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 Restauration Grubendiesellok CKD BND30 2431/56

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deutzl
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BeitragThema: Re: Restauration Grubendiesellok CKD BND30 2431/56   Fr 15 Mai 2015, 10:14

Hallo Daniel,

Leider sind nur Bilder der Nr. 2 vorhanden, wo man den Schriftzug gut erkennen kann:



Lok 2 schon beim Peter in Ilmenau.



Fotoausschnitt Lok 2 Schriftzug von Holger Neumann

Hoffe das diese Bilder weiterhelfen.

Denke das die Loks schon in der "Übertageversion" geliefert wurden. Doch da die Führerhäuser sehr schmal waren, entschied man sich für den breiteren Umbau. Ist aber nur eine Vermutung von mir.
Da die Loks aus der ersten Bauserie von Stavoloko Radotín stammen, bitte die "alte" Form der Seitenbleche beachten. Wäre schön wenn Du Dich noch mal melden würdest, wenn Ihr die Seitenbleche nachfertigen lassen wollt.

Grüße Sven K.
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aschebahn
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BeitragThema: Re: Restauration Grubendiesellok CKD BND30 2431/56   Fr 15 Mai 2015, 12:15

Wow, so macht das Forum Spaß!

Eine herrliche Leistung, fundiert, technisch gut und vor allem mit den nötigen Festlegungen zum Restaurierungszustand unter Beachtung der vorhandenen Substanz, das gefällt mir ausgesprochen gut. Weiter so und gute Fahrt! Der Dreizylinder klingt bestimmt nett.

Gruß Aschebahn
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Broschkisch
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BeitragThema: Restauration Grubendiesellok CKD BND30 2431/56   Fr 15 Mai 2015, 23:11

Hallo Daniel,

Gratulation zu dieser gelungenen Restaurierung!
Besonders freue ich mich natürlich, dass der Motor die Chance zu einem zweiten Leben bekam.
Als ich nach der ersten Anfrage über Felix jahrelang nichts mehr hörte, war ich am Ende nicht mehr so sicher, ob es gut wäre, ihn zu Euch zu geben.
Aber ich hatte es ja versprochen und musste daher bei der erneuten Anfrage auch dazu stehen.
Und das entstandene Ergebnis hat meine Zweifel natürlich restlos beseitigt!

Grüße nach C/CH

Matthias
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Frank
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BeitragThema: Re: Restauration Grubendiesellok CKD BND30 2431/56   Sa 16 Mai 2015, 21:42

Eine geradezu perfekte Restauration! Einfach schön!

Viele Grüße, Frank.
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Vladimír Kusý
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BeitragThema: Re: Restauration Grubendiesellok CKD BND30 2431/56   So 17 Mai 2015, 09:56

Arrow Arrow Arrow
Vladimír (Masinka)
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gmeinder79
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BeitragThema: Restauration Grubendiesellok CKD BND30 2431/56   Mo 18 Mai 2015, 21:30

Hallo Sven,

herzlichen Dank für die Fotos. Damit können wir definitiv den Schriftzug rekonstruieren.

Uns war es bislang neu, dass es bei den Seitenblechen unterschiedliche Bauformen gab. Kannst Du das bitte näher erklären? Wir haben die Seitenbleche an der BND30 vom Bergbaumuseum Oelsnitz vermessen und wollten das Lochmuster analog ausführen.

Das die Loks in der Übertage - Version geliefert wurden, bezweifle ich. Man sieht auf Deinen Fotos sehr schön, wo die massive Führerhausrückwand (welche quasi ein verlängertes Rahmenblech darstellt) ausgebrannt und die grössere Laube aufgesetzt wurde. Zudem haben / hatten die Loks einen Abgaswäscher. Bei den Übertage - BND30 war das Führerhaus meiner Meinung nach aus dünnem Blech und auf den Rahmen aufgesetzt (vgl. Bild auf Seite 98 im Buch "Schmalspurige Industrielokomotiven der DDR") und der Abgaswäscher ist entfallen.

Gruß Daniel
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deutzl
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BeitragThema: Re: Restauration Grubendiesellok CKD BND30 2431/56   Di 19 Mai 2015, 00:12

Hallo Daniel,

hier mal ein Bild der "Übertage - Versiom" :



Deutlich zu sehen, selbe Rückwand wie die "Grubenlok" ! Das Führerhaus ist nur aufgesetzt!
Die Lok 2434/1956 (heute Fortuna) stammt nachweislich vom Quarzporphyrwerk Lüptitz , die anderen vielleicht auch? Die Aussage ex Kalibergbau halte ich nicht für sehr glaubwürdig?
Ob die "Übertagelok" ohne Abgaswäscher geliefert wurde ( zumindest 1956 ) ist auch nicht ganz klar.

