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 Aufarbeitung der Jung Hilax 8293/1938 bei der Waldeisenbahn Muskau

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BeitragThema: Re: Aufarbeitung der Jung Hilax 8293/1938 bei der Waldeisenbahn Muskau    Fr 30 Jun 2017, 10:28

Was ist denn mit den Bildern los? Ich sehe auf einmal nur noch so nen komischen Tachometer mit dem Text, ich solle mein account updaten, um 3rd party hosting zu enabeln ???
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ZG
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung der Jung Hilax 8293/1938 bei der Waldeisenbahn Muskau    Fr 30 Jun 2017, 10:44

Dann mach doch mal und klick drauf. Laughing

https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article166045167/Gegen-Petya-ist-WannaCry-ein-Blindgaenger.html

Vielleicht gibt es da einen Zusammenhang?

Gruß Torsten

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BeitragThema: Re: Aufarbeitung der Jung Hilax 8293/1938 bei der Waldeisenbahn Muskau    Fr 30 Jun 2017, 12:06

Hallo,
Photobucket hat seinen kostenlosen Dienst für die Bilderverlinkung eingestellt.
http://photobucket.com/terms
(Vorsicht beim Draufklicken, man wird mit Werbung bombardiert!)

Kohle geht wieder mal vor Kundenfreundlichkeit.

MfG

Sandbahner
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung der Jung Hilax 8293/1938 bei der Waldeisenbahn Muskau    Fr 30 Jun 2017, 13:31

Mahlzeit!

Das ist sehr ärgerlich, damit sind meine Beiträge allesamt unbrauchbar. Die aufgerufenen Preise sind schon ziemlich heftig, photobucket ist damit für mich gestorben. Bei den meisten anderen Foren nutze ich mittlerweile deren eigene upload-Funktion. Nun muss ich mir hier auch was neues einfallen lassen.

Gruß Sven
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Fauli
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung der Jung Hilax 8293/1938 bei der Waldeisenbahn Muskau    Fr 30 Jun 2017, 15:50

Merkwürdigerweisen scheinen meine Fotos, die ebenfalls bei Photobucket liegen noch da zu sein . . .

Grüsse Fauli

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"Das Gesetz ist das Eigenthum einer unbedeutenden Klasse von Vornehmen und Gelehrten, die sich durch ihr eignes Machwerk die Herrschaft zuspricht."
Georg Büchner
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung der Jung Hilax 8293/1938 bei der Waldeisenbahn Muskau    Fr 07 Jul 2017, 10:30



Mahlzeit!

Ich werde nun die Bilder von meine Facebook-Account aus verlinken und weiter berichten.
Wie angekündigt soll es im folgenden Beitrag wieder um die Aufarbeitung von Teilen gehen.

Eine der 4 in Schweden gekauften Pufferhülsen war leider unvollständig. Die zugehörige Pufferstange wies starke Korrosionsschäden auf, die es zu beseitigen galt.



Im Vierbackenfutter der Drehmaschine wurde sie zunächst auf Rundlaufabweichungen geprüft. Zum Glück war die Stange nicht verbogen und konnte weiter bearbeitet werden.



Das Gewinde am Ende der Stange war beim besten Willen nicht mehr zu gebrauchen und musste erneuert werden.



Da ich kein Material für ein Neuteil vorrätig hatte, entschloss ich mich zur Aufarbeitung des Altteils. Zunächst wurde das Gewinde bis auf den Kerndurchmesser abgedreht. Der Schaft im Bereich der Hülsenführung wies ungleichmäßigen Verschleiß auf und wurde leicht überdreht. Damit werden die eingelaufenen Bereiche gut sichtbar, was beim anschließenden Auftragschweißen sehr von Vorteil ist.



Die Pufferstange wurde nun vorgewärmt und dann am Gewindeteil beginnend mit der Elektrode aufgeschweißt.



Nach dem Aufschweißen erfolgte das Abdrehen auf den Außendurchmesser des Gewindes.



Im Anschluss daran wurde auch der Schaft aufgeschweißt und bearbeitet.



Das neue Gewinde ist fertig gedreht!



