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 Indonesien - ganz schlechte Nachrichten aus Java...

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hfb312
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BeitragThema: Re: Indonesien - ganz schlechte Nachrichten aus Java...   Di 11 Okt 2016, 20:21

Hallo Stefan,

Glaube nicht, dass sich nennenswert viele Museen oder Leute finden, die bereit sind, viel Zeit und relativ viel Geld in schrottige ausländische Feldbahndampfloks zu investieren. Die Ignoranz ist da gross und die Kassen leer. Ich wünschte, es wäre anders. Warten wir ab, wer sich bei Dir meldet. Von den über 1000 Forumsmitgliedern müssten ja nur 10 ernstes Interesse und Geld haben. Hätten wir es mit der xten 01 oder BR 52 zu tun, ja dann...

Gruß

Rüdiger
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Jürgen Wening
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BeitragThema: Re: Indonesien - ganz schlechte Nachrichten aus Java...   Di 11 Okt 2016, 20:30

Erster Punkt wäre eine gute Orga-Plattform. Internetseite, Forumssparte o. ä. Hiervon ausgehend schnell möglichst alle in Frage kommenden MuBas und Sammler mit Infos füttern und Beteiligungsmöglichkeiten schaffen. Politik einbeziehen. Botschaften einbeziehen. Ich kann mir schon vorstellen, dass reges Interesse entsteht, wenn durch Fotos & Listen klar wird, um welche Perlen es da geht.
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BeitragThema: Re: Indonesien - ganz schlechte Nachrichten aus Java...   Di 11 Okt 2016, 20:40

Also komplett öffentlich sollte man das nicht machen, denn sonst können einem die Verkäufer in die Karten gucken, zwecks Preistreibung. Ich kann versuchen, Kontakte da unten zu (v)ermitteln, aber die Koordination der (potentiellen) Interessenten müsst ihr machen, ich kenne die ganzen Vereine/Mussen nicht (abgesehen vom FFM) näher, aber ihr. Die Mail an meine vier Freunde ist raus, mal sehen welche Ideen von dort kommen.

Es muss auch der id Seite ein Vorteil entstehen, z.B. wie zuvor genannt bei der "Wonderful Indonesia" Marketingaktion.


Zuletzt von 52 2006 am Mi 12 Okt 2016, 07:21 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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phi
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BeitragThema: Re: Indonesien - ganz schlechte Nachrichten aus Java...   Mi 12 Okt 2016, 06:42

Hallo,

wenn man das Geld nicht selbst in der Portokasse hat sondern auf andere angewiesen ist muss man das öffentlich machen, genau so wie Jürgen es schreibt. Ist eben ein immenser zeitlicher Aufwand.

WEr sich anschauen will wie man sowas professionell aufzieht der beobachte sich die Aktion eine der spanischen Krauss Lilliput Loks nach Ravenglass zu holen:
http://trainfromspain.org/

Grüße
phi
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52 2006
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BeitragThema: Re: Indonesien - ganz schlechte Nachrichten aus Java...   Mi 12 Okt 2016, 07:50

Naja gut, so eine allgemeine Informations- und Spendenseite für die Öffentlichkeit und da ordentlich Wirbel machen, Spenden eintreiben usw. ist gut, aber die eigentlichen Absprachen gehören da nicht hin, außer es sind Erfolgsmeldungen. Und hier gehts ja nicht um eine Lok (in Europa) sondern um hoffentlich ein Dutzend oder mehr. Aber dazu braucht man erstmal ernsthaftes Interesse vieler Vereine/Museen und wohl ein Signal der Bereitschaft wenigstens miteinander zu reden von da unten.

Es gibt da auch noch das scheinbar fertige Buch von UB als stark erweiterte Neuauflage von "Sweet Steam" mit über 600 Seiten, für das sich derzeit kein Verleger findet (seit Paskarb nach jahrelanger Verzögerung abgesprungen ist). Thema: (Alle) Feldbahndampfloks in Indonesien. Das könnte man vielleicht für Spender mit hoher Summe herausgeben. Ein Bildband mit neueren Fotos wäre auch noch eine Idee, aber ich denke die Gewinne aus solchen Projekten sind eher (zu) klein.