Diese Lok in Ungarn könnte man auch als Übertage - Version bezeichnen...







Sicher war diese Lok für die eh. DDR bestimmt ( siehe Fabrikschild ), hat aber schon die neuen Puffer wie die Maschine in Oelsnitz und kommt schon aus Lučenec.

Deshalb bin ich der Meinung das die Seitenbleche so aussehen sollten:

http://www.hornictvi.info/prirucka/technika/1411.jpg

Mehr auch auf:

http://www.solvayovylomy.cz/uzke.php?u=BND30

Grüße Sven
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gmeinder79
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BeitragThema: Restauration Grubendiesellok CKD BND30 2431/56   Di 19 Mai 2015, 21:25

Hallo Sven,

ich war immer der Meinung, das Blechführerhaus geht weiter runter bis auf Oberkante Rahmen. Aber Du hast natürlich recht. Auf der Vergrößerung des Bildes aus dem Industrielokomotiven - Buch ist das Detail mit dem hochgezogenen hinteren Rahmenblech deutlich zu sehen. Die Lochung der Seitenbleche auf Deinem verlinkten Bild ist identisch mit unseren Skizzen von der BND30 in Oelsnitz. So wollen wir die Bleche ausführen.

Da die 2431 und 2434 nicht so weit auseinander liegen, könnten sie durchaus vom gleichen Betrieb stammen. Ist zu dem Werk in Lüptitz etwas Näheres bekannt?

Gruß Daniel
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deutzl
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BeitragThema: Re: Restauration Grubendiesellok CKD BND30 2431/56   Mi 20 Mai 2015, 10:31

Hallo Daniel,

bitte bei der Lochung der Seitenbleche beachten : vorderer Seitenbleche sind rechts und links unterschiedlich!

http://www.solvayovylomy.cz/uzke/BND30/bnd301.JPG

LINKS

http://www.solvayovylomy.cz/uzke/BND30/bnd302.JPG

RECHTS

Zum Steinbruch Lüptitz gibt es eine ganze Reihe Fotos mit Feldbahn, aber alle ohne Loks.
Vom Steinbruch führte eine Seilbahn zum Bahnhof Wurzen.

Das Werk in Dornreichenbach gehörte auch zum "Kombinat" und hatte auch Feldbahn im Steinbruch.
Bis das regelspurige Anschlussgleis zum Bahnhof Dornreichenbach gebaut wurde, gab es eine lange Feldbahnstrecke zum Anschlussgleis am Bahnhof Dornreichenbach. Hier waren auch etliche BND 30 Loks vorhanden! Die letzten zwei wurden leider 1990 verschrottet...

Grüße Sven K.
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Blix
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BeitragThema: Re: Restauration Grubendiesellok CKD BND30 2431/56   Sa 30 Mai 2015, 23:16

Hallo Leute,

natürlich großen Glückwunsch nach Chemnitz für dieses Schmuckstück! Ich konnte mir die Lok ja nun schon selber mal anschauen und es freut mich sehr das die Lok nun doch unerwartet schnell wieder zum fahren gekommen ist. Klar noch ist die Restauration nicht abgeschlossen, aber das wird in absehbarer Zeit sicherlich auch noch.



Was die Führerhaus Frage angeht, so ist mir aufgefallen dass das Führerhaus an sich wirklich unheimlich schlecht gearbeitet wurde. Eine typische Feldschmiedearbeit eben. Das dicke Bodenblech allerdings ist fast schon professionell an den Rahmen geschweißt wurden. Ich will vielleicht nicht gleich sagen das die Loks so geliefert wurden, aber ich könnte mir vorstellen das dort evtl. erst eine professionellere Art von Führerhaus drauf war und die heutigen Führerhäuser in dieser Form erst später entstanden sind. Allerdings hab ich davon keine Bilder gemacht.

Sven für dich aber noch ein Bild vom Fabrikschild, was aber tatsächlich kaum noch zu lesen ist.




Auf jeden fall schön das eine weitere Lok aus Sömmerda betriebsfähig ist. Von daher auch nochmal ein Gruß von ihrer langjährigen Schwester. Very Happy




Viele Grüße
Felix
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