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 Diema als Denkmal in Köln.................bzw. Mechernich-Strempt...

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Dieter
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BeitragThema: Diema als Denkmal in Köln.................bzw. Mechernich-Strempt...   Di 16 Sep 2008, 16:31

Ich bekam Heute diese Post/Anfrage:
Ist ja vielleicht auch interessant für die Forumisten:
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
In der heutigen Ausgabe des Kölner Stadt Anzeigers wird von einem neuen Denkmal
in Mechernich-Strempt berichtet. Die Lok soll von einem Torfbetrieb in
Norddeutschland stammen. Soweit ich das erkennen kann, trägt die Lok seitlich
die Betriebs-Nr. 10.
........................................................................................................................
Da Sie ja bekannterweise immer sehr gut informiert sind, was Verbleibe der Loks
aus den norddeutschen Torfbetrieben betrifft, ist Ihnen möglicherweise eine
Identifizierung möglich. Link zum Artikel siehe unten.

Freundliche Grüße aus Köln


http://www.ksta.de/html/artikel/1218660558959.shtml
......................................................................................................
Antwort:
1999 1956 DS14 B-dm 660 08.01.1957 Dampfziegelei Schweringen, Schweringen/Weser /19xx Torfwerk Hahnenmoor GmbH, Herzlake (700 mm, bis 04.1992) /Torfwerk A.G. Meiners, Westerhorn

hier ein Bild der WFB mit der DIEMA, als sie noch "im Dienst" war. :



mfg,
WFB

edit: 1 Bild hinzu



Bild: Simon
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BeitragThema: Re: Diema als Denkmal in Köln.................bzw. Mechernich-Strempt...   Di 16 Sep 2008, 22:16

Tag zusammen
beim Betrachten des Bildes fällt mir auf, dass die Räder bei einer Spurweite von 660/700mm sehr nahe am Chassis sind. Hat Diema tatsächlich Loks gebaut die praktisch nicht auf 600mm umspurbar waren? Gab es massgeschneiterte Untergestelle? Kennt sich da jemand bei den Bauarten diesbezüglich aus?
Mit den besten Grüssen
Heinz
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BeitragThema: Re: Diema als Denkmal in Köln.................bzw. Mechernich-Strempt...   Di 16 Sep 2008, 22:56

Hi!

Nu isse also in Meschernisch...

Wir haben vor rund anderthalb Jahren die letzten drei brauchbaren Kipploren aus Schweringen übrnommen.







Es muss in Schweringen allerdings mehrere Ziegeleien gegeben haben, offensichtlich eine in 660mm (mit der Diema) und eine in 600mm (die hatte einen Deutz-Triebwagen, Daten sind grad nicht zur Hand, aber Dieter, Du hast die ja bestimmt ;-)). Ob es sogar noch eine dritte Ziegelei gab, ist möglich, aber nicht sicher.

Jedenfalls waren die Werke zu beiden Seiten der Weser gelegen, dazwischen fährt noch heute eine Seilfähre. Der Schiffer staunte nicht schlecht, als wir mit zwei beladenen Gespannen bei ihm auf die Fähre kamen^^

Das Werk, wo wir die Kipper herhaben, hatte jedenfalls einen eigenen kleinen Weserhafen, wo die Bahn offensichtlich über ein Deichschart hinführte. Loks waren schon keine mehr vorhanden (aber ein zur Garage umfunktionierter Lokschupen), die letzten Jahre war dort ein Bauunternehmer ansässig. Nach dessen Pleite wurde das Gelände an einen Landwirt verkauft, der bis heute wahrscheinlich alle Gebäude zusammengeschoben und dort Felder angelegt hat.

Schöne Grüße

Jonathan

Edith hat noch ne Anmerkung für Heinz:

Auf den Bildern von Dieter aus Westerhorn dürfte die Lok schon 600mm Spur gehabt haben.
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BeitragThema: verschiedene Rahmen, aufgrund bestellter Ur-Spurweite bei Diema   Di 16 Sep 2008, 23:13

Ref.: Hat Diema tatsächlich Loks gebaut die praktisch nicht auf 600mm umspurbar waren? Gab es massgeschneiterte Untergestelle? *******************************************************************************
Ja, es gibt natürlich Loks von Diema, die man nicht umspuren kann. Schaue Dir mal die DS14 von Leipzig Lindenau an. Siehe Link:
http://feldbahn.museum.com/fotos/lok18g.jpg
Diese Lok lief im grenzüberschreitenden NL-Torf-Verkehr mit einer zweiten Diema auf Spur 900mm. Nur eine der beiden Loks liess sich umbauen auf/in 600mm. Die zweite 900mm Diema 2033 hatte ich seinerzeit auf 600mm zurückgebaut. 2033 wurde ursprünglich in 700mm erst-ausgeliefert . Deshalb ist ein Umbau möglich.
Bei der ex 900mm Diema von Leipzig ist der Rahmen und auch der Achsantrieb breiter ausgeführt . Die Lok wurde bereits in 900mm ausgeliefert. Nr.: 2948 von 1967 , DS14, B-dm, bestellt in 900

mfG,
WFBer
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BeitragThema: Deutz Tr   Di 16 Sep 2008, 23:24

[) und eine in 600mm (die hatte einen Deutz-Triebwagen, Daten sind grad nicht zur Hand, aber Dieter, Du hast die ja bestimmt ;-)).

