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 Die transportable Anlage

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Blix
Moderator


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BeitragThema: Re: Die transportable Anlage   Di 23 Aug 2016, 22:58

Hallo,

auch die Waldeisenbahn Muskau hat bisher einmal eine mobile Anlage aufgebaut. Vom 15.-17. August 2014 haben wir zu Stadtfest bzw. Dampfschifffest in Dresden eine 60m lange Strecke aus S10 HF Jochen aufgebaut. Zum Einsatz kam dabei die 99 3317 und der Tonwagen 01T-115. Besonders schwierig war dabei das die Straße in dem Bereich einen Buckel machte und deshalb das Gleis besonders unterbaut werden musste.











Ausführlich kann man sich das nochmal hier durchlesen:

http://www.kipplore.com/t10352-99-3317-der-waldeisenbahn-muskau-am-elbufer-in-dresden?highlight=dresden


MfG Felix
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http://www.waldeisenbahn.de
Louis S.
Dampflokheizer


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Name / Alter : Steffen Nauk
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BeitragThema: Re: Die transportable Anlage   Mi 24 Aug 2016, 15:59

Oh ja, das war ein tolles Erlebnis! U.a. die "Unterhaltung" mit den Dampfern per Dampfpfeife.

Gruß Steffen
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RL1Helmuth
Weichensteller
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BeitragThema: Re: Die transportable Anlage   Mo 16 Okt 2017, 23:00



Hallo Zusammen!

Ich möchte das Thema wieder aufgreifen, und von unseren aktuellen Einsätzen berichen.
Heuer stand unsere Bahn nun schon zum vierten Mal bei der Firmenfeier der Großspedition Vögel in Bludensch (Vorarlberg, nähe Bludenz) im Einsatz. Der Veranstalter lud am vorletzten Septemberwochenende zu einem Truckerfest, wobei neue und alte LKW´s im Mittelpunkt standen. Für Kinder wurde auch viel geboten. Neben LKW Fahren im Fahrschuhlwagen war eine Modellanlage, ein Schminkwetbewerb und eine Hüpfburg organisiert. Unsere Feldbahn ist natürlich für das jüngere Publikum auch was ganz besonderes. Dank dem ruhigen Herbstwetter wurden wir von den Besuchern regelrecht gestürmt. Wir waren mit unserer Standardausrüstung, den vier Personenwagen, einer Weiche und rund 200 m Schienen vor Ort.  An Lokomotiven kam heuer erstmals mein Lorenknecht (Nr. 298) zum Einsatz. Das Fahrzeug wurde heuer nach recht umfangeichen Arbeiten an Motor und Getriebe wieder in Betrieb genommen. Einige Forumsmitglieder haben das Fahrzeug heuer schon in Ainring gesehen.



Hier zu sehen zu Hause beim "Heutransport"




Als weitere Lokomotive stand das Jenbach Pony meines Feldbahnkollegen zur Verfügung.

Nach rund fünf Stunden Aufauarbeit am Freitag wurde am Samstag und Sonntag jeweils zwischen 10.00 Uhr und 17.00 Uhr, abgesehen von einer kurzen Mittagspause, mehr oder weniger durchgefahren. Wir schätzen rund 2000 Fahrgäste berfördert zu haben. Alle eineinhalb bis zwei Stunden wurden die Lokomotiven getauscht, der pausierende Lokführer übenahm dann die Betrueung der Fahrgäste in der Station. Das heist, auf die Kinder aufpassen sowie den älteren Gästen beim Einsteigen helfen. Alles in allem eine fordenrde Angelegenheit. Auch das stundenlange Fahren mit ungefederten Fahrzeugen (auf Teerbelag verlegten Gleisen) war gut zu spüren.



Mein Jenbach Büffel diente zum Streckenauf- und Abbau und wurde während der Fahrtage als Blickfang am Abfahrtspunkt positioniert



Hier der Bahnhof mit der Weiche, dem Abstellgleis und dem Jenbach Büffel.



Es folgen ein paar Bilder geordnet vom Amfang bis zum Endpunkt.



Im Hintergrund ist ein Teil unsers Schienenvorrat zu sehen, den wir leider nicht benötigten.





Alles in allem eine gelungene Veranstaltung.

