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 aus dem Dasein eines Stirnwandwagens

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kurbelwinde
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BeitragThema: Re: aus dem Dasein eines Stirnwandwagens   So 25 Jan 2015, 22:45



Tachauch

nu geht das weiter mit dem Bericht über meinen Stirnwandwagen.

Guldental im Sommer 2014
Bilder von den beliebten Kurzzügen bei Gerhards 75sten Geburtstag
Abladen mal anders. Ohne Gehli und den Hausmeister geht nix !






In Guldental war mir ein Gastfahzeug mit Bremse aufgefallen,
wo ich das Prinzip einer Bremsanlage an einer Kipplore ohne Zugstrebe gut einsehen konnte.

Nachdem ich gemerkt hatte, das mit ein wenig an der Kurbel tüddeln
son Wagen sicher auf der Stelle stand, fuhr ich zum Eisenhändler
Material einkaufen.

Das Anpassen der Belagträger an die Quertraverse für die Hängeeisen.


mein Bau-Chaos  Laughing


Die im Rohbau eingeschweisste Bremsanlage mit montierter Rückholfeder. Das vermeidet das
Schleifen der Beläge. Der Wagen steht auf der aufgeständerten Rampe meines Anhängers.


Da ich keine offene Spindel als Bedienung der Bremse haben wollte, entschied ich mich für eine
Handbremse wie sie bei LKW Anhängern mal gebraucht wurden. Das Teil konnte ich in der Bucht
fürn Zehner abgreifen und hatte alles zusammen wettergeschützt in einem Gehäuse.


So gerüstet, ging es zum Oldtimerfrühschoppen nach Essern.


Nachdem die Probefahrt ohne Probleme verlief, nahm ich mir vor,
nach Guldental zu fahren und den nun gebremsten Wagen im Gefälle
auszuprobieren. Nachdem ich einen Verantwortlichen auf mein Vorhaben
angesprochen und das OK bekam, fuhr ich auf der Hauptstrecke von den
oberen Weichen los. Das erstemal noch ein wenig verhalten kam ich am
ersten Bahnhof an und war überrascht wie gut die Bremse funktionierte.


Das Kreisgrinsen am Kopp unten im Bruch.

Bei der zweiten Abfahrt runter in den Bruch ließ ich die Bremse schon lockerer,
um unten vor der Einfahrt in den Bruch vor der ersten Weiche mal eine
Vollbremsung zu machen; ohne negativen Befund ! Das Ding bremst wie der Teufel !
Nun habe ich nicht nur eine Feststell- sondern auch noch eine Betriebsbremse,
was meines Erachtens zur Sicherheit beiträgt. Nun brauchte der Wagen noch
n Kilo Lack aufs Blech. Und wie es dem Holzwagen auf dem ersten Foto ergangen ist,
erfahrt ihr im nächsten Bericht.

Grüsse vom Kreuz von Jörg                          Mütze
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timobahn
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BeitragThema: Re: aus dem Dasein eines Stirnwandwagens   Mo 26 Jan 2015, 18:53



Hallo Jörg,

vielen Dank für die Mitteilungen. Interessant, wie Du die Bremse gebaut hast, wegen der Feder usw. Wegen des anderen Rahmens bin ich auch schon gespannt.

Viele Grüße
Timo
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Matthias S.
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BeitragThema: Re: aus dem Dasein eines Stirnwandwagens   Mo 26 Jan 2015, 21:56

Jörg, ich kenne deinen Wagen zwar schon, aber noch ohne Bremse. Dein Baubericht ist auf jeden Fall interessant. Jetzt fehlt nur noch ein Unterflurantrieb. Mütze
Grüße, Matthias

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Andreas Voß
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BeitragThema: Re: aus dem Dasein eines Stirnwandwagens   Mo 26 Jan 2015, 22:12

Hallo ans "Kreuz",
schöner Bericht. Haste fein gearbeit. Hand
Da ich ja in Hildesheim leider "unpäßlich" war, kan ich den Wagen vielleicht 2015 mal auf einer gemeinsamen Veranstaltung testen.

Lieben Gruß
Andreas
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kurbelwinde
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BeitragThema: Re: aus dem Dasein eines Stirnwandwagens   Mi 28 Jan 2015, 15:11

Tachauch

@Matthias: Auf den Unterflur-Antrieb werde ich verzichten, weil da unten
                kein V8 reingeht. Und alles Gute zum Geburtstag, bleib gesund.

@Andreas: Danke für die Blume, werd mir weiter Mühe geben. Den Wagen
               kannst du auf verschiedenen Veranstaltungen in diesem Jahr testen.
               mal sehen , wo es mich überall hinverschlägt. Bis neulich

Grüsse vom Kreuz von Jörg               Mütze
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kurbelwinde
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BeitragThema: Re: aus dem Dasein eines Stirnwandwagens   Mi 28 Jan 2015, 18:56

Tach zusammen

zum Ende des letzten Berichtes hatte ich geschrieben, das ich noch mit Farbe
rumkleckern wollte. Sodenn, den Wagen auf ne Palette gepackt und mit einem
Hubwagen in die Garage gefahren. Da mit dem Hubzug auf Böcke gestellt und
alles Holz abgebaut.