Eine Kickstarter-Kampagne wäre auch noch eine Idee als Alternative zu den klassischen Spendenaufrufen in der Eisenbahnszene. Aber wenn ich auf der Kickstarter Webseite nach Museum suche, die Projekte sind von den Zielsummen und Anzahl der Förderer auch nicht so der Bringer.
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hfb312
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BeitragThema: Re: Indonesien - ganz schlechte Nachrichten aus Java...   Mi 12 Okt 2016, 13:25

...also selbst man man Dir 10 Loks schenken würde und Du Sie hier weiterverschenken würdest, kommen keine 200.000 Euro für den Transport zusammen und es meldet sich keiner, der die Kampagne betreibt - meine These! Das funktioniert nicht wie in England, leider.

Einziger Weg m.E. ähnlich Statfold: Alle Wunschloks hier bei den Vereinen inkl. Abklärung der Finanzierung (30-50.000 pro Lok) verbindlich abfragen und dann vor Ort (an der richtigen Stelle - Problem 1) ein Verkaufsangebot machen und genug Geld einplanen, um die Ausfuhr (mit oder ohne Papiere) "sicherzustellen". Dann reden wir allenfalls von 3-4 Loks. Abwicklung dann vor Ort durch einen cleveren+ fachlich versierten und vertrauenswürdigen Indonesier/Geschäftsmann mit guten Verbindungen in die Politik (wer soll das sein? - Problem 2) , der sich seine Arbeit bezahlen lässt.

Dann kommt das dicke Ende: Wer eine indones. Lok hier wieder in Betrieb nehmen will, muss davon ausgehen, dass ein Neubaukessel fällig ist und zumindest alle Blechteile und Armaturen schrottreif sind. Gesamtinvest pro Lok damit bei ca. 150.000 Euro (wer hat das ganze Geld? - Problem 3).

Gruß

Rüdiger
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Jürgen Wening
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BeitragThema: Re: Indonesien - ganz schlechte Nachrichten aus Java...   Mi 12 Okt 2016, 14:08

Zu Problem 3: Eine erhaltene nicht betriebsfähige Lok ist allemal besser als eine verschrottete nicht betriebsfähige Lok. Ich sehe das nicht als Problem, sondern als Chance.
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hfb312
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BeitragThema: Re: Indonesien - ganz schlechte Nachrichten aus Java...   Mi 12 Okt 2016, 14:22

Richtig Jürgen - wären also zunächst "nur" ca. 30-50.000 Euro aber noch immer die Probleme 1+2....
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Jürgen Wening
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BeitragThema: Re: Indonesien - ganz schlechte Nachrichten aus Java...   Mi 12 Okt 2016, 14:25

Was verdient denn ein indonesischer Schrotthändler an einer Lok? Ich meine, wenn da solche Summen im Spiel sind?
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BeitragThema: Re: Indonesien - ganz schlechte Nachrichten aus Java...   Mi 12 Okt 2016, 14:43

Das wäre doch eine Variante? Man müsste die jeweiligen Schrotthändler ausfindig machen, welche da jetzt zum Zuge kommen, und denen ein Angebot über Preis=Eisenschrottwert+X machen. Dann hätte man die Dinger schonmal auf einem indonesichen "Hof" stehen. Wenn man Schrott nicht exportieren kann, vielleicht die Loks vorsichtig in Baugruppen zerlegen und als Ersatzteile deklariert ausführen? Unrettbar kaputte Teile vermessen und gut dokumentieren und dort verschrotten, den Rest raus. Vielleicht kleinere Sendungen, also nicht alle Teile einer Lok in einem Container, Nicht alle Kisten an den selben Empfänger in Europa, sondern dann hier untereinander wieder verschieben, damit alles wieder zueinander passt?


Zuletzt von 52 2006 am Mi 12 Okt 2016, 14:46 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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