Beim Abbau war uns (genau wie auch beim Aufbau) ein Stapler der Firma Vögel behilflich, wordurch noch am selben Abend um 21.00 Uhr alles reisefertig verladen war. Die Veranstaltung findet alle zwei Jahre statt, möglicherweise sind wir nächstes mal wieder dabei.
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RL1Helmuth
Weichensteller
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BeitragThema: Re: Die transportable Anlage   Di 17 Okt 2017, 10:14



Nur eine Woche später stand unsere Anlage ein weiteres Mal in Verwendung. Unserre Eisenbahn war zum alllerersten Mal zu Gast in der Schweiz. Wir waren vom Eisenbahnverein AG2 eingeladen worden, das Jubiläumsprogramm rund um das Vereinsjubiläum "15 Jahre Verein AG2" zu bereichern. Der Verein hattte zu diesem Anlaß einiges geboten, so wurde mit verschiendenen historischen Garnituren der Appenzellerbahn sowie der früheren SGA ein Taktverkehr zwischen Appenzell und Wasserauen eingerichtet.
Unsere Aufgabe bestand darin, am Endpunkt der Strecke (Bahnhof Wasserauen) einen Pendelverkehr zum nahegelegen ehemaligen Steinbruch herzustellen. Diese Anlage wird gegenwätrtig renaturiert, und in kurzer Zeit soll der Steinbruch Geschichte sein. Es war somit die letzte Gelegenheit, diesen alten Steinbruch ins rechte Bild zu rücken.
Die Vorbereitungen für diese Veranstaltung waren für uns recht aufwendig, da der Transport über eine EU Aussengrenze mit recht großem bürokratischem Aufwand verbunden ist. So mußte die Grenzüberfuhr des Materials gemeinsam erfolgen. Auch eine Bankgarantie wurde verlangt. Dies nur nebenbei. Der Transport der gesamten Anlage mußte somit mit drei Fahrzeugen ermöglicht werden. Mein Freund Bernd fuhr mit seinem LKW Oldtimer, beladen mit dem Jenbacher Pony sowie dem gebremsten Personenwagen. Die Schienen samt Kurven, einer Weiche sowie einer Kipplore wurde von einem befreundeten Baggerunternehmen befördert. Für die Bereitstellung bzw. Beladung waren auf noch umfangreiche Kranarbeiten notwendig, um passgerechte Gleisstappel zusammen zu stellen. Ich war schließlich wieder mit dem VW Bus und dem Anhänger dabei. Bei mir waren die Kleinteile, der Lorenknecht sowie beide Personenwagen (gestapelt) geladen.



Die Ankunft in Wasserauen mit dem Bereitstellen der Schienen.

Der Aufbau er Anlage erfolgte am Samstag unter tatkräftiger Unterstützung der Vereinsmitglieder des Vereins AG2. Die Streckenführung wurde großteils über die grüne Wiese festgelegt. Durch große Geländeunebenheiten wurde viel Holz verbaut, um eine einigermaßen ausgeglichene Trasse zu erhalten.



Am Samstag Abend war es dann soweit, eine erste Probefahrt konnte riskiert werden.

Am Sonntag standen schließlich beide Garnituren abwechselnd im Einsatz. Ich wurde beim Fahrkartenverkauf, aber auch beim Fahren von meinen beiden jüngeren Töchtern unterstützt.
Leider war das Wetter am Veranstaltungstag etwas mau, und auch die Besucherzahlen blieben deutlich hinter den Erwartungen. Die folgenden Bilder entstanden gegen Ende der Veranstaltung (als wir schon mehr oder weniger alleine fuhren).



















Mit Hilfe dieses kleinen Hofladers war auch der Abbruch sehr schnell wieder bewerkstelligt. Abgebildet beim Verladen der beiden Personenwagen. Ein großes Dankeschön gebührt den Helfern vom Verein AG2. Wir hatten einen Riesenspaß und eine tolle Zusammenarbeit.
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Matthias S.
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BeitragThema: Re: Die transportable Anlage   Di 17 Okt 2017, 11:44

Ich bewundere ja immer den Aufwand, der mit mobilen Anlagen betrieben wird Daumen hoch
Eure Stirnwand-Personenwagen sind auch mal interessant.
Die Besucherzahlen, oder Fahrgastzahlen, sind so eine merkwürdige Sache. Ich hatte an einem Tag mit Dauerregen schon mehr Besucher als an einem Herbsttag mit schönstem Wetter. Wobei ich mich über die Anzahl der Besucher hier in der Metropolregion in keiner Weise beklagen kann.

_________________
Grüße, Matthias

wir können alles, außer hochdeutsch

www.feldbahn-dossenheim.de.tl
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