Bremsanlage ausbauen, Wagen umdrehn


und Achsen abbauen


entrosten mit der Topfbürste und nach dem reinigen der erste Anstrich



danach Montage der Achsen, aber vorher jede Schraube mit Silberfett einmöckeln,
mein Sohn wird an mich denken.


Danach die ganze Schose wieder umdrehn, den Rest pöhnen.


Nach dem Lorensalto noch Kleinigkeiten streichen, mit der Taschenlampe.......
Schwarze, glänzende Farbe bei Kunstlicht streichen , nä, nich nochmal !
Mutta,hol mich vonne Zeche,ich kann dat Schwatte nichmer sehn !


Dann die Trockenphase, dauert bei Brantho Korrux etwas länger.
Das Holz habe ich noch nicht streichen können, weil das bei einem schönen,
trockenen Tag draussen gemacht werden muss. Und das Wetter im Moment.........
Also erstmal alles ohne Neuanstrich des Holzes zusammengebaut .
Das Bild vom fertigen Wagen muss ich nachreichen, Wetterbedingt .
Als nächstes folgt der etwas traurige Bericht von dem Trockenkammerwagen,
von dem ich die Achslager an meinen Rahmen übernommen hatte .


Grüsse vom Kreuz von Jörg            Mütze
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uhlenhooker
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BeitragThema: Re: aus dem Dasein eines Stirnwandwagens   Mi 28 Jan 2015, 19:48

Super Bericht, Jörg! Da muss es doch jedem Feldbahner in den Fingern kribbeln. Aber eins mußt du noch machen: Einen Sprachkurs „Deutsch – Ruhrpott-Slang“ einschieben. Pöhnen, einmöckeln, „Mutta,hol mich vonne Zeche,ich kann dat Schwatte nichmer sehn“ – ich habe Tränen gelacht.

Viele Grüße,
Reinhard
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BeitragThema: Re: aus dem Dasein eines Stirnwandwagens   Mi 28 Jan 2015, 22:32



Tachauch

so, heute gehts um den Trockenkammerwagen auf dem Bild unten.


Jou, dachte ich sobei mir, da bauste n schönen Sitzwagen drauf auf !
Die von hieraus sichtbare Seite war so auf den ersten Blick nicht das Problem
aber als ich mir die andere Seite des Wagens ansah, waren da nur kleine Löcher zu sehn.
Mal genauer hingeschaut, lag nach gut 14 Tagen unten drunter alles voll Bohrmehl.
Zum Kumpel gefahren, ein Stethoskop geliehen(ist in seinem Fall zum Abhöhren von
Motoren im Bestand)und Nachts bei aller Ruhe mal ans Holz gehalten und die Ohren gespitzt .
Brauchte ich garnicht, er und andere Kammeraden feierten in dem nassen Eichenbalken
das grosse Fressen. Eine Quertraverse des Wagens war von unten auch schon befallen.
Als gelernter Zimmermann weis ich von Bekämpfungmitteln die sich bis auf eine Ausnahme
allesamt auf die Chemischen Keule beziehen. Bin ich kein Freund von, lange Rede kurzer Sinn,
befallenes Holz verlässt unser Grundstück nur durch den Kamin. Die Bohrlöcher
hatte ich auf Grund der Nässe nicht gut sehen können, sonst wäre das Teil gleich dageblieben.
Die andere Seite wies keinerlei Löcher oder Fraßgänge auf, aber was soll ich mit nem halben Wagen?
Alles auf Küppersbusch Länge, die Mutterklötzkes mit Wurm durch den Kamin poltern lassen und die nicht befallenen
Pegel in den Holzvorrat. Im Frühjahr 2014 fand ich im Holzschuppen vier Klötze der unbefallenen Hölzer wieder
und fasste den Entschluss aus dem Holz etwas zu bauen. Da es meiner Meinung nach eine schöne
Erinnerung an die Aktion mit den Feldbahnwagen wäre, baute ich aus den vorhandenen Eichenklötzen
Lampenfüsse . So kommen die Eichenpegel noch zu spätem Ruhm und bleiben auf diese Weise erhalten.








Bis hierhin erstmal vielen Dank fürs reinschauen, Danke an alle Beteiligten die mir
zu diesem Thema Zuspruch gaben .
Ich sammel weiter Fotos zu meinem nächsten Bericht, da geht es um eine kleine Lok.
Dat dauert noch n bisken, bis neulich .

Grüsse vom Kreuz von Jörg                  Mütze




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Hansbattli
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BeitragThema: Re: aus dem Dasein eines Stirnwandwagens   Do 29 Jan 2015, 05:43

Hallo Joerg!
Schön Sache, weiter so - un ick reich meem Hund de Knöxken...
Mannomann
Battli
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BeitragThema: Re: aus dem Dasein eines Stirnwandwagens   Fr 30 Jan 2015, 11:58

Moin Hans
Schön das dir der Bericht über meinen Feldbahnwagen gefallen hat,
ich werde weiterhin versuchen, Interessante Berichte zu meinen
Feldbahnerischen Aktivitäten im Forum zu veröffentlichen.
Bleib am Ball und gesund .

Grüsse vom Kamener Kreuz nach Cape Town vom Jörg               Mütze
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