V 6693 1925 ML116 Tr B 600 09.03.1925 Meyer, Ziegeleibesitzer, Schweringen

Bitteschön

EDIT: und noch ein Bild (Ist doch ne geile Kiste... :ﭼ: )


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BeitragThema: Re: Diema als Denkmal in Köln.................bzw. Mechernich-Strempt...   Mi 17 Sep 2008, 09:02

Hallo,

ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Diema (und auch andere) die Loks bewusst so gebaut haben, dass sie nicht oder nur eingeschränkt umspurbar sind.

Der Kunde soll ja auch bei Bedarf neue Loks kaufen und nicht eine gebrauchte umspuren. ﱢ

Gruss

DB
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BeitragThema: Re: Diema als Denkmal in Köln.................bzw. Mechernich-Strempt...   Mi 17 Sep 2008, 09:49

Moin,

das glaube ich nun weniger. Schließlich haben die Hersteller ständig gebrauchte Loks angekauft und selber umgespurt um sie neuen Kunden anbieten zu können. Da hätte sich ja der Hersteller selber geschadet, wenn er von vorneherein die Wahlmöglichkeiten der Spurweite drastisch reduziert hätte. Nicht umsonst baute Diema bevorzugt Innenrahmen.
Bei einer 900 mm-Lok ist es allgemein üblich, diese etwas breiter als eine 600 mm-Maschine zu bauen. Zumal eine Umspurung von 900 mm auf 600 mm eher selten vorgekommen ist. Umgekehrt schon eher und das ist bei einer Innenrahmen-Lok kein Problem. Es gibt auch 600 mm-Diemas die auf 1435 mm laufen!

Und auf die Frage von Heinz ist zu sagen, dass die Fotos entstanden sind, als die Lok bereits auf 600 mm lief. Insofern hatte man bei der Auslieferung einen 600 mm-Rahmen gewählt und nur die Spur auf 660 mm bzw. 700 mm verstellt.

Bei Diema war die Umspurmöglichkeit von 500 mm auf 600 mm auch bei Außenrahmenmaschinen vorgesehen (z. B. bei unser DL 8, #1692).

Die gute alte Henschel DG 13 war zwischen 500 und 750 mm einstellbar.


Schöne Grüße

Lars




DB schrieb:
Hallo,

ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Diema (und auch andere) die Loks bewusst so gebaut haben, dass sie nicht oder nur eingeschränkt umspurbar sind.

Der Kunde soll ja auch bei Bedarf neue Loks kaufen und nicht eine gebrauchte umspuren. ﱢ

Gruss

DB
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BeitragThema: sogar mein Kröhnke Lorenknecht ist bis 750mm umspurbar.........   Mi 17 Sep 2008, 11:58

Ref.: Zumal eine Umspurung von 900 mm auf 600 mm eher selten vorgekommen ist.

Hallo Lars,

also das funktioniert auf keinen Fall, bei diesem Umbau-Beispiel Knickrahmen-DS14/20, es sei denn, man nimmt einen kpl. neuen Rahmen und die kpl. Achsantriebe einer 600mm Maschine NEU. Das würde ja einem Neubau gleich kommen.........und das macht wohl niemand.... Wink

Eine Lok mit 600/500er Rahmen auf 900mm umbauen(dieses Beispiel),da gibts ja eine schon bedenkliche Achsverlängerung und dadurch höhere Lagerbelastungen im Achsgetriebe. Einige kennen sicher ausgelaufene Lager bis ins Gehäuse bei diesem Knickrahmen-Typ.

Naja, einfache Spurveränderung kann man auch bei den LK2 -KRÖHNKE-Lorenknechten leicht vornehmen. Und schon fährt man auf 750er Spur.

Und bei O&K Loks kann man ähnlich leicht die Spurweite verändern.

soweit, so Gut, immer munter bleiben..........

wünscht der Dieter
Suspect
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BeitragThema: Re: Diema als Denkmal in Köln.................bzw. Mechernich-Strempt...   Mi 17 Sep 2008, 22:02

Oi,oi da hab ich ja was losgetreten ;-) Hab nicht realisiert, dass die Lok zuletzt schon auf 600mm fuhr, hab in den Geschichtszeilen nur die 660 und 700 gesehen. Da stimmt ja alles wieder zusammen. Es war mir bewusst dass es von Diema/Schöma sicher massgeschneiderte Chassis für 500 und 600 gab, nur hätte ich mich etwas gewundert, dass sogar für die seltenere 700 Spur auch eigene Chassisvarianten produziert wurden.
(Meine Diema hat ja auch ihre Jugendjahre auf 500mm verbracht bis sie dann auf die grosse 600 Spur wechseln konnte)
Zu Umspurungen bei Innenlager über ca.10cm geb ich aber WFBler schon recht, Biegebeanspruchungen auf Drehwellen sind nicht selten eine ganz heikle Sache und können durchaus ab und zu ins Auge gehen. (Die Wöhlerkurve lässt grüssen) Da es ja bei Feldbahnen aber nicht selten eher etwas hemdsärmelig zu und her ging, heisst es natürlich nicht, dass auch Umspurungen von 600 auf 900 oder mehr gemacht wurden, ein Musterbeispiel für Maschinenbaustudenten war das aber dann sicher nicht, wenn man nicht gleichzeitig auch die Achs- und Lagerabmessungen korrigieren konnte. Von,zu,auf welcher Spur auch immer, mögen die Achsen halten, danke für all die Hinweise und weiterhin viel Spass bei der Sache Heinz
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