Am Stangenkopf waren auch kleinere Auftragschweißungen und etwas mechanische Bearbeitung notwendig. Die Bohrung für den Bolzen, der die Pufferplatte mit der Stange verbindet, war knapp 2 mm unrund und musste großzügig ausgespindelt werden, um eine Buchse einsetzen zu können.



Damit war die Bearbeitung der Stange abgeschlossen und man konnte sich der Pufferhülse selbst zuwenden.



In der Hülse war bereits zu früheren Zeiten eine Buchse eingesetzt worden, die jedoch ebenfalls nicht mehr rund gewesen ist. Da ich den Schaft wieder auf das Urmaß aufgeschweißt und abgedreht habe, brauchte ich die Buchse jetzt lediglich ausdrehen.



Prüfen des Spiels zwischen Pufferstange und Hülse.



Auf der Unterseite der Hülse befindet sich ein Absatz, der im montierten Zustand die Federdruckplatte aufnimmt. Dieser war durch Korrosion angegriffen und musste nachgesetzt werden.



Zum Abschluss der Arbeiten wurden wiederum probeweise montiert. So langsam kann man erkennen, was es werden soll Wink
Nun warte ich auf Material für neue Federdruckplatten und die richtigen Schrauben für die Befestigung der Pufferhülsen.

Im nächsten Teil widmen wir uns dann dem Reglerbock.

Gruß Sven
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AFKB
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung der Jung Hilax 8293/1938 bei der Waldeisenbahn Muskau    Fr 07 Jul 2017, 18:09

Hallo Sven,

Ich schätze mal, das Teil wird schon ordentlich Gewicht haben. Bekommst Du das im zusammengebauten Zustand überhaupt noch allein bewegt?

Auch wenn ich mich wiederhole - Hut ab vor dem, was Du leistest.

Grüße Gerd
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Blei-Stift
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung der Jung Hilax 8293/1938 bei der Waldeisenbahn Muskau    Fr 07 Jul 2017, 18:19

...auweia, die Feldbahninstandsetzungswerkstatt "Sven S." hat wieder gnadenlos zugeschlagen.
Also mittlerweile entwickelst Du Dich zu einer sehr ernst zunehmenden Konkurrenz für so manchen professionellen Reparaturbetrieb, grins...
Hut ab vor dem, was Du uns mit diesem Bericht wieder dokumentierst.

Glückauf von der Feldschmiede Schroederstollen Lachen
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung der Jung Hilax 8293/1938 bei der Waldeisenbahn Muskau    Mo 10 Jul 2017, 10:24



Mahlzeit!

@ Holger: Danke für die Blumen, ich geb' mir Mühe und habe eben so meine Ansprüche Wink

Wie angekündigt berichte ich nun von der Aufarbeitung des Reglerbocks. Diese für JUNG-Lokomotiven typische Baugruppe hat einiges an Zuwendung bedurft, um den Verschleiß aus 4 Jahrzehnten Einsatz auf der Halbach-Werkbahn zu beseitigen.



Zunächst wurde der Reglerbock in die Einzelteile zerlegt und gereinigt. Deutlich erkennbar ist der abgenutzte Zapfen für den Reglerhebel und die Einlaufspuren im Gußkörper. Am Führungssegment wurde reichlich herumgefeilt und geschliffen. Der Reglerhebel hatte dadurch Spiel im Millimeterbereich. Dies galt es zu bereitigen, da der seit 1936 auf den Lokomotiven verbaute JUNG-Ventilregler mit seinem Haupt- und Hilfsventil ziemlich feinfühlig bedient werden muss, was durch übermäßiges Spiel im Gestänge erschwert wird.
Der erste Bolzen auf dem Bild ist schon erneuert.



Zunächst ging es mit dem Grundkörper auf die Fräsmaschine. Der eingenietete Zapfen wurde ausgebohrt, die Grundfläche und die beiden Anschläge des Führungssegments geplant.



Im Anschluss daran wurde ein neuer Zapfen gedreht und eingenietet. Da dessen Kopf beim Nietet leider doch etwas angestaucht wurde, war es notwenig, den Zapfen auf der Fräse noch einmal zu überarbeiten. Mit dem Ausdrehkopf ließ sich das recht gut bewerkstelligen.



Der fertig bearbeitete Grundkörper. Das Splintloch wurde erst nach der Fertigstellung des Reglerhebels gebohrt.



