eine kleinen Eindrückung im Achsstummel kann sicher zu Brüchen führen, das glaube ich den Profis unter Euch. Allerdings muss man auch unterscheiden, wie hart die Loks im Pensionärsalter noch rangenommen werden. Wenn man dann wenige Male im Jahr in vernünftigem Tempo noch ein paar Meter um's Gartenhäuschen rumrutscht, wird das wohl nicht gerade zum Totalkollaps einer Lok führen ... ich habe also in 22 Jahren Aktivzeit im Feldbahnwesen noch nie einen Lokachsbruch im Rahmen von Hobbybahnen erlebt.
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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   Di 09 Dez 2008, 10:29

Hallo,

der Vergleich mit dem Kia oder die Sache mit der Rundfahrt um die Gartenlaube trifft es doch ziemlich genau.

Darüber das die von Sven gezeigten Achsstummel nicht gut aussehn und man dies hätte vermeiden können/müssen sind wir uns sicher einig. Das in diesem Gewerbe wie überall wo durch Menschen gearbeitet wird auch mal Fehler passieren ist doch normal. Stolz wird man dort darauf nicht sein und sehr wahrscheinlich beim nächsten Mal besser aufpassen.

Viele Hobbykollegen waren bislang aber zufrieden und nun kann jeder für sich entscheiden mit welchem Anspruch und welchen Toleranzen er Achsen aufarbeiten lässt.

Vielleicht tauchen ja im Forum noch weitere Anbieter auf - wäre schön wenn auch andere Feldbahner mal ihre eigenen Erfahrungen in Sachen Achsenaufarbeitung posten.

Sven: Wie gehts nun mit Euren Achsen weiter? Das durch die Beschädigung der Kehle Brüche auftreten wollen wir absolut nicht hoffen.

Hier nochmal meine zuvor gelöschten Pics:

Vorher linke Radscheibe außen völlig abgefahren, rechte Radscheibe innen abgefahren und ne Trennscheibe als Spurkranz

Eine Woche später die gleichen Achsen....
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Carsten Lücke
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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   Di 09 Dez 2008, 12:44

Hallo,

sicher beschädigt niemand die Achsen bei der Bearbeitung mit Absicht.
Aber es ist auch nicht die richtige Einstellung, das die eine Auftragsarbeit mangelhaft sein kann, nur weil das Fahrzeug nicht mehr voll genutzt wird und der Betrieb preisgünstig arbeitet.
Schließlich bezahlt man ja auch in richtigem Geld und kann dafür verlangen, das der Bearbeiter mit der dem Fachmann eigenen Proffessionalität zu Werke geht und die entsprechende Sorgfalt mit den vom Kunden angelieferten Teilen walten lässt.

Sollte aber doch ein Mißgeschick passiert sein, sollte man
das bei den verantwortlichen Leuten auch ansprechen
und damit dafür sorgen, das in Zukunft von den Mitarbeitern mehr auf diese Dinge geachtet wird.

Außerdem denke ich, die Firma wird dann auch von sich aus für die Behebung der Schäden Sorge tragen.
Schließlich kommt nur ein zufriedener Kunde auch wieder.

Ich bin schon seit über zwanzig Jahren im Maschinenbau und konnte immer wieder feststellen, das der Dialog zwischen dem Kunden und der Werkstatt ungemein wichtig ist.

Eine Frage noch an Dich Sven.
Was heißt, -[i]bei Beanstandungen wurde es ungemütlich[/i]--?

Viele Grüsse

Carsten
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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   Di 09 Dez 2008, 12:59

Mahlzeit Matthias,

wie es mit den Achsen weitergeht ist noch nicht abschließend geklärt, da die Aufarbeitung der Lok wegen anderer offener Fragen erstmal ruht.

Klar sind wir alle nur Menschen und Menschen machen Fehler. Es kommt nur darauf an, wie wir mit den Fehlern umgehen.

Harms hat uns wissen lassen, daß man in Zukunft mit uns keine Geschäfte mehr machen möchte, als wir uns nach der Entdeckung der Schäden mit der Reklamationan die Firma gewandt hatten.

Die Kerben kann man zunächst erstmal nur ausschleifen. Damit wird zumindest die Schmierfilmbildung gewährleistet, die Kerbwirkung läßt sich damit nur geringfügig mindern.

Abdrehen und Schleifen ist nicht sinnvoll, da der Durchmesser der Achsschenkel bereits unter den Grenzmaßen liegt. Neue Lagerschalen wären dann sowieso notwendig.

Gruß Sven
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Carsten Lücke
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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   Di 09 Dez 2008, 13:31

Hallo Sven,

ich würde vorschlagen, auf die beschädigten Zapfen im Flamm- bzw. Plasmaspritzverfahren auftragen zu lassen und danach auf Fertigmaß zu schleifen bzw. zu drehen.

Das Aufspritzverfahren erlaubt Materialauftrag bei vollständiger Verzugfreiheit des aufzutragenden Bauteils.
(Im Gegensatz zum Aufschweißen.)
Daher hat es sich seit vielen Jahren in der Instandsetzung von verschlissenen oder beschädigten Bauteilen durchsesetzt.

-Natürlich nicht, wenn wie bei einer eingelaufenen Radscheibe kiloweise Material aufgebracht werden muß.-

Es bietet sich die Chance einen größeren Durchmesser als den jetzt vorhandenen zu erzeugen.
Das würde die Möglichkeit eröffnen, die Gleitlager ebenfalls im Innendurchmesser passend zum überarbeiteten Zapfen feinzubohren und somit wirklich eine neuwertige Achlagerung zu erreichen.

Viele Grüsse

Carsten
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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   Do 11 Dez 2008, 13:41

Wer weiß denn, welches Schweißverfahren die Fa. Harms anwendet, welcher Schweißzusatzwerkstoff verwendet wird, und ob die Räder vorgewärmt werden?

Fragt Marcus
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Carsten Lücke
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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   Do 11 Dez 2008, 14:01

Das würde ich in der Firma direkt erfragen.

Der Mitarbeiter welcher den Auftrag entgegen nimmt (Meister, Werkstattleiter) wird sicherlich gerne bereit sein, entsprechende Auskünfte über sein geplantes Vorgehen bei der Aufarbeitung der Achsen zu geben.

Nach diesem Arbeitsumfang richtet sich ja auch der Preis.

Eine weitere Möglichkeit ist ein schriftlicher Kostenvoranschlag, in dem die einzelnen Arbeitsschritte aufgeführt werden.

Ob das nachher auch so gemacht wird, ist Vertrauenssache, sollte in einem seriösen Betrieb aber selbstverständlich sein.

Gruß

Carsten
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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   Do 11 Dez 2008, 20:29

Es handelt sich bei Harms wohl um eine UP-Schweißanlage. Das Verfahren ist sicher zum Auftragschweißen von Radsätzen geeignet. Die Schäden, die Maschinist gezeigt hat, sind wohl ehr beim Profilieren entstanden (Einspannfehler), beim Schweißen tritt ja kein nennenswertes Drehmoment auf.
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