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 räder aufschweißen

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BeitragThema: räder aufschweißen   So 07 Dez 2008, 09:28

wenn jemand seine räder aufschweißen lassen will,fa.harms 28239 bremen reiherstraße 58 tel.0421 694490 herr hachmeier
top preis und top qualität.
gruß rainer
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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   So 07 Dez 2008, 12:53

Mahlzeit Rainer,

kommt drauf an, was man unter Top-Qualität versteht...

Harms ist nicht in der Lage ein Profil nach Zeichnung herzustellen, sondern fertigt nicht näher definierbare Torfbahnprofile. Bei Beanstandungen wirds es dann ganz ungemütlich.



Beim Aufschweißen dieser Henschel DG13-Achsen wurden die Gleitflächen der Lagerzapfen durch unsachgemäßes Aufspannen derart beschädigt, daß die aufwändig nachgearbeitet werden müssen.

Gruß Sven
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Carsten Lücke
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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   So 07 Dez 2008, 13:56

Mahlzeit,

das Aufschweißen von Rädern kann eigentlich in jedem Metall-bzw. Maschinenbaubetrieb erfolgen, der eine Schweißerei hat.
Dort findet man auch eine entsprechende Beratung.

Grundvoraussetzung für eine ordungsgemäße Schweißung ist natürlich, daß man den Grundwerkstoff (Material des Rades) nennen kann, damit der Schweißer den entsprechenden Zusatzwerkstoff (Elektrode) auswählen kann und eventuell
auch Besonderheiten beim Schweißen, z.B. ein Vorwärmen des Rades in Betracht ziehen kann.

Bei der materialbestimmung hilft zur Not eine Spectralanalyse, die heute auch schon für wenig Geld zu machen ist.

Zum Abdrehen ist zu sagen, das man immer auf der sicheren Seite ist, wenn man dem Dreher eine Zeichnung mit der vermaßten Kontur des zu erzeugenden Radprofiles an die Hand gibt.
Dann klappt das auch.

in eine Bude, welche solche Spannmacken abliefert wie in dem oben gezeigten Bild, sollte man seine Teile nicht geben.
So ein Mist liefert kein guter Dreher ab.

Viele Grüsse

Carsten
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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   So 07 Dez 2008, 18:06

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Zuletzt von Seppelbahner am Mo 08 Dez 2008, 14:08 bearbeitet, insgesamt 3 mal bearbeitet
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Carsten Lücke
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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   So 07 Dez 2008, 21:23

Hallo zusammen,

ich hatte auch nicht gesagt, das "JEDER" eine solche Aufschweißarbeit ausführen kann, sondern Betriebe, die über eine entsprechende Schweißabteilung verfügen.
Reparaturfachbetriebe im Maschinenbau und Schweißfachbetriebe sind hier der richtige Anlaufpunkt.

Vielleicht noch kurz ein Wort zu den Spannmacken oder Beschädigungen von Wellenzapfen allgemein.
Es spielt hier gar keine Rolle, welches Lager der beschädigte Zapfen aufzunehmen hat.
Diese Macken sind nämlich nicht nur ein optisches Problem.
Sie erzeugen eine sogenannte Kerbwirkung und sind daher Ausgangspunkt für einen sogenannten Dauerbruch.
Ein krasses Beispiel dafür ist die Macke am Übergangsradius der DG-13 Achse.
Dieser Radius ist bewußt konstruktiv eingesetzt worden, um an dieser Stelle die Kerbwirkung beim Durchmesserübergang zu verringern.
Die dort sichtbare Beschädigung ist schon wirklich erheblich und könnte dazu ühren, das die Achse an dieser Stelle auf kurz oder lang einen Riß bekommt, welcher zum Bruch führen kann.

Für jemanden den es interessiert:
Bei besonders hochbeanspruchten Wellen haben schon Körnerschläge oder Anreißlinien zu einem Bruch geführt.

Das Blöde an der Sache ist nur, das man diese Beschädigungen der Achswelle problemlos vermeiden kann.
Entweder man nimmt Beilagen aus Alu oder spannt in weichen Backen.
Daher sind sie völlig überflüssig.

Viele Grüsse

Carsten
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Seppelbahner
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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   So 07 Dez 2008, 21:46

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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   Mo 08 Dez 2008, 11:58

Hallo,
die Schäden sind nicht nur nicht schön, sondern gehören dem, der sie abgeliefert hat, um die Ohren geschlagen- Vorraussetzung, er hat einen Metallfacharbeiterbrief, was ich bei der abgelieferten Arbeit bezweifle. Vieleicht deshalb der günstige Preis.
Die Kerbwirkung ist bei solchen Bauteilen auch durch geringe Beschädigung nicht zu unterschätzen. In der Ausbildung lernt man das, und auch wie man eine saubere Arbeit abliefert.
Ich kenne den Betrieb nicht und kann mir daher nur meine Meinung durch das oben eingestellte Foto bilden.
Mich würde mal interessieren, was das so ungefähr gekostet hat.
MfG Matthias
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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   Mo 08 Dez 2008, 13:41

Obiges Bild und einige gemachte Bemerkungen sind in der Tat derart ungeheuerlich, dass ich als langjähriger Maschinenbauer nur den Kopf schütteln kann. Auch ich kenne weder die Firma noch die Bedingungen unter welchen dieser Auftrag entgegengenommen wurde. Dazu kann und will ich hier nichts sagen.
Fachlich ist das Ergebnis aber schlicht verheerend. Besonders die Kerbe lässt mich erschauern. Da nicht selten solche Wellen vorgeschmiedet wurden, ist gefügebedingt auch mit einfachem Ueberdrehen durchaus Vorsicht am Platz.
Hingegen zeugt die Aussage, dass es an den Aufspannstellen immer etwas zu Eindrücken kommt von Inkompetenz. Sorry aber jeder nur mittelmässig begabte Facharbeiter ob nun an der Drehmaschine oder in der Arbeitsvorbereitung kennt lagerschonende Aufspannmöglichkeiten. Das hat nun wirklich nichts mit Hightech zu tun und auch nichts mit Kosten sondern einzig und alleine mit Fachkompetenz.
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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   Mo 08 Dez 2008, 14:15

...habe meine Beiträge über persönliche (positive) Erfahrungen mit Harms gelöscht und überlasse es den Spezialisten und gelernten Maschinenbauern darüber zu fachsimpeln!
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BeitragThema: Re: räder aufschweißen   Mo 08 Dez 2008, 19:47

Hallo,
da muß man ja nicht gleich alle Beiträge löschen, nur weil Andere eine andere Meinung haben??? Ich meine wieder mal, die Edit- Funktion gehört abgestellt.
Wie ich inzwischen gehört habe, ist die obengenannte Firma konkurenzlos günstig, und da würde auch ich mir überlegen, ob ich die "Macken" in Kauf nehme. Wenn ich nur einen Kia oder sonst eine Reisschüssel bezahle, kann ich kein Benz erwarten. Wenn einem das vorher klar ist, kann mann entscheiden, welcher Firma man den Aufrag erteilt. Vor allem, wenn man bedenkt, daß unsere Maschinen ja nur einen gelegentlichen Museumsbetrieb absolvieren müssen, kann man das in die Überlegung mit einbeziehen.
Mfg Matthias
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