Mit diesem ging es dann auch gleich weiter: auf der Fräse wurden die stark ausgeschlagenen Bolzenlöcher aufgerieben, bzw. ausgedreht. Zuvor musste der Reglerhebel mühsam gerichtet werden, die in Schaftmitte eingefeilten Aussparungen haben die Stabilität des Hebels zu sehr geschwächt. Offensichtlich wollte man damit den Hebelweg an den Verschleiß des Reglerventils anpassen.



Das Fußlager des Hebels war so unrund, dass an dieser Stelle nur noch das Einziehen einer Rotguss-Buchse half.



Dagegen brauchte die Bohrung für den Zugstangenbolzen nur um 5/10 aufgerieben werden.



Zwar bin ich bestrebt, Umbauten und Besonderheiten aus der Einsatzzeit zu Erhalten, nicht wenn sich jedoch daraus Funktionsbeeinträchtigungen ergeben. Im Falle des geschwächten Reglerhebels blieb nur das Ausschweißen der ausgesparten Bereiche. Dazu wurde zunächst die Schweißstelle vorbereitet. Im Bild sind rechts auch sehr schön die Bearbeitungsspuren zu sehen. Damals wurde noch viel mehr gehobelt als heute.



Nach dem Schweißen und Fräsen zeigten sich einige Einbrandkerben, die dann mit etwas geringerer Stromstärke aufgefüllt wurden.



Nun konnte die Schweißstelle fertig gefräst werden.



Anprobe am Reglerbock, welcher bereits grundiert ist.



Am Fußlagerzapfen wurde noch das Splintloch und eine passend gedrehte Unterlegscheibe ergänzt.



Ein wichtiger Punkt in der Aufarbeitung des Reglerbocks blieb der Korrosionsschutz. Zwar hatte ich den Reglerhebel seit dem Entrosten vor einigen Jahren regelmäßig eingeölt,  doch kam die Korrosion insbesondere durch Museumsbesucher, die mit den "Händen anschauen", immer wieder. Daher entschloss ich mich nach reiflicher Überlegung zu einem galvanischen Korrosionsschutz. Bei den meisten WEM-Loks sind die Reglerhebel poliert und verchromt, bei der Aufarbeitung der 99 3315 wurde zum ersten Mal Nickel verwendet. Dies zeigt nach einiger Zeit eine eher matte und farblich näher an Stahl erinnernde Oberfläche. Daher sollte auch der Hilax-Reglerhebel vernickelt werden, wo bei hierbei auf jegliche Politur verzichtet wurde. Somit bleiben Bearbeitungs-und Betriebsspuren sichtbar. Eine galvanische Werkstatt in der Nähe hat die Arbeit innerhalb von ein paar Tagen für wenig Geld ausgeführt.



In der Zwischenzeit wurde die Reglerzugstange aufgearbeitet. Die Werkstatt in Bernbruch hatte irgendwann am hinteren Ende ein neues Stück Flachstahl angeschweißt, das mit 4 Bohrungen versehen war. Damit ließ sich der Weg des Reglerhebels an den Verschleiß des Ventils anpassen. Das Einstellen ist wichtig, um sicherzustellen, dass das Ventil schließt, bevor der Reglerhebel den vorderen Anschlag am Reglerbock berührt. Ab Werk war dies nicht vorgesehen, es existierte nur eine Bohrung. Da im jetzigen Zustand nur die zweite Bohrung von vorn passt, wurde diese aufgerieben und ausgebuchst. Die Bohrung am vorderen Ende wurde ebenfalls aufgerieben.



Nun war es Zeit zum Zusammenbau der kompletten Baugruppe, um zu sehen, ob alles passt.



Die Reglerzugstange wurde anschließend noch lackiert.



Beim nächsten Besuch in Weißwasser konnte dann der Reglerbock wieder auf der Lok montiert werden.



Zum Vergleich ein Bild aus dem Jahr 2008, zu Beginn meiner Arbeiten an der Lok.



Wieder ist ein kleiner Aufarbeitungsschritt abgeschlossen. Bei der Gelegenheit wurde dann noch der Reglerwellenhebel abgebaut, der zur Anfertigung eines neuen Bolzens an der Verbindung zur Reglerzugstange mit in die heimische Werkstatt genommen werden sollte.



Dort wurde die Bohrung aufgerieben und ein neuer Bolzen gedreht.



Nach der Neulackierung kann der Hebel wieder angebaut werden.

Soweit für heute, im nächsten Bericht geht es mit den Kupplungen weiter.
Danke an dieser Stelle an alle, die das Projekt Hilax unterstützen!


Gruß Sven
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BeitragThema: Re: Aufarbeitung der Jung Hilax 8293/1938 bei der Waldeisenbahn Muskau    So 16 Jul 2017, 21:34



Mahlzeit Hilax-Freunde,

heute will ich weiter von den Arbeiten an den Kupplungen berichten:



Für den ersten Zughaken wurde der Bolzen für die Befestigung der Kuppelkette gedreht. Die Kette selbst wird dann mit einem noch anzufertigenden Schäkel verbunden. Die Herstellung bereitet im Moment noch einige Probleme, da die örtlichen Schlosser, Metallbauer und selbst die Schmiede nicht mehr in der Lage sind 25er Rundmaterial zu biegen...Ich werde mir wohl für die Zukunft ein Schmiedefeuer oder Brennzeug zulegen müssen!



Zur Komplettierung der regenerierten Pufferstange wurde eine Federdruckscheibe gedreht. Hier beim Abstechen auf der Drehmaschine.



Die Druckscheibe überträgt die Stöße der Pufferstange auf die Evolutfeder. Während 3 der 4 2011 bei der Risten-Lakviks-Järnväg in Schweden gekauften Pufferhülsen über ein komplettes Innenleben verfügen, war in der 4. Hülse nur noch die Pufferstange vorhanden. Oder immerhin, denn die Teile lagen seit der Demontage von der Lok JUNG 3698/1925 seit 1972 dort herum. Hierzulande wären sie längst beim Schrotthändler gelandet, in Schweden ist man glücklicherweise sehr zurückhalten mit der Entsorgung von Alteisen.



Am Boden der Pufferhülsen sind diese Druckscheiben eingelassen, auf die sich die Federn abstützen und die Kräfte weiter in den Pufferträger einleiten. Da sie an der Durchführung der Pufferstange stark verschlissen sind, wurden neue als Laserteil angefertigt.



Um die Führung der Stangen in den 10 mm starken Scheiben zu verbessern und den Verschleiß zu vermindern wurden diese Führungsbuchsen gedreht und anschließend eingepresst.



Danach wurden sie noch sauber verschweißt, sollten sie irgendwann doch mal verschlissen sein, lassen sie sich nach dem Abdrehen der Naht einfach ersetzen. Zwar ist diese Änderung eine Abweichung von der ursprünglichen Konstruktion, doch möchte ich die Teile für lange Zeit nicht mehr anfassen müssen. Zudem ist dies äußerlich nicht sichtbar.



Beim letzten Arbeitseinsatz an der Lok wurden die Abstände der Befestigungsbohrungen im Pufferträger noch einmal vermessen. Nun konnten sie gebohrt werden. Praktischerweise kann ich den Maschinentisch der Fräsmaschine mit als Auflage beim Bohren nutzen, die Baugruppe wiegt schon deutlich über 50 kg!



Im Laufe der Woche kamen auch die bestellten Sechskantschrauben M20x60 für die Befestigung der Pufferhülsen an. Da die Gewindeenden sichtbar sind, wurden sie auf der Drehmaschine mit einer Kugelkuppe versehen, wie sie zur Zeit des Baus der Lok noch üblich waren.



Es ist nur ein kleines Detail, das jedoch den optischen Gesamteindruck der Baugruppe abrundet.



Damit ist der erste Pufferträger mit den Anbauteilen soweit fertig gestellt. Die Nietarbeiten werden dann in einer befreundeten Werkstatt zusammen mit den Pufferplatten ausgeführt.



Auf der Rückseite ist zu sehen, dass auch der Zughaken mittlerweile eine Druckscheibe für das Einstellen der Feder erhalten hat. Eine der originalen 3/4"-Befestigungsschrauben wurden schon einmal mit platziert.

Im nächsten Bericht geht es dann heiß her, es wird Hartgelötet.

Gruß Sven
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